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10. Dezember 2012 von stefan

Strompreise vergleichen, Anbieter wechseln und bis zu 400 Euro im Jahr sparen

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Während man Handy- und Telekommunikation-Verträge schon länger immer wieder mal wechselt, tun sich viele Haushalte noch mit dem Wechsel des Stromanbieters schwer. Dabei funktioniert das alles in der Regel problemlos – auch im schlimmsten Fall (bei der Insolvenz eines Anbieters) steht ihr nicht ohne Strom da. In dem Fall springt der Grundversorger in eurer Stadt automatisch ein – Strafentgelte sind keine zu befürchten. Insgesamt also sogar noch einfacher als beim Wechsel eines DSL-Anschlusses, bei dem ihr ja nicht selten mal einige Tage ohne Telefon dasteht. Es muss übrigens nichts an eurem Stromzähler umgestellt werden und ihr benötigt keinen neuen Zähler. Wechselgebühren gibt es zudem auch keine.

Erst einmal müsst ihr schauen, welcher Anbieter günstig ist – hier die bekanntesten Strompreis-Vergleicher im Überblick

Nach Eingabe eures Verbrauches und der Postleitzahl bekommt ihr bei den Anbietern die günstigen Anbieter für eure Region angezeigt. Dazu könnt ihr noch diverse Einstellungen hinsichtlich Laufzeit, Zahlungsweise, Herkunft des Stroms vornehmen.

Grundsätzlich würden wir euch raten keine Verträge mit einer Laufzeit zu nehmen, die länger als ein Jahr beträgt – zudem sollte die Kündigungsfrist nicht mehr als einen Monat betragen. Beachtet, dass die Tarife oft schöngerechnet sind – oftmals erhaltet ihr im ersten Jahr einen Bonus, durch den der Anbieter besser im Vergleich dasteht, als er es bei dem Tarif eigentlich würde. Falls ihr nächstes Jahr wieder wechseln wollt, sollte das kein Problem darstellen, bei einer längerfristigen Bindung kann das aber schon den Ausschlag geben. Eine Preisgarantie sollte mindestens 1 Jahr gelten – danach kann man sich in der Regel auf steigende Preise einstellen (momentan eher unwahrscheinlich, dass die Preise noch mal günstiger werden). Ich würde Vorkassezahlungen vermeiden – ansonsten seht ihr im Falle einer Insolvenz möglicherweise euer Geld nicht wieder.

Schau auch immer mal in die Bewertungen des jeweiligen Anbieters (es gibt ähnlich wie bei Amazon immer Kundenbewertungen im Sternesystem – Kundenrezensionen könnt ihr dann auch oft nachlesen). Denn der günstigste Preis bringt am Ende nix, wenn ihr nur Ärger mit eurem Anbieter habt.

Hier noch mal zusammengefasst unsere Tipps als Checkliste

  • Verträge mit maximal 1 Jahr Laufzeit nehmen
  • bevorzugt monatliche Zahlweise
  • Vorkassezahlung nach Möglichkeit vermeiden (genauso wie Kautionszahlung)
  • Zusammensetzung des Preises beachten (welchen Einfluss hat eine Bonuszahlung auf den Preis) – insbesondere bei längerer Bindung relevant
  • bei Paketen auf die Bedingungen achten (Was passiert bei Überschreitung des „Inklusivvolumens“)
  • Zusammensetzung des Strommixes checken

Welcher Vergleich liefert den besten Preis?

Ich gehe einfach mal von meiner Konfiguration aus: Stromverbrauch von 3500 Kilowattstunden, in dem Beispiel mal kein Ökostrom (ich bin persönlich bei Tchibo Energie), Postleitzahenlbereich 50939. Ich rechne in dem Fall mal den Neukundenbonus mit rein, da ich im kommenden Jahr wieder wechseln werde. Als Zahlweise habe ich monatlich gewählt – bei jährlicher Zahlweise sind die Preise in der Regel noch etwas besser.

