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02. Mai 2014 von stefan

Shell: Shitstorm nach Kindle-Prämienaktion

Shell: Shitstorm nach Kindle-Prämienaktion: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 1 abgegebenen Stimme(n). - nur für registrierte User möglich

Nun ist die Shell-Prämienaktion also gelaufen und die Gemüter haben sich noch nicht wirklich beruhigt. 10.000 Kindle Paperwhite standen insgesamt zur Verfügung, der Ansturm war aber deutlich höher – angeblich haben sich  Shell schreibt in einer ersten Stellungnahme von einem 40fach höherem Besucheraufkommen auf der Webseite, welches zwischenzeitlich dazu geführt hat, dass die Seite nicht mehr erreichbar war. Laut Shell soll die Seite ab 10:20 Uhr nach der Zuschaltung von weiteren Servern wieder erreichbar gewesen sein. Naja, ihr werdet ja sicherlich da eine andere Erfahrung gemacht haben – auch danach kam man nur mit großen Probleme auf die Seite. Insgesamt konnten schlussendlich 10.000 Kunden bestellen, der „Bedarf“ wird wohl ein Vielfaches höher gewesen sein.

Paperwhite

Viele Kunden haben darauf auf Facebook ihrem Ärger Luft gemacht oder „Über Facebook“ oder per E-Mail bestellt. Shellt stellt klar, dass diese Bestellungen nicht berücksichtigt werden können. Was macht ihr jetzt also mit euren Punkten, wenn ihr nicht zum Zuge kam. Leider sind mittlerwiele auch schon die Amazon Gutscheine allesamt vergriffen, Shell hat aber in dem Statement darauf hingewiesen, dass über den Mai hinaus es wieder attraktive Aktionsprämien geben soll. Das wird euch aber zunächst wohl erst einmal wenig trösten :/ 


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21 Kommentare zu Shell: Shitstorm nach Kindle-Prämienaktion

  1. Ed Macall
    2. Mai 2014
    um 19:01

    Ich bin nicht nur Vielfahrer sondern Vieltanker mit einem Umsatz von mehreren Tausend Euro. Diesen Umsatz kann sich Shell nun streichen. Nach 4 investierten Stunden den Hinweis zu erhalten, dass das Angebot nicht mehr vorhanden sei ist fast schon Frechheit. Erst andere Kunden in die Tanke zu locken, die dort nicht nur süße Riegel kauften sondern auch das Hauptgeschäft bedienten in der Erwartung, ein Kindle Gerät zu ergattern, wenn man nur pünktlich im Netz ist ein Geschäftsgebahren, das man sich nicht gefallen lassen muss. Benzin gibt es woanders auch noch.


  2. T
    2. Mai 2014
    um 19:18

    tja, hab auch keinen mehr bekommen… 🙁
    ich werd´s überleben, ab und an F5 drücken umsonst… 😉
    ansonsten: NIE mehr Shell, irgendwie die momentan 1015 Punkte loswerden (hab ja ca. 2-3 Jahre Zeit… die Karte hatte ich beim Tanken da eh fast nie dabei…), Aral ist direkt nebendran… da gibt´s dann halt Payback statt Shell-Punkte.


  3. Hannelore
    2. Mai 2014
    um 20:48

    Nachdem ich mich gegen 9.40 Uhr eingelogt hatte (lief ohne Probleme), wurde ich kurz vor 10 Uhr aus dem System geschmissen und kam auch nicht wieder rein. Shell muß gewußt haben, daß bei solchen Aktionen und soviel Neuanmeldungen die Serverkapazität nicht ausreicht und auch die Anzahl der Kindl auf keinen Fall ausreicht. Für mich ist die ganze Aktion schlichtweg Betrug und ich werde auf keinen Fall weiter dort Punkte sammeln, wo ich so besch…. wurde.


  4. johnson
    2. Mai 2014
    um 22:31

    Kein Mensch kauft euch Heulsusen das Geschwätz von „Nie wieder Shell“ ab. Erstens kümmert das einen Megakonzern wie Shell nicht die Bohne. Zweitens werdet Ihr doch eh die ersten sein, die bei der nächsten Shell-Aktion wieder losrennen und sich 20 Ritter-Sport-Tafeln kaufen. L o L ..


