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23. September 2018 von daniel

⚡Stromanbieter vergleichen und jetzt zum Ökostrom wechseln

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Aus aktuellem Anlass wollte ich nochmal an unseren Artikel aus 2012 erinnern. Die Umweltkatastrophen in Japan haben gezeigt, dass Atomstrom vielleicht doch nicht so sicher ist, wie gerne mal suggeriert wird und Braunkohle hat doch auch ihren Preis. Auch wenn Ökostrom auf den ersten Blick vielleicht nicht direkt wie ein „Schnäppchen“ wirkt: vielleicht ein paar Cent mehr ausgeben und dafür erneuerbare Energien zu fördern. Wer keine Lust hat, alle Anbieter selbst abzuklappern, kann auch einen der Online-Stromvergleiche nutzen.

Überregionale, „echte“ Ökostromanbieter

Die Anzahl der Anbieter ist an einer Hand abzuzählen, die Preise sind bei allen transparent und die Tarife monatlich kündbar. Die Preise sind deutschlandweit gleich:

  • Greenpeace Energy – 27,10 Ct/kWh und 8,90 €/Monat – Preisgarantie bis 31.12.2018
  • Lichtblick – 27,99 Ct/kWh und 8,95 €/Monat / Aktion: keine Grundgebühr bis 31.03.2019 – Preisgarantie bis 30.06.2019
  • Naturstrom – 27,75 Ct/kWh und 8,90 €/Monat – Preisgarantie bis 31.12.2019
  • EWS Schönau – 25,95 Ct/kWh und 8,95 €/Monat – Preisgarantie bis 31.12.2018

Als überregionale Anbieter sind EWS Schönau, Naturstrom, Lichtblick und Greenpeace Energy die beste Wahl, weil auch aus einem Teil der Gewinne der Bau von neuen Kraftwerken finanziert wird. Zum Thema RECS könnt ihr euch bei Wikipedia schlau machen – Etikettenschwindel finde ich.

Stromanbietervergleich

  • CHECK24
    relativ umfangreicher Vergleich, ihr müsst beim Rechner auf „Optionen einblenden“ gehen und dann „Nur Öko- und Klimatarife“ auswählen
  • VERIVOX
    Einer der bekanntesten Stromvergleiche. Klick auf „Weitere Optionen“ und dann „Nur Ökostrom-Tarife“.

Richtig sinnvoll ist der Bezug von Ökostrom m.E. nur von solchen Anbietern, die nicht gleichzeitig auch Atomstrom oder Kohlestrom anbieten. Also am besten vorher mal bei Wikipedia schlau machen, wer eigentlich dahintersteckt.

Zum Thema Stromanbieterwechsel und was man beachten sollte, findet ihr in unserem „Sparbote informiert“ Artikel mehr Infos.

Aktuelle Neukundenangebote

Hier eine Liste mit aktuellen Neukundenangeboten, wenn euch die vier Anbieter oben nicht zusagen:

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Zum Angebot

28 Kommentare zu ⚡Stromanbieter vergleichen und jetzt zum Ökostrom wechseln

  1. Malk
    19. März 2011
    um 19:30

    Bin seit 2005 Lichtblickkunde=)

    Zu Tshibo: Das ist zwar BioStrom, aber ich habe gehört, das da teilweise geschummelt wird. Es müssen ja 16(?) Prozent vom Gesammtstrom grün sein.
    Es gibt also Anbieter, die verkaufen den teuren Biostrom zu 100% und können dafür den Atom/Kohlestrom billiger verkaufen.

    Da der Biostrom die Bilanz verbessert kommt man so auch auf die geforderten 16% (oder sinds mittlerweile 20%?) im Gesammtstrom.

    Da sind noch diese Sachen mit den Pseudo-Zertifikaten…

    Daher sind nur die 4 großen Greenpeace Energy, Lichtblick, EWS Schönau und Naturstrom zu empfehlen.
    Diese Anbieter haben wirklich, echten, wahrhaftigen Ökostrom.


