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04. Oktober 2017 von stefan

Xiaomi Mi Band 1S mit integriertem Pulsmesser für 5,86 € inkl. Versand

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Wer auf das Display beim Miband 2 verzichten kann oder will, der bekommt nach wie vor das Miband 1S mit Pulsmesser für 5,86 € inkl. Versand bei Gearbest.

Seit einiger Zeit gibt es ja das Xiaomi Mi Band 1S mit integriertem Pulsmesser auf dem Markt, jetzt kommt Gearbest mit dem ersten richtig guten Angebot daher.

mibands

Der Pulsmesser ist natürlich ein sehr netter Mehrwert und erklärt auch den etwas höheren Preis gegenüber dem “normalen” Mi Bands.

Bei der Stiftung Warentest hat das Miband (die Version ohne Herzfrequenzmesser) gut abgeschnitten – keine nachweisbare Schadstoffbelastung und keine Kritik in punkto Datenschutz. Da konnten Jawbone (Up2 bekam ein “mangelhaft”), Fitbit (“sehr kritisch” beim Datensendeverhalten) und Co nicht mithalten, die teilweise deutliche Kritik einsteigen mussten – zum vielfachen Preis.

Hier seht ihr die Features:

  • Pulsmesser: 1S mit optischen Pulsmesser
  • 30 Tage Standby-Zeit
  • Anrufbenachrichtigung: Das Mi Band 1S zeigt euch an, wenn ein neuer Anruf kommt
  • Sport Tracing: Zeichnet Schritte, Distanz und Kalorien auf
  • Schlaf Monitoring: Ihr könnt sehen, wie tief euer Schlaf ist und wie eure Schlafgewewohnheiten sind. Zusätzlich erhaltet ihr Empfelungen für einen besseren Schlaf
  • Leiser Alarm: Weckt euch morgen auf, erinnert euch mit Vibration an Termine

Hier sind noch die technischen Daten:

  • Bluetooth version: Bluetooth 4.0
  • People: Male table, Female table
  • Waterproof: YES
  • Waterproof rating: IP67
  • Colors: Black
  • Screen: NO
  • Battery type: Lithium polymer battery
  • Battery capacity: 45mAh
  • Standby time: About 30 days
  • Compatible OS: iOS, Android
  • Compatability: Android 4.4 / iOS 7.0 and above system
  • Language: English

Zum Angebot

29 Kommentare zu Xiaomi Mi Band 1S mit integriertem Pulsmesser für 5,86 € inkl. Versand

  1. Baumeister
    7. Januar 2016
    um 14:14

    Tinydeal hat jetzt nicht die besten Bewertungen, wenn man sich in den Foren so umschaut, aber ich werde den Shop mal testen.


  2. onlinefuchs
    29. Januar 2016
    um 16:20

    Welche App sollte dafür verwendet werden, bzw. welche funktioniert am besten?


  3. daniel
    29. Januar 2016
    um 16:24

    @onlinefuchs: meines Wissens nur die Mi Fit App. Laut Stiftung Warentest datenschutztechnisch unbedenklich.


  4. onlinefuchs
    29. Januar 2016
    um 16:27

    Danke für die schnelle Antwort! Nur scheint die Mi Fit App nicht wirklich gut zu funktioniern (gerade mal 3,4 Sterne und massenweise schlechte Bewertungen) :-(


    • daniel
      29. Januar 2016
      um 16:34

      Also beim iPhone kann ich mich nicht beschweren.
      Einzig nervig ist, dass man (zumindest habe ich es nicht gefunden) nicht alte Verläufe ansehen kann. Also du kannst am Tag nach dem letzten Schlafen deinen Schlafrhythmus einsehen, aber von allen bisherigen Tagen nur den Gesamtwert. Genauso auch den Aktivitätsverlauf. Das finde ich etwas schade.


  5. onlinefuchs
    29. Januar 2016
    um 17:46

    Sorry, hatte ich vergessen zu erwähnen, die Bewertungen bezogen sich auf Android.


  6. Horschdi
    12. Februar 2016
    um 01:02

    Mal bestellt.
    Danke für den Hinweis.


  7. Dave
    12. Februar 2016
    um 01:06

    Habs bestellt, leider 10-25 Tage Lieferzeit nach Deutschland, berichte später wie es ist…
    Aber auf der Händlerseite konnte ich noch mehr Schnäppchen schießen, wie z.B. ein Bluetooth Super Bass Lautsprecher usw….


