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03. Februar 2012 von daniel

Barclays: Tagesgeld mit 2,75 % – immer 1,75-Prozentpunkte über Leitzins

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Wir hatten am Monatsersten schon über aktuelle Tagesgeld-Konto-Angebote berichtet. Nun ist mir ein Produkt aufgefallen, das auf jeden Fall noch einen Blick Wert ist:

Die Besonderheit an dem Konto ist letzteres – dass man eine von der Bank garantierte Zinsydynamik drin hat, die sich nach jeweiligen Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) richtet und sich entsprechend anpasst. In der Regel machen das alle Banken so, in dem Fall kann man sich aber, wenn man sich nicht ständig drum kümmern möchte, darauf verlassen und hat immer die 1,75 Prozentpunkte über dem Leitzins, garantiert für drei Jahre nach Kontoeröffnung, jeweils innerhalb von 3 Wochen nach Leitzins-Anpassung.

Leider gibt’s nur eine jährliche Zinsausschüttung, dafür ist die Barclays Bank aber Mitglied im Bundesverband deutscher Banken und ist daher auch über den deutschen Einlagensicherungsfonds abgesichert.

Zur Barclays Bank gehört auch die bekannte Barclaycard. Barclays selbst gibt’s schon seit 1690, im Privatkundengeschäft beim Thema Geldanlage ist man – soweit ich weiß – noch recht neu.

Barclays Tagesgeld: Fakten im Überblick

Hier die wichtigen Eckdaten:

  • Name: Barclays Tagesgeld mit LeitzinsPlus
  • Zinsen: derzeit 2,75 % (Stand 03.02.2012)
  • Zinsgutschrift: jährlich
  • Mindestanlage: keine
  • Einlagensicherung: Deutschland
  • Schufa-Eintrag: nein
  • Besonderheit: Zinsanpassung nach dem Leitzins der EZB plus 1,75 Prozentpunkte

Fazit:

Insgesamt liegt der Zinssatz des Barclays Tagesgeldkontos derzeit ganz weit vorne im Vergleich. Wenn man sich nicht dauernd drum kümmern möchte, welche Bank gerade die besten Zinsen hat, sicher eine Erwägung wert – zumal eine große und seriöse Bank dahintersteckt. 


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12 Kommentare zu Barclays: Tagesgeld mit 2,75 % – immer 1,75-Prozentpunkte über Leitzins

  1. Markus
    3. Februar 2012
    um 11:12

    NIBC ist immernoch drüber…


  2. Nic
    3. Februar 2012
    um 13:35

    Gib es dafür eine Einlagengrenze?


  3. daniel
    3. Februar 2012
    um 13:36

    Ja gibt es, hatte ich vergessen zu erwähnen: zunächst 500.000 Euro. Darüber hinaus muss man mit der Barclay verhandeln, ist aber wohl grundsätzlich möglich.. ich gehe aber mal davon aus, dass die wenigsten soviel Geld als Tagesgeld anlegen..


  4. Oli
    3. Februar 2012
    um 14:05

    Bei der PSD RheinNeckarSaar gibt es mit „TagesGeld plus“ derzeit (Aktion) sogar 3,0 Prozent p.a. – allerdings nur ein „Aktionsangebot“…


  5. Kaiser
    3. Februar 2012
    um 16:57

    Sorry, aber auf ein Angebot der Barclays sollte hier verzichtet werden.
    Die Zinsen für Verbraucher kommen (auch) durch Spekulationen am Nahrungsmittelmarkt zustande. Das treibt die Preise in die Höhe. Dafür hat Barclays einen Negativpreis erhalten. Auch wenn es nicht verboten ist, sollte das niemand unterstützen. Es gibt genug Alternativen.
    Meine Freude am Schnäppchen hört auf wenn es negative soziale und ökologische Folgen hat.

    Mehr Infos:
    http://www.publiceye.ch/de/vote/barclays/


  6. Dieter
    3. Februar 2012
    um 22:53

    @daniel: trotzdem muss man nicht mitverdienen wollen an den Spekulationen an Weizen etc, zu Lasten der armen Länder in Afrika. Eine gute Seite im Gegensatz zum Sparboten würde nicht ideenlos alles vom Dealdoctor abschreiben sondern den Mut zu einer eigenen Meinung haben.


  7. Sympathieträger
    4. Februar 2012
    um 09:03

    @ Kaiser:

    Ich bin Wirtschaftsprüfer in Luxemburg und kann dir daher sagen, dass Barclays bei Weitem nicht die einzigen sind. Bei den anderen Banken und Fondsgesellschaften ist das auch Teil des Geschäfts.


  8. Rubicon
    4. Februar 2012
    um 10:39

    Also, wenn wir das Fass aufmachen wollen, da gibt es sicher viele Banken, die ethisch fragwürdige Geschäfte machen. Wenn man das nicht will, muss man zu einer ethischen Bank gehen. Top-Renditen kann man dort aber eher nicht erwarten.


  9. Uwe
    4. Februar 2012
    um 15:31

    Gute Zusammenfassung zum Konto. Vor allem ist es kein Neukunden Angebot – sondern dauerhaft. Die deutschen Banken werden sich etwas einfallen lassen müssen. ABN Amro, Bank of Scotland und jetzt Barclays werden immer beliebter, warum? Die Angebote sind einfach fair und bei BOS und Barclays sogar über den Bundesverband abgesichert. Was 1822 Direkt und Co. teilweise machen z.B. 2,55% bis Tag x und dann 1,4% ist ein Lacher und langfristig wird niemand sein Geld da anlegen.


  10. Graf Zahl
    24. Februar 2012
    um 19:47

    Bisweilen muss „der“ Spekulant als Buhmann für Probleme herhalten. Hat schon einmal jemand einen Spekulanten beim (heimlichen) Verspeisen von einer Tonne Weizen beobachtet?


  11. Sympathieträger
    3. März 2012
    um 08:15

    Das Phänomen ist auch als „struktureller Antisemitismus“ bekannt.


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