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21. Mai 2014 von daniel

Sparbote informiert: Stromanbieter wechseln ohne Probleme

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Ich dachte mir, ich weise zwischendurch mal auf unsere Rubrik „Vergleiche“ hin, die vielleicht der ein oder andere von euch noch gar nicht so bemerkt hat. Zwei der Vergleichsrechner dort beziehen sich auf den Energieversorger, daher dachte ich, sind ein paar Hinweise vielleicht gar nicht verkehrt. 

Sparbote schon gewusst?

Alle unsere Rechner sind natürlich kostenlos und unverbindlich nutzbar, ihr geht hiermit keine Verpflichtungen ein. Die Preise werden euch direkt am Bildschirm angezeigt. Für den Strom- und Gasvergleich arbeiten wir mit PrizeWize zusammen, weil in unseren Tests hier die Ergebnisse immer am übersichtlichsten und am transparentesten dargestellt wurden. 

Ein paar häufige Vorurteile habe ich mal aufgegriffen: 

Kann ich plötzlich ohne Strom dastehen? 

Man kennt das von der Rufnummernportierung beim Handy – das klappt in der Theorie immer super, in der Praxis steht man manchmal auch einen Tag ohne Empfang da, wenn es Probleme gibt. Das kann beim Strom glücklicherweise nicht passieren. Nachzulesen bei der dafür zuständigen Bundesnetzagentur

Ist der Wechsel kostenlos?  

Für den reinen Wechsel fallen keine Kosten an. Zum Kündigungsdatum muss i.d.R. der Zählerstand abgelesen werden und dem bisherigen Versorger mitgeteilt werden. Das geht häufig auch online. So kann sichergestellt werden, dass ihr eine saubere Schlussrechnung bekommt. 

Wie hoch wähle ich den Abschlag?

Man zahlt einen monatlichen Abschlag, der nur geschätzt wird. Viele Leute freuen sich dann über einen niedrigen Abschlag, aber Vorsicht: die Quittung kommt dann mit Ablesen des Zählerstandes und es fällt ggf. eine Nachzahlung an. Ich persönlich wähle daher den Abschlag lieber etwas höher und bekomme dann die Differenz erstattet als andersrum. Man kann folgende Daumenwerte nehmen, die aber natürlich von vielen Faktoren abhängen (z.B. wie effizient sind eure Elektrogeräte, wie oft läuft Fernseher, Waschmaschine & Co). 

  • 1 Person 1.500 kWh
  • 2 Personen 2.800 kWh
  • 3 Personen 4.000 kWh
  • 4 oder mehr Personen 6.000 kWh

Müssen beim Wechsel technische Arbeiten durchgeführt werden?

Nein, Wartung und Ablesung erfolgen weiterhin durch den örtlichen Netzbetreiber. Auch muss kein neues Kabel oder ein neuer Zähler installiert werden, alles bleibt beim Alten. Nur Jemand anderes kassiert das Geld 😉 

Muss ich kündigen oder macht das der neue Anbieter?

Für einen regulären Wechsel (z.B. vom Grundversorgertarif, wo ihr immer sehr zeitnah rauskönnt) übernimmt die Kündigung der neue Anbieter. In Fällen wie der Sonderkündigung solltet ihr schriftlich selbst regeln (am besten per Einschreiben) oder auch, wenn ihr eine Vertragslaufzeit vereinbart habt – damit man hier nicht den Zeitpunkt verpasst. 

Sonderkündigungsrecht

Wenn euer Anbieter die Preise erhöht, habt ihr häufig ein Sonderkündigungsrecht, auch wenn ihr ansonsten einen Vertrag mit Laufzeit geschlossen habt. Beachtet, dass hierbei die Kündigungsfrist sehr kurz ist (z.B. 14 Tage). Man muss also sofort nach Bekanntmachung aktiv werden. 

Woran erkenne ich echten Ökostrom? 

Wenn schon Ökostrom, dann auch richtig: sinnvoll ist der Bezug von Ökostrom aus meiner Sicht nur von solchen Anbietern, die nicht gleichzeitig auch Atomstrom anbieten. 

Ich selbst bin übrigens schon seit einiger Zeit (eher aus Überzeugung) bei Naturstrom – falls ihr dorthin wechselt, könnt ihr gerne meine Kundennummer 2342725-1 angeben 🙂 

Ein paar Tipps / Hinweise von uns zur Auswahl des passenden Anbieters für euch: 

  • Verträge mit maximal 1 Jahr Laufzeit nehmen
  • bevorzugt monatliche Zahlweise
  • Vorkassezahlung nach Möglichkeit vermeiden (genauso wie Kautionszahlung)
  • Zusammensetzung des Preises beachten (welchen Einfluss hat eine Bonuszahlung auf den Preis) – insbesondere bei längerer Bindung relevant 
  • bei Paketen auf die Bedingungen achten (Was passiert bei Überschreitung des “Inklusivvolumens”)
  • Zusammensetzung des Strommixes checken

 


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5 Kommentare zu Sparbote informiert: Stromanbieter wechseln ohne Probleme

  1. Jost
    22. Mai 2014
    um 09:16

    Da sind einige Fehler drin, die bei einfacher Recherche aufgefallen sein müssten. Vermutlich handelt es sich auch nur um einen uralten Text? Die Thüga gehört seit 2009 nicht mehr zu Eon, sondern zu verschiedenen Stadtwerken, u.a. Nürnberg und Hannover. Die Entega wiederrum gehört mitlerweile den Stadtwerken Darmstadt und Mainz. Die Verbraucherzentralen raten spätestens seit der Flextrom-Pleite keine Vorkasse-Tarife und keine Paketangebote zu nehmen, da hier der Kunde unangemessen benachteiligt wird. Hunderttausende haben hier bei den Pleiten von Teldafax und Co ihr Geld verloren.


    • daniel
      22. Mai 2014
      um 09:25

      @Jost: danke für dein Statement. Bzgl. der Vorkasse-Tarife haben wir im Text ja eher abgeraten. Ich persönlich würde auch keinen solchen Tarif wählen.
      Bzgl. Entega war ich nicht auf dem aktuellen Stand – diese gehören zur HEAG Südhessische Energie und über die HEAG Holding zu 93 % zur Stadt Darmstadt. Ich habe das Beispiel entfernt – der Hinweis gilt aber trotzdem: bei Ökostrom auf die Herkunft achten.


  2. flofree
    22. Mai 2014
    um 10:27

    Also die Verbrauchsangaben im Bericht halte ich für sehr unrealistisch. Mein Stromverbrauch als Single mit 65qm, Geschirrspüler, elektr. Rollläden, Waschmaschine, Kühl/Gefrierkombi ist knapp 900kwh pro Jahr. Zu Zweit haben wir damals (mit Kondenstrockner) etwa 1100kwh gebraucht…


  3. daniel
    22. Mai 2014
    um 10:30

    @flofree: da seid ihr / bist du aber glaub ich auch sehr vorbildlich… also bei ich komme damit nicht hin (liegt aber auch daran, dass ich von zu Hause aus arbeite und Untertischgerät/Durchlauferhitzer vorhanden sind – damit hat man natürlich mehr Verbrauch) und bei meinem Papa (normaler Bürojob) ist es auch deutlich mehr, liegt dann wohl auch daran, dass Waschmaschine, Kühlschrank und Co nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen..


  4. Pingback: ⚡Stromanbieter vergleichen und jetzt zum Ökostrom wechseln |

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