Ihr habt immer noch kein eigenes Balkonkraftwerk? Dann wird es aber Zeit! Hier gibt es wieder ein passendes Angebot:

Der günstige Preis gilt jeweils bei Abholung in Weinheim, Hamburg, Mönchengladbach, Berlin. Alternativ ist auch die Speditionslieferung möglich, kostet aber 90€ Aufpreis.

  • Lieferumfang:
    JA Solar Solarmodul 2 x 405Wp Full Black – andere gegen Aufpreis
    Growatt NEO-800M-X Wechselrichter 800W
    1 × 5 m Anschlusskabel

Wieviel Strom produziert ein Balkonkraftwerk? Lohnt sich das?

Jetzt stellt sich noch die Frage, wann sich so eine Anlage rechnet. Dies hängt natürlich von eurem Wohnort, dem Wetter und der Ausrichtung der Module ab. Vorsichtig gerechnet nehme ich einen jährlichen Ertrag von 500kWh/Jahr an. Der durchschnittliche Strompreis liegt aktuell laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft bei 37,30Cent/kWh. Der jährlich eingesparte Strom beträgt also ca. 0,3216€/kWh x 500kWh=186,50€.

Achtung – das ist eine ca.-Angabe: denn Voraussetzung ist, dass ihr den Strom auch selbst verbrauchen könnt. Überschüssiger Strom wird ins Netz eingespeist und wird bei einem Balkonkraftwerk nicht vergütet.

Da die maximale Leistung bei 600W ist (das wäre bei optimaler Sonneneinstrahlung), deckt man damit bei normalen Haushalten zumindest den Grundbedarf (für Standby, Kühlschrank, Kühltruhe etc.). Warum ihr überall auf die Zahl 600W stoßt, lest ihr weiter unten.

Wann produziere ich Strom?

Die Stromerzeugung ist natürlich sehr unterschiedlich je nach Jahreszeit (und abhängig von Region, Wetter etc.).

Ab wann lohnt sich das nun also? 

Dies geteilt durch die Anschaffungskosten ergibt eine Amortisationszeit von ca. 4 Jahren, bei steigenden Stromkosten ggf. auch schneller. Das ist schon sehr gut.

Was ist überhaupt ein „Balkonkraftwerk“?

Ein sog. Steckersolargerät bzw. Balkonkraftwerk ist eine Anlage, die für sich läuft und einfach an eine Steckdose an euren Stromkreis angeschlossen wird. Das ist in Deutschland erst seit wenigen Jahren möglich, früher brauchte man dafür eine spezielle Steckdose.

Ein Steckersolargerät darf nicht beliebig groß sein: ihr könnt zwar beliebig viele Module haben, der Wechselrichter darf aber (aktuell noch) max. 600W Strom erzeugen. Daher ist in den meisten Angeboten die theoretische Gesamtleistung der Module auch höher als die des Wechselrichters. Da die 100% sowieso nur selten erreicht werden, dimensioniert man da etwas größer.

Damit man das ein wenig einschätzen kann: ein starkes USB-Ladegerät für Handy und Co  bringt ca. 20-30W. Um ein Notebook zu laden, sind mind. 60W notwendig.

Eine Mikrowelle arbeitet meist mit 600-800W, ein Haartrockner zieht 1.000-2.000W.

Überschüssiger Strom von Balkonkraftwerken, der ins Netz eingespeist wird, wird nicht vergütet. Dafür sind die bürokratischen Hürden deutlich niedriger.

Was ist ein Wechselrichter?

Photovoltaik-Module erzeugen Gleichstrom. Gleichstrom nutzt man z.B. für Akkus, Smartphone etc.

Der Strom aus der Steckdose ist aber Wechselstrom. Dafür ist dann der Wechselrichter zuständig, der den Gleichstrom in Wechselstrom wandelt.

Was sind Unterschiede zwischen kW, kWp und kWh?

Anfangs etwas verwirrend, dass man immer auf verschiedene Einheiten stößt. Das ist kein Fehler, sondern hat seine Gründe.

  • (k)W – Leistung in (Kilo)Watt, die aktuell läuft. So formuliert man z.B. „die Anlage produziert gerade 400W“.
  • (k)Wh – das ist die Leistung pro Stunde. Heißt: Wenn die Anlage 60min mit 400W Strom produziert, hat sie 400Wh bzw. 0,4kWh Strom produziert.
  • (k)Wp – (Kilo)Watt Peak Leistung -> also die maximal mögliche Energie, die erzeugt werden kann. Heißt: eine 600Wp-Anlage bringt im Maximalfall 600W Strom.
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