  8. Kevin
    8. März 2016
    um 07:06

    Hm, der Preis ist wieder bei 16,23€ angekommen (mit Gutscheincode)


    • daniel
      8. März 2016
      um 08:16

      Das ging fix, gestern Abend war der Preis sogar noch einen Tick günstiger.


  9. onlinefuchs
    29. März 2016
    um 00:22

    Hab das Teil Samstag erhalten. Gibts da irgendwo eine Anleitung auf deutsch dafür, versteh so schlecht chinesisch :D


    • daniel
      29. März 2016
      um 00:24

      Eigentlich brauchst du dafür keine Anleitung – lade dir die Mi Fit App, da wird alles (auch auf englisch) erklärt.


  10. onlinefuchs
    29. März 2016
    um 00:26

    @daniel: danke! Aber auf deutsch gibt es nix?


  11. daniel
    29. März 2016
    um 00:38

    Meines Wissens (noch) nichts..


  12. Dave
    29. März 2016
    um 11:19

    Habe es vor 2 Wochen erhalten, jetzt nach etwas testen mein Fazit.

    Leider ist die App “Mi Fit” verbesserungs dürftig, da z.B. Heartrate ein Absturz der App verursacht.

    Dann naja Schrittzähler auch nicht richtig, werdet ihr selbst merken, da sind einige Deutsche Hersteller besser.

    Aber der Preis ist für Deutschland unschlagbar, was ich empfehlen kann von Gearbest, den Bluetooth Lautsprecher “Super Bass” .


  13. Britta
    29. März 2016
    um 15:43

    Ich habe mir das Band über Tiny-Deals vor ein paar Wochen gekauft. Hat alles super geklappt. Die Mi-Fit-App läuft auch auf deutsch und funktionierte sehr gut, bis zu einem Update im Februar. Seitdem ist die Messung der Herzfrequenz nicht mehr möglich, die Schlafdaten der Vornacht werden morgens anders ausgegeben, als nachmittags (die Tiefschlafphasen sind auf einmal um ca 40% gekürzt) und das einmal eingegebene Gewicht kann man auch nicht mehr anpassen.
    Leider gibt es keinerlei Reaktionen des Herstellers auf die miese App.


  14. daniel
    29. März 2016
    um 15:45

    @Britta: nutzt du die App auf iPhone oder Android? Es gab zwischendurch eine Version, die unter iOS recht buggy war. Nun funktioniert sie wieder gut, allerdings dauert die Übertragung gefühlt länger als früher. Ansonsten ist bei der App sicher noch etwas Luft nach oben…


  15. Britta
    29. März 2016
    um 17:54

    Ich nutze android. Die Übertragung funktioniert nach wie vor sehr gut. Es gibt ja einige kostenpflichtige Apps, die für meinen Geschmack aber zu überladen sind und beim testen zu viel Akku gezogen haben.


  16. Horschdi
    29. März 2016
    um 22:12

    Meine Bewegungen beschränken sich in Regel auf Wege in die Küche oder ins Bad. Den Rest verbringe ich am PC – aber Schritte habe ich massig in der App. Schon bei Duschen lege ich angeblich 500 Meter zurück. Auch auf dem Rad macht man schon mal viele Schritte, dann wieder keine. Die Schrittzählung ist also m.E. eine nette Spielerei – vor allem vibriert es wenn man sein Tagesziel irgendwann erreicht hat – also man wird gelobt – und wer lobt einen denn heute schon mal. Irgend eine sinnvolle Aussage geben sie mir keine.

    Die Schlafphasen sind das Interessante. In der neuen 2.x MiFit App kann man auch zurück blättern und sich die Tageswerte anschauen. Die ist aber so buggy dass ich wieder auf die 1.8.4 zurück bin. Oft wird gar kein Schlaf erkannt – man kann aber *nur* für die vergangene Nacht die Aufwachzeit manuell ändern – dann wird ein Diagramm angezeigt mit Leicht- udn Tiefschlafphasen – die Werte dazu zeigen jedoch trotzdem Null an.

    Es gibt einige Apps für das Band. Die werten und interpretieren aber alle die Schritte und sind somit auch reine Spielerei. Für jemanden, der Sport und Fitness macht mag die Schrittzählung vllt. klappen – aber wer das ernsthaft betreibt holt sich eh ein höherwertiges Teil.

