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22. Februar 2018 von daniel

HSH Nordbank über ZINSPILOT: 0,8 % Zinsen für “Flexgeld” (Tagesgeld-Alternative)

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Wir hatten ewig keinen Tagesgeld-Übersichtsartikel – liegt einfach daran, dass es hier nichts positives zu vermelden gab. Was man so liest, wird sich da auch nicht viel ändern. Da sucht man natürlich nach Alternativen. Wie wäre es hiermit?

hshbanktagesgeld

Zinspilot ist quasi wie eine Art “Depot”, wo ihr bei euer Geld bei verschiedenen Banken “parken” könnt. Der Vorteil ist, dass hier alles zentral abläuft und ihr euch nicht selbst bei jeder Bank um eine Neuanmeldung kümmern müsst – so kann man auch bei Bedarf das Geld schneller “verschieben”.

Alternativen

Gegenüber Depots oder z.B. den gerade massiv werbenden Immobilien-Investitions-Startups wie Bergfürst (derzeit übrigens 10 € Startguthaben für Neukunden), EXPORO und ZINSLAND habt ihr hier natürlich deutlich weniger (bzw. je nach Anlagesumme gar kein) Risiko.

Flexgeld24 = echtes Tagesgeld?

Klare Besonderheit ist die Tatsache, dass 2x monatlich die Zinsen ausgezahlt werden – somit der beste Zinseszinseffekt aller Angebote, die wir bisher im Blog hatten – monatlich ist sonst das höchste der Gefühle – hier kommt aber auch der Unterschied zu einem klassischen Tagesgeld zum Tragen: die Rücküberweisung auf euer Referenzkonto erfolgt auch “nur” 2x monatlich – im schlimmsten Fall müsst ihr also 15 Tage auf euer Geld warten. Somit max. 14 Tage langsamer als “echtes Tagesgeld” und damit ein bisschen vergleichbar mit einem klassischen Sparbuch.

Oder Festgeld?

Alternativ bietet die HSH Nordbank auch Festgeld an:

  • 0,85 % Zinsen bei 3 oder 6 Monaten
  • 0,9 % Zinsen bei 9 Monaten
  • 0,95 % Zinsen bei 12 Monaten

Längerer Laufzeiten gibt es bei Zinspilot natürlich auch, z.B. bei der schon in der Vergangenheit vorgestellten Oney Bank:

  • 1,11 % bei 18 Monaten
  • 1,15 % bei 24 Monaten
  • 1,22 % bei 36 Monaten

Übrigens kann man hier bis 15. Februar noch einen Bonus von bis zu 75 € seitens Zinspilot sichern – ab 7.500 € Anlagesumme und je nach Laufzeit:

  • 25 € bis 18 Monate
  • 50 € bei 24 Monaten
  • 75 € ab 36 Monaten

Vergleich

Im Marktvergleich (Sparbote Tagesgeld-Vergleichsrechner) sind außerhalb von ZINSPILOT und Mitbewerber Weltsparen max. 0,45 % Zinsen bei Tagesgeld drin – bei der niederländischen Moneyou, die dauerhaft auf (vergleichsweise) hohem Niveau ist. Hatten wir früher auch öfter im Blog erwähnt.

Wer wechselwillig ist, kann auch bei der Consorsbank vorbeischauen, die aktionsweise 1 % Zinsen für Neukunden bietet – max. 50.000 € und nur 6 Monate. Bestandskunden bekommen nur extram magere 0,01 % (!).

ZINSPILOT?

ZINSPILOT selbst ist keine Bank, sondern ein Tagesgeld- und Festgeldvermittler. Die Abwicklung erfolgt über ein ZINSPILOT-Abwicklungskonto bei der Sutor Bank (Hamburgische Privatbankiers seit 1921). Die Einzahlungen erfolgen über das deutsche Einzahlungskonto. Die Auszahlungen können zu Zinszahlungsterminen (01. und 15. eines Monats) auf ein Referenzkonto bei eurer normalen Hausbank erfolgen.

Von n-tv wird Zinspilot als “bester Vermittler” bei europäischen Banken bezeichnet.

Gebühren oder sowas fallen für die Nutzung übrigens nicht an.

Sicherheit

Die Einlagensicherung bis 100.000 € erfolgt über eine EU-weit hamonisierte Einlagensicherung. Im Fall der HSH Bank über die deutsche Einlagensicherung.


Zum Angebot

3 Kommentare zu HSH Nordbank über ZINSPILOT: 0,8 % Zinsen für “Flexgeld” (Tagesgeld-Alternative)

  1. accolon
    21. Januar 2018
    um 19:26

    Es sollte darauf hingewiesen werden, dass die HSH Nordbank eine ziemliche Krisenbank ist und bis Ende Februar entweder einen Käufer findet oder abgewickelt wird. Ich vermute, dass man mit solchen Aktionen den Laden derzeit etwas “aufhübschen” will.

    Einlagensicherung gut und schön, aber im schlimmsten Fall sollte man sich darauf einstellen, dass man seinem Geld eine ganze Weile hinterherläuft.


  2. daniel
    21. Januar 2018
    um 19:30

    @accolon: war mir nicht bekannt, danke für den Hinweis.


  3. audi
    3. Februar 2018
    um 09:52

    Das mit dem hinterherlaufen stimmt so nicht. Falls es zu einer Abwicklung kommen sollte, würde das Geld vertragsgemäß zurückgezahlt. Wenn die Bank pleite geht, was durch die Institutssicherung der Sparkassen eigentlich nicht möglich ist, dann wird das Geld innerhalb von 7 Tagen zurückgezahlt. Das ist so im Gesetz festgelegt.


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