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26. September 2020 von daniel

đŸ€”Moneyou wird eingestellt – was sind Alternativen?đŸ’¶

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Kleiner Reminder!

Lange Zeit war Moneyou quasi die Empfehlung bei uns im Blog, was Tagesgeld angeht. Leider entwickeln sich die Leitzinsen weiter nicht nach oben, sodass die Marke nun eingestellt wird. Heute erreichte uns die Info, dass die ABN AMRO Bank sÀmtliche Moneyou AktivitÀten einstellen wird. Konkret betrifft das Moneyou Tagesgeld, Festgeld, die Fondsanlage sowie das mobile Girokonto Moneyou Go. Im Laufe des Jahres 2021 wird die Plattform geschlossen.

Keine Angst, euer Geld ist natĂŒrlich nicht in Gefahr. Allerdings stellt sich nun die Frage: was sind Moneyou-Alternativen?

Alternative 1: Klassisches Festgeld oder Tagesgeld

HierfĂŒr haben wir bei Sparbote Vergleichsrechner:

Alternative 2: ZINSPILOT und Weltsparen

Eine Möglichkeit, wenn man sich nicht auf eine Bank festlegen kann, sind Zinspilot und Weltsparen. Dort könnt ihr aus diversen Produkten und Banken wĂ€hlen, z.B. „Flexgeld“, vergleichbar mit Tagesgeld oder auch Festgeld. Ihr könnt jeweils sehen, in welchem Land die Bank sitzt und wie es entsprechend mit der Einlagensicherheit ist. Dazu gibt’s noch einen kleinen Bonus fĂŒr die Ersteinlage.

Alternative 3: Aktien & Co

Wer risikobereiter ist, denkt vielleicht ĂŒber Aktien nach. Entweder „auf eigene Faust“ oder per RoboAdvisor.

FAQ zur Moneyou-Schließung

Hier noch FAQ zur Moneyou-Schließung:

Was bedeutet das fĂŒr Sie als Moneyou Kunde?

„Um die weitere Vorgehensweise abzustimmen und den Prozess fĂŒr Sie so transparent wie möglich zu gestalten, werden wir Sie in den nĂ€chsten Monaten, voraussichtlich ab Oktober 2020, ĂŒber die weiteren Schritte per E-Mail informieren.“

Warum wird Moneyou geschlossen?

„Die ZinssĂ€tze an den Geld- und KapitalmĂ€rkten sind seit langem niedrig. Wirtschaftsprognosen zeigen, dass sich diese Situation in absehbarer Zeit nicht Ă€ndern wird. Bei anhaltend niedrigen Marktzinsen ist es Moneyou als Online-Anbieter mit einem Schwerpunkt auf Tages- und Festgeld nicht mehr möglich, ein unverwechselbares Angebot anzubieten. Daher hat die ABN AMRO Bank N.V. entschieden, die Online-Marke Moneyou zu schließen.“


Zum Angebot

2 Kommentare zu đŸ€”Moneyou wird eingestellt – was sind Alternativen?đŸ’¶

  1. Ulrich
    9. September 2020
    um 15:42

    Auch wenn das Gejammer der Bankenvertreter ĂŒber die Niedrigzinsphase zigfach wiederholt wird, ĂŒberzeugt es mich nicht. Erfolgskennzahlen aus der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind z.B. die Zinspanne und die Provisionsspanne. Der Durchschnittszins aller vergebenen Kredite abzĂŒglich des Durchschnittszinses aller Einlagen ergibt die Zinsspanne. Dabei ist es völlig egal, ob eine Bank durchschnittlich Geld von den Kunden fĂŒr 4% hereinnimmt und die vergebenen Kredite durchschnittlich 10% bringen (Zinsspanne: 6%), oder ob die Bank durchschnittlich Geld von den Kunden fĂŒr 0,01% hereinnimmt und die vergebenen Kredite durchschnittlich 6,01% bringen (Zinsspanne: 6%).
    Es dĂŒrfte wohl eher etwas mit Wettbewerb und Markttransparenz zu tun haben, dass die Kunden heutzutage keine Mondzinsen bei Krediten mehr akzeptieren.
    Banken, die zahlreiche Omas und Opas zu ihren Kunden zĂ€hlen, die ihr Erspartes zum mickrigen Spareckzins Jahrzehnte liegen ließen, waren bislang im Vorteil und wiesen hohe Zinsspannen aus (z.B.: Sparkassen, Volksbanken, etc.). Banken, die sich zu Marktbedingungen am Kapitalmarkt refinanzieren mĂŒssen, waren (mit niedrigen Zinsspannen) eher im Nachteil.
    Und in den Bilanzen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten der Schwerpunkt eher vom ZinsgeschÀft zum ProvisionsgeschÀft verlagert. Wer das nicht gemerkt hat, ist ebenfalls im Nachteil.


  2. Maru
    10. September 2020
    um 07:20

    Wieso sollte eine Bank in Europa irgendwelchen Endkunden fĂŒr Einlagen Zinsen bezahlen, wenn es das ohnehin substanzlose Fiatgeld bei der EZB fĂŒr lau gibt?
    Das Unterhalten von ganzen Subbanken wie Moneyou ist sicherlich auch mit Kosten verbunden, wenn auch gering, da nur online.


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