  2. daniel
    19. März 2011
    um 19:43

    Zumindest schummelt Tchibo nicht mit RECS Zertifikaten, insofern besser als irgendeinen Ökostrom Tarif bei EON, RWE und Co zu nehmen.


  3. Daniel
    19. März 2011
    um 19:59

    Sorry aber Ökostrom hin oder her es gibt nur diese eine Infrastruktur und genau euer Strom aus der Wand kann vom AKW oder Kohlelraftwerk von um die Ecke kommen ….. Grafenau 17% des energiebedarfs wird z.Z aus regenerativen gewonnen und wer bescheinigt euch das mit eurem teuren Strom der Ausbau der reg.krafterzeugung finanziert wird ??? Der Verkäufer ?? Schönes We …


    • B3NNi
      19. März 2011
      um 20:19

      Zum Beispiel die EWS Schönau stecken das Geld in den Ausbau regenerativer Stromerzeugung. Zusätzlich gibt es da noch den sog. „Sonnen-Cent“ den man mehr zahlen kann und von dem dann der Ausbau weiterer Anlagen finanziert wird 🙂


    • Busse
      20. März 2011
      um 12:10

      Natürlich kommt bei einem Kunden, der 100% Ökostrom bestellt hat, nicht genau dieser Strom aus der Steckdose. ABER: Die Menge, die dieser Kunde verbraucht hat, wird dann auch in Form von Ökostrom ins allgemeine Netz eingeleitet!


  4. Daniel
    19. März 2011
    um 20:00

    Grafenau : Genau


  5. B3NNi
    19. März 2011
    um 20:16

    Ich finde es super dass ihr dieses Thema mal ansprecht und den Leuten den Wechsel leichter macht. Bravo!
    Ich kann die EWS Schönau empfehlen, der Strom ist wirklich sauber und die EWS Schönau sind zu 100% bürgereigen.


    • Kaeufer
      20. März 2011
      um 10:10

      Der Strom ist sauber. Das ist mal ne Aussage, da kann man nur schmunzeln.


  6. Malk
    19. März 2011
    um 20:58

    Nach dem was ich gelesen habe hab ich mir auch überlegt, nach Naturstrom zu wechseln: Die sind billiger als Lichtblick und sind imho glaubwürdiger, da sie RECS-Zertifikate ablehnen.

    Lichtblick und EWS Schönau haben welche, nutzen diese aber „lediglich als technisches Nachweissystem, also als Register“.

    „Grüner Strom Label“ ist wohl die glaubwürdigste Zertifizierung die es gibt.

    @Daniel
    Schon klar, dass der Strom der da aus der Wand kommt nicht unbedingt 100% Öko ist. Jedoch wird der Strom, den ich verbrauche als Öko eingeleitet. Ob jetzt genau diese Elektronen bei einem Yellow-Strom-Kunden oder bei mir ankommen ist völlig egal. Wichtig ist, dass die Strommenge eingeleitet wird. Aber unverbesserliche Schwarzsehe und Ignoranten gibts ja immer…


  7. Frank
    19. März 2011
    um 21:42

    Find ich gut, dass hier über Ökostromanbieter informiert wird (auch wenns keine Schnäppchen-Info ist)


  8. Geralt
    19. März 2011
    um 21:43

    Sehr schön, daß ihr das Thema bringt! Ich bin selbst seit langem zufriedener Naturstromkunde. Und im Vergleich zu den Standardtarifen des jeweiligen lokalen Anbieters, sind selbst die echten Ökostromtarife (die 4 schon genannten) ein Schnäppchen.

    Wer also noch nie gewechselt hat, wird also ziemlich sicher sogar Geld einsparen.


  9. Urgs
    19. März 2011
    um 22:04

    Andersherum,DAS wäre mal ne Innovation! Ein Stromanbieter der Strom zu 100% aus Atomkraft bezieht.


