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29. Oktober 2017 von daniel

E WIE EINFACH: Strom und Gas mit bis zu 223 € Bonus für Neukunden

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Beim Stromanbieter E WIE EINFACH gibt es je nach Produkt einen Bonus, der sich durchaus lohnen kann – da ich selbst gerade eine saftige Strompreiserhöhung erhalten habe, kann ich nur empfehlen, regelmäßig mal die Konditionen zu checken.

e wie einfach Strom

Auffällig ist bei dem Preisvergleich, dass E WIE EINFACH keinen Grundpreis berechnet – dafür sind die Verbrauchspreise etwas höher. Insofern ist das Ganze eine Mischkalkulation – für Leute mit hohem Stromverbrauch lohnt es sich vermutlich eher nicht.

Beispielpreise

Wie üblich nehme ich für den Vergleich meine eigene PLZ (53..) und 3.500 kWh Verbrauch. Der Mindestverbrauch der Tarife liegt bei 1.000 kWh. Stand 29.10.2017.

  • Vergleichswert: Naturstrom 
  • 8,90 € Grundpreis / 27,75 Ct/kWh
  • echter Ökostrom inkl. Neuanlagenförderung
  • Monatlich 89,84 €
  • monatlich kündbar
  • MeinGünstigTarif
  • 11,00 € Grundpreis pro Monat / 22,97 Ct/kWh
  • Monatlich 78 €
  • monatlich kündbar
  • MeinÖkoTarif
  • 0,00 € Grundpreis pro Monat / 27,68 Ct/kWh
  • 190 € Bonus (105 € Aktionsbonus, 85 € Sofortbonus)
  • Monatlich 80,73 – nach Abzug der Bonus ø64,90 €
  • Mindestlaufzeit 12 Monate – volle Preisgarantie 12 Monate
  • EinPreisTarif24 
  • 0,00 € Grundpreis pro Monat / 28,08 Ct/kWh
  • 223 € Bonus (104 € Aktionsbonus, 85 € Sofortbonus, 35 € Treuebonus)
  • Monatlich 81,90 € - nach Abzug der Bonus ø72,61 €
  • Mindestlaufzeit 24 Monate – 2 Jahre Preisgarantie

Den Sofortbonus erhaltet ihr für den erfolgreichen Lieferantenwechsel rd. 6 Wochen nach dem Wechsel auf euer Girokonto überwiesen. Der “Zusätzliche Bonus” wird mit der Jahresrechnung verrechnet. Den Treuebonus gibt es nach 2 Jahren.

Besonderheit ist bei den Jahrestarifen noch, dass es eine volle Preisgarantie gibt (mit Ausnahme der MWSt). Sonst sind veränderliche Bestandteile immer ausgenommen.

Der Anbieter

Hinter E WIE EINFACH steckt die E wie einfach GmbH, die eine 100%ige Tochter der E.ON ist. Ob man das nun unterstützen möchte, oder nicht, muss jeder für sich entscheiden.

 

Alternativen?

Vergleichbarer Widersacher ist wohl eprimo (von RWE), wo mit bis zu 240 € Bonus gelockt wird – das hatte ich hier im Artikel mal etwas genauer unter die Lupe genommen.

Ich persönlich würde einen der echten Ökostromanbieter bevorzugen, wo auch ein Teil der Gewinne in neue erneuerbare Energien gesteckt wird: EWS SchönauNaturstrom (dürft ihr gern meine Kd.nr. als Werber angeben: 2342725-1), Lichtblick und Greenpeace Energy (die vier haben überregional die gleichen Preise) oder MANN Strom bzw. Polarstern-Energie (20 € Gutschrift mit Code “8UH5TX24″).


Zum Angebot

8 Kommentare zu E WIE EINFACH: Strom und Gas mit bis zu 223 € Bonus für Neukunden

  1. ICH :-)
    22. Februar 2017
    um 22:20

    Ich spare ja gerne, aber ich muss ehrlich sagen, ich kann diesem ganzen Quatsch mit Bonus / Sofort-Bonus mal SO GAR NICHTS abgewinnen. Jede Verbraucherinformationssendung im TV weist eigentlich gerade darauf hin, dass man genau diese Boni mit Vorsicht genießen soll…

    Ich für meinen Teil vergleiche über Portale, aber nach folgenden Kriterien:

    - maximale Laufzeit 1 Jahr
    - anschließend monatlich kündbar
    - 1 Jahr Preisgarantie
    - Bonus / Sofortbonus lasse ich ganz raus…

    Mein lokaler Stromanbieter verlangt im günstigsten Tarif pro Jahr rund 115 Euro Grundgebühr und knapp unter 25 ct brutto pro Kw/h.