    Mein Fazit:

    Die MiFit App ist ziemlicher Müll.

    Für das kleine Geld ist das Band aber eine nette Spielerei mit App, Vibrationen, manchmal blinkt auch was. Die Schlafauswertung ist das einzig auch Nützliche, wobei man die Richtigkeit kaum überprüfen kann.
    Die Herzfrequenzmessung stürzt immer ab – mit anderen Apps klappt das.
    Der Akku hält 30 Tage – das ist prima. Beim Tragen stört es, obwohl ich da empfindlich bin überhaupt nicht.

    Wer mal sowas günstig zum Spielen möchte kann es ruhig kaufen. Sinnvoll ist es weniger.

    Gekauft bei bestgear – Lieferzeit 5 Wochen.


  17. frasier
    30. März 2016
    um 15:24

    Trifft es zu, dass dieses Band mit Android unter 4.4 nicht funktioniert? Habe leider nur 4.2


  18. Horschdi
    14. April 2016
    um 22:18

    Doch, läuft bei mir unter 4.4 prima.


    • frasier
      15. April 2016
      um 09:53

      Danke Horschdi, aber mit “unter” meinte ich “weniger als” 4.4. Das scheint dann wohl nichts zu werden. Updates gibt’s ja bei Samsung/Android nicht, dass aus 4.2 ein 4.4 geschweige denn ein 5er oder gar 6er Android wird.


  19. Greys
    24. April 2016
    um 09:40

    Hallo Zusammen! Also der o.a. Preis bei Bang good.com trifft nicht mehr zu. Aktuell 22,65€. Gibt es dazu auch eine App für Windows Phone?


  20. daniel
    24. April 2016
    um 10:57

    @Greys: meines Wissens leider nicht.


  21. René
    11. Oktober 2016
    um 14:44

    Ist das Display der einzige Unterschied zu dem Mi2? Oder gibt es beim Mi2 eventuell auch Fortschritte in der Messgenauigkeit?


  22. daniel
    11. Oktober 2016
    um 14:49

    Zumindest wurde meines Wissens nicht damit geworben, dass es genauer geworden ist..


  23. hpsberlin
    19. April 2017
    um 18:13

    ich habe das Band bei Tomtop bestellt, sehr schnelle Lieferung ( drei Tage ) aber leider wurde nur das Mi Band 1 ohne Pulsmesung geliefert.


  24. kaipi
    7. Oktober 2017
    um 16:18

    Ich habe das Mi Band 1S vor ein paar Monaten bei einer der ersten Aktionen für unter 8 Euro mit Versand erstanden. Der Einkauf bei GearBest war in Ordnung. Der Versand dauerte unter drei Wochen und das letzte Stück wurde gratis per Hermes ausgeliefert. Man muss nur mit irritierenden Sendungsverfolgungseinträgen rechnen, weil es etwa zwei Wochen dauert, bis die Artikel in Deutschland bei Hermes eingehen und die solange vermelden, die Ware nicht erhalten zu haben. Dafür gab es keinerlei Probleme mit dem Zoll, weil GearBest kostenlos über England in die EU eingeführt hat, auch weitere Artikel mit eigentlich eigenen Versandkosten wurden ohne Aufpreis im selben Paket mit Gratisversand mitgeschickt und das Überschreiten der Freimenge für den Zoll spielte somit keine Rolle.

    Ich habe zwei Armbänder bestellt, eines für mich, eines zum Verschenken. Das für mich sogleich ausgepackte funktionierte, das später verschenkte lies sich leider nicht laden und erwachte erst nach etwa 30 Stunden an verschiedenen Steckdosen doch noch zum Leben. Die meisten Mi Band 1S scheinen demnach schon etwas länger in Lagern herumzustehen und den Akku geplättet zu haben, daher empfiehlt es sich, sie wirklich gleich nach Erhalt zu überprüfen, insbesondere zu laden, und im Zweifelsfalle möglichst direkt zu reklamieren. Bei GearBest gibt es günstige Sonderregelungen, wenn man von vornherein nicht funktionierende Geräte innerhalb von 6 Tagen meldet. In meinem Fall wäre man kulant gewesen und hätte erstattet ohne Rücksendung oder kostenlos ein neues geschickt auch nach bereits fast 40 Tagen, wäre das zweite Armband nicht schließlich doch noch angelaufen. Überaus vorbildlich!