Daraus ergab sich folgende Reihenfolge:

  1. Toptarif.de: Günstiger Anbieter: Almodo-Enegry Power Pack B für 621,98 Euro im 1.Jahr
  2. Check24: Platz 1 almodo-Energy mit almado ökosiegel B3400 für 624,32 Euro
  3. Verivox: Platz 1 almado-Energy mit Tarif „fair&einfach“ für 725,60 Euro im 1.Jahr

 

Zwischen Toptarif und Check24 gibt es in diesem Fall nur einen geringen Preisunterschied, bei Verivox ist es dann doch etwas teurer. Betonen möchte ich aber, dass das bei einer anderen Konfiguration schon wieder komplett anders aussehen kann – es kann sich also lohnen ruhig mal die Daten durch alle drei Vergleiche zu jagen. Zudem solltet ihr darauf achten, dass es oft auch Paketangebote gibt (siehe auch die Ergebnisse oben) – ihr bezahlt in dem Fall auf jeden Fall den Betrag, auch wenn ihr in dem Jahr weniger verbraucht. Bei Überschreitung des Inklusivvolumens kann es je nach Anbieter deutlich teurer werden. Nehmt diese Pakete also eher dann, wenn ihr konstant jedes Jahr einen bestimmten Verbrauch habt. Die Pakettarife könnt ihr in der Suche bei den Anbietern auf Wunsch auch ausschließen.

Auf jeden Fall spare ich gegenüber dem Tarif des Grundversorgers Rheinenergie deutlich – dort würde ich für das Jahr satte 958,55 Euro zahlen. Je nach Anbieter spare ich also bis zu 336,90 Euro! Übrigens habe ich auch noch mal bei Tchibo-Strom nachgeschaut – auch dort läge ich trotz Ökostrom aus Wasserkraft noch minimal unter dem Preis des Grundversorgers (958,54 Euro).

 


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8 Kommentare zu Strompreise vergleichen, Anbieter wechseln und bis zu 400 Euro im Jahr sparen

  1. Igor
    10. Dezember 2012
    um 21:20

    man kann den Stromanbieter wechseln? ist ja ganz neu.


  2. Spitzebützjer
    10. Dezember 2012
    um 23:03

    @ Igor:

    Nimm’s nicht persönlich, aber nicht jeder hat so viel Weisheit gelöffelt 😉 Sehr viele wissen eben nicht wie „sicher“ der Wechsel selbst ist, bzw. wie viel sich tatsächlich sparen lässt. Die Rheinenergie verdient sich ganz bestimmt immernoch eine goldene Nase 😉
    Zudem finde ich es gut, dass ich nochmals erinnert werde und von vielen Wechslern hat jeder Kunde etwas. Neulich noch habe ich gelesen, dass die Strompreise in Deutschland mit Abstand am teuersten sind in Europa, was zu einem Großteil dadurch bedingt ist, dass viel zu viele ihre überteuerten Tarife blind zahlen.

    Also Danke lieber Sparbote! 🙂


  3. Matthias
    10. Dezember 2012
    um 23:13

    Danke für den guten Artikel. Hilft mir!


  4. Bernhard
    11. Dezember 2012
    um 01:41

    Hilft auch mir dieses Thema endlich mal anzugehen.


  5. Barbara
    11. Dezember 2012
    um 20:04

    ich finde dass Thema überflüssig. Offenbar fällt den Seitenbetreibern nichts mehr ein.


  6. Elfi
    11. Dezember 2012
    um 20:46

    Ich habe kürzlich das erste Mal meinen Stromanbieter gewechselt nachdem die Stadtwerke ihre Preise um unverschämte 15 % (!) angehoben haben.

    Hätte ich gewusst, wie schnell und unkompliziert das Ganze geht, hätte ich schon vor Jahren mit dem Sparen angefangen. 😉


  7. ENO
    12. Dezember 2012
    um 12:48

    ich finde das Thema überhaupt nicht überflüssig. Denn gerade zum Jahresende vergißt der eine oder andere rechtzeitig die Kündigung abzuschicken.
    Ich war schon erstaunt, dass ich bis zu 170 euro sparen kann (als 1Personenhaushalt).
    Mit diesem Geld kann ich im Januar die fällige KFZ-Versicherung bezahlen.
    Damit hat sich der Wechsel doppelt bezahlt gemacht.
    Im Schnitt wechsel ich bei Strom und KFZ alle 2 Jahre den Anbieter.


  8. Kathrein
    12. Dezember 2012
    um 18:14

    Ich finde den Artikel auch sinnvoll, weil er mir kurz und kompakt wieder um die Ohren haut, was ich schon lange in Angriff nehmen wollte – den Stromanbieter wechseln. Hier kann ich dann nochmal nachlesen, worauf ich achten sollte. Vielen Dank dafür!


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