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11. Mai 2016 von daniel

DHL Paketkasten mit 5 % Gutschein: Pakete empfangen und versenden von zu Hause aus

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Kleine Erinnerung an die Sommeraktion!

Wenn man oft online bestellt und nicht oft zu Hause ist, kennt man das Problem: die leidigen Benachrichtigungskarten im Briefkasten, Sendungen die man bei Nachbarn oder in der Filiale abholen muss. Nun hat DHL nach längerer Testphase den sog. DHL Paketkasten vorgestellt, mit dem die Probleme entfallen sollen.

DHL Paketkasten

Ihr bekommt je nachdem, ob ihr euch für die Kauf- oder Mietvariante entscheidet, unterschiedliche Punktezahlen:

  • Beim Kauf: 2.500 zusätzliche Payback-Punkte (entspricht 25 €) zusätzlich zu den normalen Punkten
  • Bei Miete: 1 Punkt pro 2 € Kaufwert + 1.250 Punkte extra (entspricht 12,50 €)

Beachtet, dass der Gutschein nicht direkt am Anfang eingegeben wird im Gutscheincode-Feld, sondern ihr während der Bestellung eure Payback-Nummer und dann den Gutschein “DHLPAKET15″ eingeben könnt (im Schritt vor der Bezahlung).

Payback-Punkte könnt ihr im Kurs 1:100 in Euro auf euer Bankkonto auszahlen (hier könnt ihr lesen, wie das geht).

Wie funktioniert der Paketkasten?

Wie das funktioniert? Zunächst mal benötigt man einen Platz, wo man den Paketkasten hinstellen kann. Wenn man zur Miete wohnt, wird es vermutlich daran scheitern. Wenn Ihr einen Garten habt, könnt ihr euch den Paketkasten dort hinstellen.

Damit der Paketbote auch Sendungen einlegen darf, müsst ihr DHL eine Abstellgenehmigung geben, das kann z.B. über paket.de erfolgen.

Anschließend kann der Paketkasten nur vom Boten (und natürlich von euch) mit einem speziellen Transponder geöffnet werden. Neben dem Empfang von Päckchen und Paketen ist auch das loswerden von Retouren über die Box möglich – Retouren einlegen und auf paket.de bei Online-Frankierung eine kostenfreie Abholung veranlassen.

DHL Paketkasten: die Preise

Den DHL Paketkasten gibt es in verschiedenen Designs (Classic und Modern) und Größen. Der erste Preis ist jeweils auf die “Classic”-Variante” bezogen, der zweite auf die “Modern”:

dhl-paketkasten-modern-classic

Bei den folgenden Preisen den Gutschein noch abziehen:

Man kann das Teil entweder kaufen (geht los bei 99 Euro “Classic” / 179 Euro “Modern”) oder eine Art Mietkauf vereinbaren – im letzten Fall würde man einmalig (bei der kleinsten Variante) 14,99 Euro/19,99 Euro zahlen und dann monatlich 1,99 Euro/3,99 Euro. Der Haken: 3 Jahre Vertragsdauer – man landet dann also bei 86,63 Euro/163,63 Euro. Anschließend zahlt man für den Kasten dann noch 1 Euro monatlich.

Man kann derzeit im Konfigurator folgende Dinge wählen:

  • Montageart (Wandmontage oder freistehend – 99 Euro/79 Euro Aufpreis)
  • Farbe (verkehrsweiß oder weißaluminium – bei Classic gegen Aufpreis noch weitere Farben möglich)
  • Größe (L = 78l oder XL = 166l, kostet 130 Euro/40 Euro Aufpreis)
  • mit oder ohne Briefkasten (79 Euro Aufpreis)

Der Aufbau durch einen Partner der Post würde noch mind. 119 Euro zusätzlich kosten. Man merkt bei der Preisgestaltung auch recht deutlich, dass die kleine Variante des “Classic” ein bisschen subventioniert wird, um hier den Werbepreis von 1,99 Euro zu ermöglichen.

Paketkästen gibt es schon länger (z.B. von der Firma MEFA), aber wirklich bekannt sind diese glaube ich noch nicht. Die Standardmodelle arbeiten ohne Transponder, sodass der Bote zwar schließen, aber nicht wieder öffnen kann; dies ist dann nur mit Schlüssel möglich. Preislich ist das Angebot von DHL schon OK, da man für einen soliden Briefkasten auch vergleichbare Preise hinblättern muss. Mal abgesehen vom Mehrwert, den man u.U. hat, weil man Zeit und Geld spart beim Versand und Empfang von Sendungen.

Haken ist ganz klar, dass man sich hier auf DHL beschränkt – durch die Vorgehensweise mit dem Chip können Dienste wie Hermes, UPS, DPD und Co hier nichts einlegen. Auch diese Dienste bieten ansonsten eine Abstellgenehmigung an und können bei Bedarf in einen Paketkasten einlegen.

Der Vorteil der kostenfreien Retouren entfällt dafür im Umkehrschluss bei Wahl eines paketdienst-unabhängigen Paketkastens.

Insgesamt finde ich die Idee aber auf jeden Fall gut – vorausgesetzt, man bestellt wirklich regelmäßig und hat den Platz im Garten, so einen (DHL) Paketkasten aufzustellen.