    Beide Mi Bänder verweigerten zunächst die Pulsmessung. Seit Einspielen der letzten Firmware als Update ist das jedoch behoben und auch die Bluetoothverbindung ist stabiler geworden. Weil mein Handy Bluetooth-Probleme hat, nutze ich mein Mi Band mit meinem Tablet. Für mich eine recht gute Lösung, damit ich auch nicht immerzu auf die Werte gucke, sondern eher erst abends Zuhause schaue, ob ich noch was tun sollte. Die kostenlose Mi Fit App vom Hersteller lässt sich allerdings nicht auf Tablets installieren, weswegen ich unter Android auf die App Mi Band Master umgestiegen bin, die sich auch parallel zu Mi Fit nutzen lässt und unter anderem in Deutsch nutzbar ist. Es gibt eine oft schon ausreichende kostenlose Basisversion mit einigen Einschränkungen und gelegentlich Werbung, die Vollversion kostet 3 Euro, die sie mir nach reichlich Ausprobieren absolut wert war.

    Mit dem Mi Band 1S bin ich insgesamt zufriedener als ich für den Preis gedacht hätte. Klar, es hat nur Grundfunktionen plus Pulsmessung, aber damit letztlich genau das, was ich wirklich nutze. Die Messungen sind eher ungenau, damit muss man leben. Der Gang vom Schlafzimmer nebenan ins Bad kann schon mal 60 Schritte ausmachen und Nein, ich wohne in keinem Palast. Manchmal laufe ich auch schlafend im Bett 300 Meter, möchte man dem Mi Band glauben. Man sollte sich nichts vormachen, es ist prinzipbedingt einfach ungenau Entfernungen mit Bewegungsmessung am Handgelenk bestimmen zu wollen. Im Zweifel misst das Band immer mehr Schritte als man wirklich gemacht hat. Am Schreibtisch sitzen und den Arm baumeln lassen bringt schnell ein paar Meter extra und es bleibt total unberücksichtigt, wo man läuft (z.B. Treppe hoch) oder ob man dabei schwere Einkäufe trägt. Schritte, Entfernung und Kalorienverbrauch sollte man daher nur als grobe Schätzungen sehen, die aber durchaus motivieren können, wenn man im Tagesvergleich sieht, man hat mehr geschafft als sonst oder sollte noch ein wenig was tun. Hinsichtlich Motivation und Bewusstseinsförderung für Bewegung leistet das Mi Band damit einen wirklich guten Job.

    Sehr schön, aber ebenfalls ungenau ist auch die Schlafmessung. Das Mi Band ermittelt über die Bewegungssensoren automatisch, dass man wohl schläft und über die Bewegung im Schlaf Tief-, Leichtschlaf- und Wachphasen. Im Abgleich mit meiner Schlaf-App im Handy allerdings nicht allzu genau. Zudem reicht es, das Armband mal kurz abzulegen oder die Hand wenig zu bewegen, um prompt in der App stehen zu haben, man habe geschlafen. Ich habe, wenn ich dem Band trauen würde, tatsächlich schon mal 40 Minuten am Schreibtisch geschlafen als ich in Wirklichkeit mit nur minimalen Mausbewegungen gearbeitet habe. Somit sollte man sich nicht zu sehr darauf verlassen, dann ist es aber ein schöner Mehrwert. Mi Band Master kann im Gegensatz zur originalen Mi Fit App zudem Schlafdaten bearbeiten, das heißt man kann Start- und Endzeiten korrigieren oder falsch eingetragenen Schlaf wieder aus der Statistik löschen.

    Das Armband quasi immer zu tragen entpuppte sich als erheblich bequemer als erwartet. Es ist extrem leicht und stört mich wirklich fast nie, nicht mal beim Schlafen, obwohl ich ansonsten Schmuck oder Uhren lieber immer ablege. Ich habe mir auch ein Edelstahlarmband für das Mi Band zum Wechseln dazugekauft, trage das wiederum aber eigentlich nie, weil es unbequemer ist und gleichzeitig das Mi Band für meinen Geschmack zu pompös und auffällig macht. Mit dem mitgelieferten Kunststoffarmband, laut Stiftung Warentest schadstofffrei und unbedenklich, was ja nicht bei allen Produkten selbstverständlich ist, wirkt das Mi Band maximal neutral und unauffällig, in jedem Fall nicht zu sportlich. Die meisten Mitmenschen nehmen kaum wahr, dass man eines trägt. Es verschwindet optisch ziemlich und man sieht auch nicht gleich aus wie ein Rockstar, wenn man mal ein hübsches Armband noch dazu trägt.