    Mein neuer Anbieter berechnet rund 74 Euro Grundgebühren pro Jahr, sowie 23,89 ct pro Jahr. Vielleicht kann man durch diverse Lockangebote im ersten Jahr mehr sparen, aber ich hab was ich hab und vor allem hab ich die volle Flexibilität und muss nicht irgendwelche klein gedruckten Klauseln beachten.


  2. daniel
    22. Februar 2017
    um 22:48

    @ICH ist mittlerweile halt wie bei Handyverträgen. Ob man sich auf das “Spiel” einlässt, muss man halt überlegen. Wie bei den meisten Handytarifen (und Festnetz mittlerweile ja auch) wird es meistens nach der Mindestsauer teurer..
    Ich persönlich finde den Faktor echter Ökostrom noch wichtig, das macht den Vergleich auch einfacher ;)
    Den Vergleichsrechner habe ich mit verlinkt
    Ich finde aber mittlerweile auch die Vergleichsportale extrem unübersichtlich. Da fehlt einfach viel, die richtigen Ökostromtarife findet man dort leider gar nicht..


  3. Gert
    19. April 2017
    um 12:45

    Stimme meinen Vorschreibern sowas von zu!!
    Ich finde, wer total auf’s Sparen aus ist und seine Verträge versteht und gut verwaltet, der kann dies Angebot warnehmen. Ich mache das mit meinen jährlich wechselnden Handy- und VDSL-Tarifen so. Bei den Versorger-Tarifen (Strom, Gas) ist mir das mit meiner kritischen Einstellung zu kompliziert. Die Preisvergleichmaschinen sind nicht übersichtlich und transparent genug.
    Ich suche halt echte Öko-Tarife (100% Wasserkraft, Windkraft oder Solar), bin ein Freund sozialökonomischer Lieferanten (keine Beteiligung von Aktiengesellschaften), …)

    E IST NICHT WIE …
    … [E]nvironmentally beneficial
    … socio-[E]conomic


  4. daniel
    19. April 2017
    um 12:48

    @Gert: das stimmt natürlich, aber muss natürlich jeder für sich entscheiden. Ich persönlich bin nun von Polarstern zu EWS und Lichtblick gewechselt, vorher war ich jahrelang bei Naturstrom.


  5. Roland
    19. April 2017
    um 17:23

    Mainova ist immer recht interessant …! ;-)


  6. mw
    20. April 2017
    um 09:21

    Es ist schon traurig, in einem Land zu leben, wo nur noch solche komplizierten ‘Wechselspielchen’ den Strompreis ein wenig unter das Weltrekordniveau drücken.
    Zwangsweise mache ich seit Jahren diesen Humbug mit, witzigerweise zur Zeit bei genau diesem Anbieter.
    Wenn man NICHT jährlich wechselt und diese Boni mitnimmt, zT auch juristisch oder über die Netzagentur einklagt, lohnt es sich kaum. Wie auch, denn der deutsche Strompreis besteht hauptsächlich aus Gebühren, Abgaben und Steuern, dank unserer Schmalspurphysikerin aus der Uckermark. Und dabei haben wir den dreckigsten Strom überhaupt trotz ‘Energiewende’ – wie zu DDR-Zeiten mit Braunkohle fabriziert, aber wen wundert das schon – siehe oben.

    “E wie Einfach” ist interessant für Leute, die ganz wenig Strom benötigen, weil die nur nach kWh, d.h. OHNE Grundgebühr arbeiten.


    • daniel
      20. April 2017
      um 11:05

      Du hast leider Recht. Wenn man sich ansieht, wie sich der Strompreis zusammensetzt, merkt man doch, dass (wie in vielen anderen Bereichen) die Lobbyarbeit sehr gute Arbeit geleistet hat. Da bringt es auch nichts, wenn der eigene Anbieter günstigen (UND sauberen) Strom erzeugt, wenn der Netzbetreiber, der sein Monopol hat, dann einfach die Grundgebühr erhöht (kenne ich hier sehr gut, rhenag/Westnetz/RheinEnergie).
      Ich zitiere mal aus Wikipedia: “Die staatlich festgesetzten Abgaben und Umlagen auf Stromlieferungen in Deutschland machen bei Haushaltskunden derzeit (Stand März 2015) insgesamt rund 52 % des Strompreises aus.”…
      Die Regelung, dass besonders verschwenderische Betriebe finanziell entlastet werden, spottet ja sowieso jeder Beschreibung.. während wir Verbraucher uns LED kaufen, wird man im Gigawatt-Stundenverbrauch dann “belohnt” (http://www.buzer.de/gesetz/8423/b25988.htm), indem die Allgemeinheit mehr zahlt.
      Man darf im Detail wirklich nicht zuviel drüber nachdenken..


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