  5. joerg
    2. Mai 2014
    um 22:40

    es muss doch allen vorher klar gewesen sein, dass es ein glücksspiel wird und nicht für alle einer da ist. von daher glückwunsch an alle, die einen bekommen haben 🙂


  6. Uli
    2. Mai 2014
    um 22:47

    Wie viele Euro hätte man im Idealfall sparen können?


    • stefan
      2. Mai 2014
      um 22:48

      Wenn du vom regulären Kaufpreis von 129 Euro ausgehst, dann wären es 117 Euro.


  7. JJ
    2. Mai 2014
    um 23:50

    @johnson und joerg
    Ich dachte schon ich bin der Einzige der so denkt.
    Mann, mann. Dieses naive Gejammer ständig nach solchen Aktionen.
    Einfach mal das Hirn einschalten vorher und sich halt freuen wenn es entgegen aller Wahrscheinlichkeit doch geklappt hat.


  8. peter
    3. Mai 2014
    um 01:54

    solange es keinen adäquaten ersatz gibt und meine punkte wertlos sind, werde ich shell tankstellen meiden… und ich vergesse sowas nicht… die sind auf dauer mich los. was heute von shell gemacht wurde, war unterste kanone. an alle moralapostel… glückspiel, gewinnspiel, usw. shell hat das nicht als glückspiel beworben! hier wurde einem vorgegaukelt relativ sicher eine prämie zu bekommen, wobei nie eine realistische chance darauf bestand. alle die diese aktion als gute marketing aktion gutheißen oder sich lustig über die gefrusteten user machen, sind einfach nur kleinkarierte würstchen


  9. Jürgen
    3. Mai 2014
    um 09:26

    Da sind sie wieder, die Dauernörgler und Unzufriedenen. Wäre es für diese Leute anders gelaufen, d.h. sie hätten ein Kindle bekommen, wären sie die Größten und würden überwiegend ins andere Horn pusten.

    Es ist für mich unverständlich, der normal ausreichende Menschenverstand hätte jedem signalisieren müssen: Stop! Das ist wie Lottospielen, meine Chancen werden sehr sehr gering sein, um ein Kindle zu ergattern.

    Es läuft wie immer, heute wird genörgelt, geflucht und mit einer Flut an Klagen gegen den Anbieter gedroht und morgen ist wieder alles vergessen und vergeben. Alle Nörgler sollten sich einmal überlegen, warum sie Seiten wie z.B. hier mydealz aufsuchen? Genau, weil alle ein Schnäppchen „schießen“ wollen.

    Es ist wie richtigen Leben, mal gewinnt man mal verliert halt. Ich selbst habe schon an etlichen solcher Aktionen – sicherlich 10-15 – teilgenommen und bin bis auf die gestrige Kindle-Aktion immer leer ausgegangen. Bin ich deswegen gefrustet? Nein, solche Aktionen sind ein Glückspiel und werden auch immer ein Glückspiel bleiben.

    Morgen gibt es eine neue Aktion und dann läuft die „Meute“ wieder los und am darauffolgenden Tag geht dann das Gemeckere und Geschrei wieder von vorne los.

    C’est la vie!


  10. quixony
    3. Mai 2014
    um 10:03

    Dass es ein Glückspiel wird hätte einem von vorne herein klar sein müssen. Wenn Schnäppchenportale darüber berichten, dann können die Server nur in die Knie gehen. Ich hatte Glück und dennoch sehe ich die Aktion kritisch. Ich tanke generell nicht bei Shell, aber nicht aus Marketing- oder Image-Gründen, sondern weil ich so einen riesen Konzern nicht unterstützen möchte.

    Das einzige, was ich Shell im Bezug auf die Aktion vorwerfen kann ist, dass sie nicht rechtzeitig geschaltet haben: jedem war klar, dass die Server in die Knie gehen würden. Warum wurden nicht schon um 09:45 Server dazugeschaltet? Warum erst 20 Minuten, nachdem nix mehr ging? Warum ist man nicht von anfang an dabei geblieben, dass die Geräte an der Tanke abgeholt werden müssen? Dann wäre kein Server abgeraucht und keiner hätte sich beschweren können. Denn mal ehrlich: wieviele Leute können um 10 an einer von x-tausend Tanken im Land stehen?