    Für mich war auch entscheidend, dass das Mi Band 1S eben kein Display hat wie z.B. der direkte Nachfolger Mi Band 2, auch wenn dies von der Handhabung einen Mehrwert darstellt, weil man sich Akkustand, Schritte, Uhrzeit und Anrufer auf dem Armband anzeigen lassen kann und man auf die Taste eine Zusatzfunktion legen kann wie das gekoppelte Handy zu suchen oder die Musikwiedergabe zu steuern. Die meisten Bänder mit Display einschließlich des Mi Band 2 zeigen jedoch im Ruhezustand die Uhrzeit und wirken damit wie eine billige Digitaluhr im schmalen China-Look. Da ich sehr gerne schöne mechanische Uhren trage, würde am anderen Handgelenk eine zusätzliche Digitaluhr für mich vollkommen bescheuert aussehen und als Ersatz für andere Uhren getragen käme es für mich natürlich erst recht nicht in Frage. Daher ist das dezente 1S optisch für mich genau richtig.

    Die Pulsmessung, die erst nach Firmware-Update funktionierte, ist ebenfalls keine exakte Wissenschaft. Gern misst das Band über lange Zeit meinen typischen Ruhepuls von 65 bis 78 und dann ganz plötzlich mittendrin einen Spitzenwert von 240 ohne dass ich mich sportlich betätigt hätte. Das kann natürlich nicht sein. Aber generell kann ich im Abgleich mit meinem Pulsgurt sagen, stimmen die Messungen als Hausnummer schon so halbwegs. Für die Pulsmessung ist auch wieder Mi Band Master wirklich empfehlenswert, das anders als die kostenlose Mi Fit App nicht nur auf Anforderung in der App den Puls messen kann, sondern auch kontinuierlich oder in festgelegten Intervallen (für uneingeschränkte Nutzung braucht man allerdings die Vollversion). Besonders interessant ist, dass Mi Band Master die Einstellung für die Pulsmessung bereits in der kostenlosen Version ins Band speichern kann. Das heißt, das Mi Band kann auch ohne Verbindung zu Handy oder Tablet im gewünschten Zeitabstand den Puls messen und synchronisiert die Pulswerte einfach zusammen mit den Schritten und der Schlafdauer in die App, sowie das nächste mal verbunden wird.

    Der vierte Funktionsbereich des Mi Bands 1S neben Schrittzähler mit Umrechnung in Entfernungen und Kalorien, der Schlafmessung und der Pulsmessung sind Wecker und Benachrichtigungen. Das Mi Band verfügt über einen Wecker, der im Band selbst gespeichert werden kann und daher auch ohne Verbindung zur App funktioniert und das sogar in Verbindung mit der Schlafmessung. Es lässt sich eine Zeitspanne definieren, in der man aufstehen will und man wird dann spätestens zum letzten Zeitpunkt geweckt oder etwas früher, wenn man sich schon in einer Leichtschlafphase befindet und wacht dann spürbar erholter auf. Wecken bedeutet allerdings, das Band vibriert und optional leuchten die drei LEDs des Bandes auf, Ton gibt es nicht. Das Vibrieren ist für mich recht gut zu spüren, die LEDs allerdings machen garantiert niemanden wach und sind außer als Ladestandsanzeige beim Laden reichlich sinnfrei, auch bei anderen Benachrichtigungen, da sie nur zu Anfang kurz aufleuchten, sprich, wenn man aufgrund der Vibration das Handgelenk hebt und aufs Band guckt, sind sie in der Regel schon wieder aus. Somit braucht man also auch nicht groß zu grübeln, ob das Vorgängermodell besser war, bei dem man den LEDs noch verschiedene Farben für verschiedene Meldungen zuweisen konnte, während das 1S nur noch durchgehend weiße LEDs hat.

