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17. März 2015 von daniel

Sberbank direct: 1,3 % Tagesgeldzinsen für Neukunden

Sberbank direct: 1,3 % Tagesgeldzinsen für Neukunden: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 1 abgegebenen Stimme(n). - nur für registrierte User möglich

Nach etlichen Monaten (zuletzt hatten wir die Sberbank im August erwähnt!) die kleine Erinnerung, dass die 1,3 % Zinsen noch gelten. Es wird wohl diese Woche eine Senkung erfolgen – bei Interesse also vorher noch zugreifen (wobei ich leider nichts zur Zinsgarantie finden konnte). 
Auch der bisherige Spitzenreiter PSA Bank hat schon auf 1,2 % gesenkt.

Wir sind bekanntermaßen immer auf der Suche nach neuen Angeboten – auch im Finanzbereich. Roland hat uns nun auf ein Angebot aus dem Bereich Tagesgeld hingewiesen: 

Sberbank Direct

Vor ein paar Jahren hätte man einer solchen Verzinsung wohl keine Erwähnung geschenkt, aber angesichts des historischen Zinstiefs kann man froh sein über jedes Prozent. Durch die Zinsgarantie hat man zumindest bis Ende des Jahres Ruhe. Aber auch der Basiszins liegt mit 1,2 % nicht viel tiefer als der Neukundenbonus. 

Ihr habt für die Eröffnung des Tagesgeldkontos keine Mindesteinlage zu beachten, auch ist kein Maximalbetrag definiert. 

Einlagensicherung

Wichtigster Punkt bei Finanzthemen ist natürlich das Thema Sicherheit / Einlagensicherung. In dem Fall ist eure Einlage bis 100.000 € über die österreichische Einlagensicherung abgesichert. Im Regelfall gehe ich mal davon aus, dass man solche großen Beträge sowieso nicht auf einem Tagesgeldkonto parkt. 

Kontoführungsgebühren oder ähnliches fallen wie üblich nicht an. 

Beim Onlinebanking setzt die Sberbank auf das sichere mobileTAN Verfahren. 

Die Eröffnung erfolgt wie üblich über PostIdent. Nach Online-Registrierung druckt ihr die Unterlagen aus, die ihr mit Perso oder Reisepass bei einer Postfiliale vorzeigt und abschicken lasst. Portokosten fallen nicht an, die Eröffnung ist also ebenfalls kostenlos

Über die Bank

Die Sberbankdirect gehört zur Sberbank Europe AG, die ihren Hauptsitz in Wien hat und in 10 Ländern aktiv ist. Wenn man etwas genauer schaut, ist sie aber Tochterunternehmen einer russischen Bank (Sberbank Rossil OAO), die bereits im Jahre 1841 gegründet wurde. Wen das stört, sollte die Finger davon lassen. Die Sberbank Europe AG unterliegt aber österreichischem Recht, insofern sollte einen das in Punkto Sicherheit nicht stören. 

Ein bisschen erinnert die Geschichte an die VTB Bank, die anfangs sehr fleißig Kunden lockte, nachher aber nicht mehr mit guten Zinsen überzeugen konnte. 

 


Zum Angebot

9 Kommentare zu Sberbank direct: 1,3 % Tagesgeldzinsen für Neukunden

  1. moritz
    7. August 2014
    um 11:59

    Wer dort sein Geld anlegt, spekuliert darauf, dass der neue Konflikt mit Russland nicht weiter eskaliert. 1,2% Zinsen sind angesichts des Risikos IMHO ein Witz! Trotz österreichischer Einlagensicherung.


  2. daniel
    7. August 2014
    um 12:02

    @moritz: kannst du das genauer erläutern? Also die Bank selbst, bei der man abschließt, ist doch nach österreischem Recht unterwegs und hat ihren Sitz auch dort.


  3. marc
    7. August 2014
    um 13:15

    die österr. regierung hat sich sogar eine garantie der eu geben lassen, dass alle ihre banken (mit russ. mutterkonzernen) nicht von sanktionsmassnahmen betroffen sind. die ösis sind schon schlau 🙂 insofern ungefährlich. aber für 1,2/1,3%wechsle ich bestimmt nicht mehr – wer auf den deutschen markt will, muss schon mehr springen lassen – das bringt doch alles nix mehr.


  4. Roland
    7. August 2014
    um 14:38

    @moritz: Bis 100.000 Euro ist das Risiko definitiv Null! …. zumindest nicht höher wie bei jeder (anderen) Bank in Deutschland, Österreich oder den Niederlanden!


  5. Flow
    7. August 2014
    um 14:50

    Ein gewisses Mehr-Risiko ist natürlich vorhanden.
    Denn auch wenn im Ernstfall die Einlagensicherung einspringt, kann es dauern bis man sein Geld zurückbekommt. Und ob man die bis dahin angefallenen Zinsen ausgezahlt bekommt, ist dann auch fraglich.

    Hier ein ausführlicher Artikel:
    http://www.kritische-anleger.de/artikel/sicherheit-russischer-banken-im-kontext-der-ukrine-krise/


  6. moritz
    7. August 2014
    um 18:48

    Ohne definitives zu wissen gehe ich davon aus, dass die österreichische Sberbank Geld einsammelt und nach Russland verleiht. Worin sonst sollte ihr Geschäftsmodell bestehen? Ob und wann das Geld aus Russland zurück kommt, hängt auch von der Politik ab. Von daher befürchte ich, dass die österreichische Sberbank eine deutlich überdurchschnittliche Pleite-Wahrscheinlichkeit hat. Wenn man darauf vertraut, dass das Versprechen der Einlagensicherung greift, ist das vielleicht kein Problem – aber ich mache da lieber keine Experimente, zumal für einen wirklich marginalen Zuschlag.


  7. Jesus
    7. August 2014
    um 19:13

    Wie kann man derzeit auch eine Sekunde darüber nachdenken, Russland zu unterstützen????


  8. Roland
    17. März 2015
    um 17:33

    Wie komt Ihr darauf, dass diese Woche eine Zinssenkung erfolgen soll?


  9. Do
    17. März 2015
    um 22:22

    Zinssenkung ab 19.03.2015 auf 1,1% für alle Kunden. Eben per Mail bekommen…


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