  10. Novo
    19. März 2011
    um 23:14

    Nur als Info
    Thüga gehört seid Ende 2009 nicht mehr zur E.ON.

    Gute Aktion sehr begrüßenswert!


    • daniel
      20. März 2011
      um 09:27

      Danke für die Info, habs gerade bei Wikipedia nachgelesen. War mir entgangen…


  11. Tom
    20. März 2011
    um 09:30

    Ich freue mich, dass ihr dieses Thema bringt!

    Wer richtig vergleicht, kann bei diesen Anbieter sparen und fördert gleichzeitig den Ausbau. In meinem Fall ist das genau so gewesen. Bin darum jetzt seit einiger Zeit bei der Naturstrom Ag und bin sehr zufrieden.

    Weiter so, Sparbote 🙂


  12. Daniel
    20. März 2011
    um 09:36

    Ich bin nicht unbedingt unverbesserlicher Schwarzseher oder Ignorant nur darfst du eins nicht vergessen das sind alles Unternehmen die das nicht aus Liebe zur Umwelt als Naturstrom verkaufen sondern um Gewinne zu erzielen. Bei den Nachweisen oder Zertifikaten wird auch nicht immer alles so sein wie die unternehmen es dir verkaufen. Ich bin kein Befürworter der AKW aber ein geordneter Rückzug von dieser Technik sollte stattfinden. Die Kosten für die Müllentsorgung tragen wir und unsere Kinder und Enkel mit unseren Steuergeldern nicht die Unternehmen die damit reichlich verdient haben von der gesundheitlichen Gefahren ganz zu schweigen. Ein politisch angeordneter sofortiger übereilter Rückzug spielt den EVUs zu sich ihrer Lasten auf unseren Kosten zu entledigen . Ein geordneter Wechsel hin zu regenerativen Energiequellen bleibt unumgänglich .


  13. Martin
    20. März 2011
    um 19:12

    Also ich bin jetzt seit 2011 bei Tchibo (hatte damals Sparbote darauf aufmerksam gemacht) unbd bin auch rundum zufrieden. Ich habe Geld eingespart gegenüber meinem Lokalversorger, die Wechsel lief ohne Probleme und die Verwaltung meines Vertrages ist einfach und übersichtlich.

    Was ich allerdings befürchte, vor allem wegen der aktuellen Atomausstiegsdebatte, die Strompreise auf jeden Fall steigen werden. Hinzu kommt der jährliche Zuschlag für das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz), den die Anbieter auch auf den Verbraucher umlegen.
    Gerade für Familien machts sich diese Teuerung bemerkbar …


  14. someone
    21. März 2011
    um 09:18

    naturstrom produziert mehr als 50% seines stroms in deutschland und muss deswegen keine EEG Umlage bezahlen (Grund für Preiserhöhungen bei anderen Anbietern. außerdem geben sie 12 monate preisgarantie und sind monatlich kündbar!


  15. tim
    21. März 2011
    um 19:46

    Danke für den Tip!

    Hab RWE gekündigt und bin zu den Münchner Stadtwerken gewechselt. Lief alles problemlos und dauerte nur 5 min. Ab sofort bekomm ich Strom aus Wasserkraft – kein Cent mehr für die Atomkraftmafia!


  16. Nicole_Mehr
    23. März 2011
    um 17:11

    Damit Ökostrom auch dort drin ist, wo selbiges draufsteht, zmüssen die Produkte entsprechend zertifiziert sein. Die drei maßgeblichen Zertifikate sind: OK-Power-Label, Grüner Strom und TÜV. Mehr dazu auch hier: http://blog.123energie.de/echter-okostrom-%E2%80%93-woran-man-ihn-erkennt/


  17. Karin
    23. März 2011
    um 18:18

    Ich kann mir ja beim besten Willen nur schwer vorstellen, dass die Ökostromanbieter so flexibel sind, wie sie immer vorgeben, und Spannungsspitzen und die schwankende Zahl Neukunden komplett mit Ökostrom auffangen. Windräder und Solaranlagen lassen sich beispielsweise nicht von einer Stunde auf die nächste nach dem jeweiligen Strombedarf steuern. Damit dürfte zumindest die gleichzeitige Einspeisung und Entnahme nicht gewährleistet sein. Es sei denn der Ökostrom läge in einem riesigen Überschuß vor, was sicherlich mehr als unwirtschaftlich wäre.