    Über den Wecker im Band hinaus kann das Mi Band allerhand weiteres per Vibration oder LEDs melden. Dafür muss es allerdings mit einem Tablet oder Handy mit einer der Apps verbunden sein. Ist es mit einem Handy verbunden, kann es so zum Beispiel Anrufe und SMS melden. Mi Band Master bietet zusätzlich noch weitere Wecker, die wie die des Handys selbst wiederkehrend sein dürfen, z.B. werktags immer um 7, sonntags um 9 Uhr sowie die Weiterleitung von Meldungen von Handy oder Tablet. Dazu muss man der App einfach Zugriff auf das Nachrichtencenter von Android gewähren und kann dann in der kostenlosen Version zwei, in der bezahlten beliebig viele Benachrichtigungen konfigurieren. Dann wählt man die App aus, auf die das Mi Band reagieren soll, kann wenn man will Benachrichtigungstitel oder -text noch nach Schlagworten filtern, die ein- oder ausgeschlossen werden sollen und kann sich so z.B. ganz schnell basteln, dass man benachrichtigt werden will, wenn eine ebay-Auktion endet, aber nicht, wenn einen jemand auf ebay angeschrieben hat. Ähnlich kann man die Personen eingrenzen, deren Anrufe oder SMS man mitbekommen möchte. Sehr schön ist, dass Mi Band Master einen einfachen Vibrationsmuster-Editor hat, mit dem man festlegen kann, wie oft das Band vibriert, wie lange eine Vibration dauert und bei mehreren, wieviel Abstand zwischen zwei Vibrationen sein soll. Mit etwas kreativer Vorarbeit ist es also durchaus machbar, z.B. Telefonanrufe von ebay-Auktionen oder einer Hangouts-Nachricht nur von einer bestimmten Person schon anhand des Vibrationsmusters zu unterscheiden.

    Darüber hinaus bietet Mi Band Master seit dem letzten Update eine neue Funktion “Ereignisse”. Damit kann man das Mi Band vibrieren lassen, wenn etwas bestimmtes eintritt, z.B. wenn der Akkustand des Mi Bands oder der des Handys/Tablets einen einstellbaren Wert erreicht oder wenn man eine bestimmte Zahl oder Prozentzahl des Tagesziels an Schritten, Entfernung oder Kalorien erreicht hat. Damit kann man umgehen, dass das Mi Band von sich aus nur meldet, wenn das (individuell änderbare) Tagesziel an Schritten erreicht wurde und sich z.B. zusätzlich auf der Halbzeit nochmal anspornen lassen oder sich eben zusätzlich zu den Schritten Ziele mit Entfernung oder Kalorienverbrauch setzen.

    Die Benachrichtigungsfunktionen waren für mich ein entscheidender Mehrwert, mir das Mi Band zuzulegen, denn gerade beim Arbeiten lege ich meine elektronischen Geräte gerne etwas beiseite. Man muss allerdings bedenken: Alles bis auf den im Band speicherbaren einen Wecker kann man nur verwenden, wenn das Mi Band über Bluetooth mit Handy oder Tablet verbunden ist, da letztlich die Apps diese Benachrichtigungen generieren und ans Band senden.

    Und bei den Verbindungen ist das Mi Band 1S leider nicht ganz perfekt. Das liegt im Prinzip schon an der benutzten Technik. Mi Band und Handy-/Tablet-App kommunizieren über Bluetooth 4.0 miteinander und das im Low Energy Profile. Das heißt, die Akkus beider Geräte zu schonen ist das oberste Ziel. Beide suchen sich nur, wenn eines der Geräte dem anderen etwas mitzuteilen hat und geht eines der Geräte in den Energiesparmodus oder kann nicht erreicht werden, kann es bis zu 9 Minuten dauern, bis beide sich das nächste mal regulär verbinden. Dadurch kann es recht oft passieren, dass Benachrichtigungen, die eine der Apps generiert, nicht auf dem Mi Band ankommen und auch sehr oft nicht nachgeliefert werden. Man kann das etwas verbessern, indem man in den Android-Einstellungen und allen weiteren vielleicht installierten Apps, die versuchen beim Akku schonen zu helfen, deaktiviert, dass zum Strom sparen Bluetooth und die Mi Apps deaktiviert werden können. Dennoch funktioniert es auch dann nicht perfekt. Man muss Wecker und Benachrichtigungen auf dem Mi Band leider als gelegentliche zusätzliche Erinnerungen sehen, allein auf sie verlassen sollte man sich besser nicht.