Zum Angebot

10 Kommentare zu DHL Paketkasten mit 5 % Gutschein: Pakete empfangen und versenden von zu Hause aus

  1. chipforce
    3. Juni 2014
    um 15:26

    O.K.- dann brauch ich noch einen für Hermes,UPS,GLS und DPD…
    Auch noch zahlen für die Kiste damit da 3 oder 4 Schuhkartons in die billigste Ausführung passen? DHL macht sich das ja mal wieder recht einfach. Ist ja auch kostengünstiger als ein vergeblicher Zustellungsversuch und zusätzlich wird für den eh schon bezahlten Dienst (Porto) nochmal Kohle abgegriffen. Da läd man doch eher für das gesparte Geld den netten Nachbarn, der die Sendungen entgegennimmt, auf ein Tässchen Bier o.ä. ein DHL sollte mal lieber im eigenen Hause das Chaos mit verschlampten oder verlorenen Sendungen sowie den absoluten mangelhaften “Support” versuchen in den Griff zu bekommen! Nur noch Stress und Ärger mit den Jungs und Mädels!


  2. daniel
    3. Juni 2014
    um 15:38

    @chipforce: klar entstehen solche Produkte nicht in erster Linie aus Nettigkeit zum Kunden, sondern aus wirtschaftlichen Erwägungen. Wie du schon sagst – bei Zustellversuchen zahlen die Paketdienste drauf (las ich jedenfalls mal). Sofern man Nachbarn hat, die bereit sind, viele Sendungen anzunehmen und die auch noch zu Hause sind, wenn der Paketbote kommt, ist das ja umso besser – aber die Situation hat man öfter auch nicht (wenn z.B. die Nachbarn auch alle berufstätig sind). Wenn man häufig bei verschiedenen Dienstleistern bestellt, gibt es eben die genannten Alternativen, die “neutral” sind. Man kann sich sowas natürlich auch grundsätzlich selbst basteln und bei paket.de eine Abstellgenehmigung erteilen (siehe hier: http://www.sparbote.de/88278/dhlpaket-paketsendungen-koordinieren/). Früher bei mir aufm Land wars sogar so, dass der Post- und Paketbote (war eine Person) einen Schlüssel zum Hausflur hatte und dann die Sendung vor die Wohnung gelegt hat.
    Wie sich das entwickelt, bleibt abzuwarten – und ob man bald wirklich viele solcher Paketkästen vorfindet. Vielleicht stellen sich die Dienstleister ja auch irgendwann um und beliefern einen erst nach 20 Uhr ;)


  3. koaschten
    3. Juni 2014
    um 17:04

    Aber mal ganz ehrlich, gerade bei DHL nutze ich doch in so einem Fall lieber die kostenfreie Packstation als mir so nen Ding hinzustellen…


    • daniel
      3. Juni 2014
      um 17:07

      …vorausgesetzt man hat eine um die Ecke.


  4. Peter
    3. Juni 2014
    um 17:30

    Sparbote listet jetzt keine Schnäppchen mehr, sondern zeigt uns, wie man sinnlos Geld verjubeln kann.


  5. Uli
    3. Juni 2014
    um 17:45

    ..und wenn die Kiste dann installiert ist, zieht der Versender meines Vertrauens die Hermeskarte..


  6. chipforce
    3. Juni 2014
    um 17:45

    @Daniel: Wie du sicher mitbekommen hast richtet sich dieses Angebot doch hauptsächlich an Ein- oder Mehrfamilienhäuser wo diese Kisten auf eigenen Grund und Boden bzw. der Hauswand montiert werden. Da diese Häuser ja meist in z.B. kleinen Siedlungen oder “Unterdörfer” anzutreffen sein dürften wo jeder jeden kennt, dürfte eine Zustellung, zwei oder drei Häuser weiter auf alle Fälle machbar sein- falls nun alle berufstätig wären, müsste ja die ganze Gegend wie ausgestorben sein…(halte ich für Unsinn). Nur der Zusteller müsste sich dann mal wieder etwas mehr bewegen… Für den Fall einer gesonderten Abstellgenehmigung in einer sebstgezimmerten Kiste wird sich ebenfalls ein netter handwerklich begabter Nachbar gerne hilfsbereit zeigen. Auf alle Fälle nur zusätzliche Geldschnederei. Wie gesagt, lieber den Service verbessern, die Kohle sparen und den Nachbarn dann zum Grillen einladen.


  7. Sympathieträger
    4. Juni 2014
    um 09:47

    Niemand wird gezwungen, sich diesen Paketkasten zuzulegen, von daher verstehe ich die ganzen Meckerer hier nicht. Aber so der “heiße Scheiß” wie die Packstation ist diese “Innovation” leider doch nicht.


  8. Steff
    8. September 2015
    um 14:58

    Vorsicht mit den Dingern. Die sind offenbar alles andere als zuverlässig. Die ct hatte da letztens einen Artikel dazu, leider nicht komplett im Netz: http://heise.de/-2783568


  9. Christoph Keldenich
    16. Dezember 2015
    um 15:23

    … ich stelle mir da doch ganz wesentlich die Haftungsfrage:

    Wie hoch ist die Fluktuation bei DHL? Für meine Erfahrungen >> SEHR hoch.

    Jetzt verlässt der kurz bei DHL beschäftigte Mitarbeiter das Unternehmen und behält den Transponder zum öffnen… Oder noch besser, er verliert bei seiner Arbeit mal einen Transponder…

    Wie lässt sich denn nachvollziehen, dass nicht eine dritte Person (ehem. Mitarbeiter) mit einem behaltenen Transponder den Kasten öffnet?

    Ich gebe DHL eine Abstellgenehmigung, somit ist DHL rechtlich raus. Die Sendung gilt als zugestellt und die Haftung geht auf mich als Empfänger über. Wenn die Sendung dann weg kommt, ist DHL nicht mehr in der Haftung. Auch die Hausratversicherung (Aufbruch eines geschlossenen Behältnisses) greift nicht, da in diesem Fall keine Einbruchsspuren bestehen.

    Da würde mich mal die Meinung von DHL zu interessieren.


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