    Ich glaube vielmehr, dass es sich bei vielen Ökostromanbietern so ähnlich verhält wie bei den Bio-Produkten in den Discountern.

    Steht zwar Bio drauf, aber was drin ist, weiß keiner so genau, zumal die Anbauflächen bei weitem nicht für angebotenen Bioartikel ausreichen.

    Hab´ mal spaßeshalber in einem Hofladen gefragt, wo denn das ganze Fleisch herkommt, weil man weit und breit keinerlei Viehhaltung sehen konnte. Es stellte sich heraus, dass die Felder ganz weit entfernt liegen und nicht so ohne weiteres zu besichtigen wären. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.


    • Novo
      23. März 2011
      um 21:55

      Ökostrom garantiert lediglich das die Verbauchte Menge von deinem Strom auch in dieser Menge als Ökostrom ins Netz eingespeisst wurde, also 4000kw/h Jahresverbrauch bei dir so garantiert dir der Anbieter 4000 kw/h Ökostrom ins Netz eingespeisst zu haben. Das ist nicht Ideal aber mehr kann man bei den derzeitigen Netzen nicht erwarten. So oder so unterstützt man aber damit Ökostrom Anlagen.


  18. Rubicon
    23. März 2011
    um 21:18

    Der Tchibo-Strom ist jetzt auch nicht so ökologisch sinnvoll. Der Anbieter kauft lediglich Zertifikate von norwegischen Wasserkraftwerken, die sowieso schon Strom produzieren. Vereinfacht gesagt nutzen die deutschen Kunden norwegischen Ökostrom, während die norwegischen Kunden in ihrem Strommix einen höheren Anteil an konventionellem Strom haben. Ein Nullsummenspiel, von dem das Klima meiner Meinung nach nichts hat. Sinnvoll sind nur Anbieter, die auch in neue Kraftwerke investieren und somit das Gesamtangebot an Ökostrom erhöhen.


    • Rubicon
      23. März 2011
      um 21:29

      Ich sehe gerade, dass Tchibo das ok-Power-Label hat, das nach eigenen Angaben die von mir beschriebene Problematik vermeidet. Zu den Bedingungen des Labels gehört, dass ein Teil des Stroms aus neueren Anlagen kommen muss. Das soll einen Anreiz schaffen, neue Ökostrom-Kraftwerke zu bauen.
      Demnach ist meine Kritik wahrscheinlich gegenstandslos, sorry.


    • daniel
      24. März 2011
      um 08:13

      Ich war mir ja auch nicht ganz sicher, ob man Tchibo so empfehlen kann. Der Ansatz bei EWS Schönau, Naturstrom, Lichtblick und Greenpeace Energy ist sicher noch einen Tick besser, aber Tchibo ist schonmal ein gutes Mittelding. Aus meiner Sicht macht’s vor allem wenig Sinn, bei E.ON und Co, die schön Geld mit den Atomkraftwerken verdienen, irgendeinen Ökostrom-Tarif zu beziehen und damit die Atomkraftwerke weiter finanziell zu unterstützen.


  19. Kaiser
    18. Juli 2012
    um 18:39

    Vielleicht noch ein weiteres Kriterium für die Wahl das Energieversorgers: regionales Engagement.
    Ich bin mittlerweile wieder bei dem örtlichen Versorger (Stadtwerke). Die erzeugen den Strom zwar (auch) in einem Kohlekraftwerk, investieren aber viel in den Ausbau von EE. Und: mein Geld bleibt in den Region.


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