    Ansonsten geht die Verbindung zwischen Band und Apps aber schon schwer in Ordnung. Dank Bluetooth 4.0 und die wirklich nur kurzen Verbindungen der Geräte kann sich das Mi Band parallel mit weiteren Bluetoothgeräten gleichzeitig mit Handy oder Tablet verbinden. Zum Beispiel beim Joggen das Mi Band als Schrittzähler und Pulsmesser zu verwenden und dabei auch über Bluetoothkopfhörer Musik zu hören, ist ohne Einschränkungen möglich. Bei mir klappt es zudem mühelos, wenn sich Tablet und Band eine Weile nicht gefunden haben, einfach am Tablet kurz Bluetooth aus- und wieder einzuschalten, dann synchronisieren sich beide binnen kurzer Zeit wieder. Zudem muss man sich nicht groß Gedanken machen, wenn man mal ein paar Tage nicht in die App gesehen hat, da das Mi Band alle erfassten Daten (Schritte, Schlaf und Puls) über mehrere Tage (ich meine bis zu 8) im Band selbst speichert. Auch ist die Akku-Ersparnis enorm. Mein Tablet verbraucht auch mit dauerhaft aktiviertem Bluetooth kaum mehr Strom und das Mi Band hat die wohl herausragendste Akku-Laufzeit aller Fitnessarmbänder. Der Vorgänger 1A wurde noch mit etwa 30 Tagen Akku-Laufzeit angegeben, das 1S mit 9-13 Tagen, die ich aber nicht bestätigen kann. Ich denke, der Hersteller hat beim 1S sicherheitshalber einen sehr zurückhaltenden Akku-Wert angegeben, damit auch Käufer noch zufrieden sind, die die Pulsmessung extrem oft verwenden, die natürlich mehr Akku verbraucht. Faktisch ist es so, wenn ich Pulsmessung und Benachrichtigungen deaktiviere und der Akkuanzeige halbwegs trauen kann, sind auch mit dem 1S sogar bis zu 35-52 Tage Nutzung möglich. Mit automatischer Pulsmessung alle 10 Minuten (alle 2 im Schlaf) und etwa 5 Alarmen am Tag komme ich derzeit auf etwa 22-25 Tage Nutzung. Für mich ein absoluter Pluspunkt, anders als bei Smartwatches oder anderen Fitnessarmbändern nicht auf jede Reise den speziellen Ladeadapter mitschleppen zu müssen oder gar bis zu jeden Tag aufladen zu müssen.

    Die Wasserdichtigkeit habe ich mich noch nicht getraut zu testen. Laut Hersteller IP67, also bis zu 30 Minuten in 50cm Wassertiefe soll es verkraften können. Da als Taucher wasserdichte Uhren eines meiner Hobbies sind weiß ich jedoch, dass der Druck von 0,5m Wassersäule nicht viel ist, schon beim Sprung ins Wasser oder dem starken Strahl einer Dusche kann der Druck mehr als 50m Wassersäule (5 ATM) übersteigen, weswegen ich niemals schwimmen, duschen oder gar tauchen gehe mit Uhren, die unter 10 ATM (100m Wassersäule) druckdicht sind. Mit nur einem 200stel des für mich sicheren Wertes lege ich das Mi Band daher immer ab, wenn es ins Wasser geht und lösche dann hinterher in der App den derweil fälschlich gemessenen Schlaf. Wassertropfen, auch sehr dicke, sowohl von Regen als auch Spritzern vom Wasserhahn beim Händewaschen hat das Mi Band in den letzten Monaten aber problemlos überstanden. Im Netz ist ansonsten zu lesen, dass bei viel Wasserkontakt gern die Ladekontakte korrodieren und das Mi Band sich dann nicht mehr laden lässt, sich das aber durch Reinigen der Kontakte beheben lässt.

    Kleines Manko am Rande: Das Mi Band 1S ist das einzige Fitnessarmband der Reihe, das sich derzeit (noch) nicht mit der App Sleep as Android verwenden lässt, um als Bewegungssensor statt des Handys im Bett zu funktionieren. Die Entwickler arbeiten daran, die abweichende Schnittstelle des 1S zu entschlüsseln und hoffen, es irgendwann hinzubekommen, aber momentan ist es leider nicht möglich. Diese Kombination böte einige reizvolle Möglichkeiten, neben dem nicht mehr notwendig auf der Matratze zu platzierenden Handy, kann die App das Armband vibrieren lassen, wenn man schnarcht oder über das Armband die Zimmerbeleuchtung ein- oder ausschalten, wenn man z.B. Philips Hue benutzt. Wer das möchte, muss entweder warten und hoffen oder schaut sich besser das Mi Band 1A (identisch, nur ohne Pulsmesser) oder Mi Band 2 (mit Display und Taste) an, die ebenfalls günstig zu haben sind.