    Shell wollte es anders und jetzt hat es den Salat. Bin gespannt, was als nächste „Super-Prämien“ warten. Ich bin mir sicher, dass das Gejammere genau das gleiche sein wird.

    Also bis zum nächsten mal 😛
    quixony


    • stefan
      3. Mai 2014
      um 11:02

      @quixony

      Ich frage mich eher, ob Shell sich momentan noch traut, eine ähnliche Aktion durchzuziehen :/


  11. Ed Macall
    3. Mai 2014
    um 10:33

    @Johnson,

    meine ersten 100 Euro habe ich soeben schon woanders vertankt, Grüße an Shell


  12. Thor
    3. Mai 2014
    um 12:28

    Auch wieder interessant, dass solche Werbeaktionen zum Ausschluss von shell gewertet werden. Wenn aber shell mal wieder Öl in die Meere von unbekanntem, nie rückgängig machendem Ausmaße pumpt, hat man das als Randnotiz kurz aufgefasst und schon wieder vergessen. DAS finde ich zu traurig…


  13. Michael
    3. Mai 2014
    um 14:23

    Die Leute die deswegen n shitsorm machen haben doch echt keine Probleme. Lächerlich!


  14. benn.i
    3. Mai 2014
    um 14:44

    @Thor: da ist was wirklich wahres dran! Man möchte fast meinen das nach dem (letzten) BP-Desaster weniger Leute ihre Abkehr von der Tankstelle beschworen haben… Wirklich unglaublich traurig!


  15. Xtreme
    3. Mai 2014
    um 15:15

    Shell hat alles richtig gemacht! Wer daran glaubt, dass etwas gratis gibt, der hat sich getäuscht. Viel schlimmer finde ich diese Datensammlerei, anscheinend ist es heutzutage einfach geil, Kundendaten zu sammeln. Dafür war die Aktion super erfolgreich, schade das so viele drauf reingefallen sind!


  16. Heiko
    3. Mai 2014
    um 16:02

    Ganz so einfach sollten man es sich nicht machen.

    Es war eine reguläre Prämienaktion, kein Glücksspiel. Dort wurde nichts verlost, sondern Alle, die genügen Punkte hatten, durften einen Kindle bestellen. Daran wurden sie aber gehindert, weil Shell nicht die nötigen technischen Grundlagen geschaffen hat. Zudem hat Shell nicht ausreichend darüber aufgeklärt, daß nach x Stunden bereits alle Artikel vergriffen sein können. Der schlichte Hinweis „Solange Vorrat reicht“ genügt nicht. Ferner gilt bei solchen Aktionen m.E. das Gleiche wie bei ähnlichen Aktionen im Handel, wo 2 Tage Bevorratung mittlerweile von Gerichten vorausgesetzt werden. Hier hat Shell m.E. eindeutig gegen geltendes Recht verstoßen, leider nur gegen Wettbewerbsrecht, so daß hier zwar Abmahnungen kommen werden, aber der Konsument kein Recht ableiten kann.


  17. ed macall
    4. Mai 2014
    um 18:12

    @Heiko

    Auf den Punkt gebracht. Von einer möchte gern „seriöse Firma“ sein, möchte ich gerne anders behandelt werden. Die 129 Euro für einen neuen Kindle machen mich nicht ärmer, aber von seriös ist Shell doch weit entfernt. Und, wer prüft, wieviele Geräte überhaupt „an den Mann/die Frau gebracht“ wurden?


  18. bro_ker
    4. Mai 2014
    um 18:56

    Ich habe mich von Anfang an von dieser Aktion ferngehalten – offensichtlich zu Recht.

    @Heiko: Für den Handel gibt es tatsächlich das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Im Zusammenhang mit der Rechtsprechung des BGH sind Angebote 2 Tage lang bis mind. 14 Uhr vorrätig zu sein.

    Inwiefern das 1 zu 1 auf Shell zu übertragen ist, kann ich nicht beurteilen.


  19. Manu
    9. Mai 2014
    um 22:01

    Hi,
    weiß schon jemand welche Topprämie es im Juni 2014 geben wird?


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