Eine ganz besondere Smartwatch erhaltet ihr vom Hersteller Kospet. Was sie so besonders macht und was uns dabei gefällt und was nicht, erfahrt ihr hier in unserem Test.

Die technischen Daten

Display 1,6″ IPS Touchscreen, 400 x 400 p
Prozessor MediaTek MTK6739 Quad Core @1,3 GHz
RAM 3 GB
Interner Speicher 32 GB
Akku 1260 mAh
Konnektivität GPS, GLONASS, A-GPS, LTE Band 20, BT 4.0
Betriebssystem  Android 7.1

Der erste Eindruck

Die Verpackung der Uhr ist eher zweckmäßig geraten. Erstmal ausgepackt präsentiert sich die Kospet. Dabei sticht direkt die kleiner Kamera im Rahmen ins Auge. Schaut man sich die Uhr von der Seite an entdeckt man noch eine kleine Kamera. Mit dieser Dual-Kamera soll – so verspricht es das Datenblatt – sowohl Fotos machen als auch die Uhr entsperren.

Einmal die kleine Bedienungsanleitung studiert, findet man auch ganz schnell heraus, wie man das Fach auf der Unterseite der Uhr öffnet und eine nanoSIM einzulegen.

Im Einsatz

Da die Uhr völlig autark ohne Smartphone funktioniert und auch auf Android 7.1 (also ein Smartphone-Betriebssystem) basiert, stellt sich schnell die Frage, ob man die Watch als Smartphone oder Smartwatch einsortieren soll. Gut zu wissen ist auch, dass die Kospet auch das LTE Band 20 unterstützt.

Dadurch, dass Android 7.1 läuft sind die Möglichkeiten, was man mit der Kospet machen kann, sehr groß – auch wenn nur theoretisch. In der Praxis sind die üblichen Sport Modi vorinstalliert, welche mit Hilfe des Pulsmessers und anderen Daten funktionieren. Was uns allerdings nicht so gut gefiel sind die oft unangepassten Displaydarstellungen. Problematisch gestaltete sich auch die Verbindung per Bluetooth mit dem iPhone. Darüber sollte die Watch dann auch Push vom Smartphone empfangen können.

Was leider auch nicht so prima war, ist die Haptik und das Handling im Allgemeinen. Die Uhr ist recht klobig geraten. Ob das nun wegen der zwei Kameras ist oder nicht kann ich hier nicht beantworten. Jedenfalls ist die Uhr mit 1,85cm ziemlich dick, was sie nicht gerade zu einem angenehmen Gadget am Handgelenk macht.

Apropos Kameras. Mit diesen kann man Fotos machen, ja. Aber brauchbar sind die Ergebnisse nicht wirklich. Was allerdings erstaunlich gut klappt ist das Entsperren per Face ID.

Fazit

Keine Frage, die Uhr ist ein interessantes Gadget. Die Funktionen klingen vielversprechend, die Umsetzung ist jedoch enttäuschend. Ein echter Nerd wird sich natürlich über die Existenz der Funktionen wie Face ID freuen, aber eine pauschale Empfehlung können wir leider nicht aussprechen. Schade.

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