    Fazit: Es gibt ein paar Haken und Ösen am Mi Band 1S, die vor allem an der meist etwas instabilen Bluetooth-Verbindung und ungenauen Messungen liegen. Diese Fehler sind aber zum größten Teil prinzipbedingt und auch bei anderen Geräten ähnlich vorzufinden. Eine Alternative zur viel exakteren GPS-Messung per Smartphone oder GPS-Uhr ist das Mi Band daher auf gar keinen Fall, dafür ist es aber erheblich leichter immer mit sich zu führen, funktioniert auch in Gebäuden ohne GPS-Empfang und Smartphone immerzu in der Tasche, ist modisch unauffällig und im Alltag absolut praktikabel, nicht zuletzt durch den hohen Tragekomfort und den wochenlang haltenden Akku. Wem Komfort und wenigstens Anhaltspunkte zur Aktivität wichtiger sind als sehr exakte Messungen, liegt beim Mi Band 1S somit genau richtig. Die Alarme und Benachrichtigungen sind bei instabiler Verbindung leider nicht verlässlich und ohne genormte Schnittstellen zum Beispiel für IFTTT wie FitBit sie bietet auch nicht völlig flexibel zu benutzen, aber wenn man sie einfach als zusätzliche Erinnerungen sieht, von denen man nicht total abhängig ist, sind sie eine tolle Sache. Um sich zu motivieren, auf die eigene Bewegung zu achten, ist das Mi Band 1S wirklich gut geeignet. Nicht zuletzt durch Schlaf- und Pulsmessung ist es definitiv ein Preis-/Leistungswunder. Man kann ein erhebliches Vielfaches für ein Fitnessarmband bezahlen und doch kaum mehr Leistung bekommen als hier, in einigen Punkten wie der Akkulaufzeit dafür auch erheblich weniger. Ich hatte nicht viel erwartet und mir mehr gedacht, für den niedrigen Preis schaue ich es mir mal an und wenn es mir dann nicht liegt, war das nicht so schlimm. Es hat mich aber in vielerlei Hinsicht positiv überrascht und ich möchte es nicht mehr missen. Mehr Fitnessarmband werden die meisten sicher tatsächlich nicht brauchen. Ich kann es daher guten Gewissens jedem empfehlen, den die genannten Einschränkungen nicht zu sehr stören und ich würde es mir definitiv erneut kaufen.


  25. kaipi
    7. Oktober 2017
    um 16:48

    @frasier: Bei mir funktioniert die Mi Fit App grundsätzlich auch auf einem Samsung Galaxy S3, das mit Android 4.3 genau eine Androidversion weniger hat als das verlangte 4.4. Die App jammert bei der Erstnutzung herum, dass man das Handy unbedingt auf 4.4 aktualisieren sollte (würde ich durchaus gern, scheitert aber an Samsung), weil die Bluetooth-Verbindungen dann stabiler seien. Nachdem man diese Meldung weggedrückt hat, funktioniert Mi Fit aber ohne erkennbare echte Mängel, wobei ich wegen noch ungelösten Problemen mit meinem Bluetooth keine Aussage machen kann, wie stabil es langfristig funktioniert.

    Alternativ lässt sich das Mi Band aber mittlerweile auch mit anderen Apps nutzen. Zum Beispiel Mi Band Master funktioniert auch mit niedrigeren Androidversionen. Mit Werbung und ein paar Einschränkungen ist die App kostenlos, die uneingeschränkte Version kostet 3 Euro. Verglichen mit Mi Fit kann sie nicht die Daten in Google Fit synchronisieren, sieht spartanischer aus und verzichtet auf die Spielerei, Leistungen wie genug geschlafen zu haben zu bepunkten und bei wenig Punkten Tipps zu geben wie dass man mehr schlafen sollte. Davon ab kann sie aber allerhand mehr als die Original-App, z.B. kontinuierlich oder ohne Handy-Verbindung den Puls messen, App-Benachrichtigungen gefiltert weitermelden, sie funktioniert auch auf Tablets, unterstützt mehrere Sprachen einschließlich Deutsch und sie benötigt zur Benutzung keine Registrierung eines Online-Accounts.

    Es gibt noch weitere Alternativ-Apps, die sich anzuschauen sicher lohnen mag, diese war jetzt für meine persönlichen Ansprüche die vollständigste und reizvollste.


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