Smart Home

Bestpreis! [Testbericht] Xiaomi Mija Bedside Lamp 2 für 28,04 € inkl. Versand – smarte LED Nachttischlampe mit Apple HomeKit

Zum bisherigen Bestpreis bei geekbuying zu bestellen. 

Heute wollen wir euch ein weiteres Produkt aus dem Hause Xiaomi vorstellen. Die smarte LED Nachttischlampe von Xiaomi Mija kann damit mit einigen besonderen Features punkten. Stefan hatte ja vor einiger Zeit schon die Yeelight Nachttischlampe genau unter die Lupe genommen.

Erster Eindruck

Wer uns liest, der weiß, dass wir große Xiaomi Fans sind. Auch dieses Produkt weiß sich zu präsentieren. Die hochwertige, schlicht gehaltene Verpackung macht einen wunderbaren ersten Eindruck – kein „China-Charme“, wie Skeptiker vielleicht vermuten würden. Zur Lieferung empfehlen wir den Priority Versand um gegebenfalls Steuern zu vermeiden, Zoll fällt keiner an.

Im Inneren erwartet uns neben der Lampe eine kleine Gebrauchsanleitung, sowie das Netzteil. Für letzteres braucht man jedoch noch einen Adapter für europäische Steckdosen – also gleich mitbestellen am besten ;-). Eine europäische Version der Gebrauchsanweisung sucht man auch vergebens, diese ist nur auf chinesisch dabei. Da es sich jedoch um ein Plug-and-Play Gerät handelt, erübrigt sich jede weitere Erklärung. Falls nicht, hilft vielleicht die Bebilderung schon weiter

Die Lampe an sich ist optisch unauffällig und eher dezent gehalten. Sie verfügt über drei touchempfindliche Bedienelemente: Eine zum An-/Ausschalten, ein Schieberegler für die Helligkeit und eine zum Farbwechsel.

Die Lampe ist ca. 20cm hoch, damit man sich die Dimensionen vorstellen kann.

Mit 9W ist der Stromverbrauch überschaubar.

Funktionen

Wie bereits erwähnt, kann man die Helligkeit der Lampe mittels eines Schiebereglers stufenlos verstellen. Man hat dabei die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Farben: Rot, Blau, Lila, Grün, Gelb und weiß in verschiedenen Wärmestufen. Auch verschiedene Intensitäten gibt es bei einzelnen Farben. Ein langes Drücken auf die Farbwechseltaste und die Mija erstrahl in ihrem hellsten Weiß, sodass sie auch nachts Räume gut ausleuchten kann sofern sie kein reines Dekolicht sein soll.

Gesteuert werden kann die Lampe aber nicht nur über die Touchflächen, sondern natürlich auch per App in der Mi Home App. Auf diese Funktion gehe ich hier jedoch nicht näher ein, da die Lampe ein ganz besonderes Feature hat: Sie ist Apple HomeKit fähig!

Apple HomeKit? Was ist das?

Vielen wird es sicherlich schonmal aufgefallen sein, dass man auf dem iPhone die App „Home“ hat. Hier können verschiedene Smart-Devices gebündelt und gesteuert werden. Einfach den QR Code der Lampe einscannen und schon habt ihr die volle Kontrolle.

Ein weiterer Vorteil dadurch: Ihr könnt die Lampe mit Siri steuern. Nachdem ihr der Lampe in der Home-App einen Namen gegeben habt, könnt ihr sie mit „Hey Siri, schalte die Schlafzimmerlampe an/aus“ (vorausgesetzt euer iPhone unterstützt die „Hey Siri“-Funktion) bedienen. Das funktioniert ohne merkliche Verzögerung. Ihr braucht dafür also keine Alexa, kein Philips Hue, kein Smarthome irgendwas und auch kein Google Home.

Aus Sicherheitsgründen haben Apple HomeKit-zertifizierte Produkte übrigens einen speziellen Chip eingebaut (und sind deshalb auch etwas teurer), der für eine sichere Kommunikation mit Apple sorgt.

Bei Wunsch begleitet sie Lampe einen auch sanft in den Schlaf oder holt einen auch wieder sanft heraus mit jeweils passenden Lichtszenarien.

Kritik?

Sie zieht Haare und Staub magisch an. That’s it.

Fazit

Ein ähnliches Wake-Up-Light/Nachttischlämpchen von Philips gibt es ab knapp 60 Euro und mehr und dieses ist dann nichtmal smart und meist auch ohne Farbe. Hier bekommt ihr also für echt wenig Geld ziemlich viel. Viele Funktionen, viel Konnektivität und viel Qualität. Klare Kaufempfehlung von uns!

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Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 18. November 2019 um 13:30 Uhr


Gutscheine

Groupon: abgelaufene Gutscheine erstatten lassen – so funktioniert es!

Wir haben ja doch hin und wieder mal GROUPON-Angebote bei uns im Blog – da zwischendurch nochmal der Hinweis auf mögliche Erstattungen, falls ihr mal was nicht eingelöst habt.
Ihr könnt diese Tipps übrigens in unserem Menüpunkt Ratgeber jederzeit abrufen. 

Bei den ganzen Groupon-Deals ist euch sicherlich auch schon mal passiert, dass ihr es vergesst oder nicht schafft einen Groupon-Gutschein rechtzeitig einzulösen. Wer denkt, damit ist auch das Geld unwiderruflich verschwunden, der irrt. Ihr könnt euch nämlich den bezahlten Betrag für einen abgelaufenen Groupon-Gutschein meist wieder als Groupon-Guthaben gutschreiben lassen.

abgelaufen

Das ging bislang nur über eine schriftliche Anfrage über das Kontaktformular, seit kurzem könnt ihr das aber auch bequem per Mausklick erledigen. Von dem Groupon-Guthaben könnt ihr euch dann natürlich wieder neue Deals kaufen.

Übrigens, wer es ganz genau wissen will: Wir hatten dazu auch schonmal über die rechtlichen Grundlagen aufklären lassen: Rückgabe von Gutscheinen bei Groupon, DailyDeal & Co.

Erstatten lassen könnt ihr euch Deals, bei denen ihr es nicht geschafft habt, die Gutscheine rechtzeitig einzulösen und auch erst, wenn der Einlösezeitraum verstrichen ist. Natürlich habt ihr keine Garantie, dass die Erstattung wirklich funktioniert, bei mir wurden abgelaufene Gutscheine aber immer anstandslos in der Vergangenheit erstattet (damals noch mit Abzug einer Bearbeitungsgebühr).

Schaut einfach in den Reiter „abgelaufen“ bei „Meine Bestellungen“. In meinem Beispiel ist ein Gutschein für West Bowling abgelaufen, ich klicke dort auf „Details ansehen“.

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Auf der folgenden Seite werden euch noch mal die Konditionen zusammengefasst – dort klickt ihr bei „Benötigst Du Unterstützung zu Deinen Gutscheinen“ (eventuell müsst ihr etwas runterscrollen) auf „Kundenservice kontaktieren“.

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Anschließend werdet ihr gefragt, was mit deinem Kauf los ist. Dort wählt ihr „Ich brauche Hilfe mit … Einlösung meines Gutscheins“ und dann  „Ich möchte oder kann meinen Gutschein nicht mehr einlösen.“ Anschließend klickt ihr auf „Meinen Gutschein zurückgeben“

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Der letzte Schritt: ihr setzt den Haken auf „Hiermit storniere ich den Kauf des Gutscheins….“ und den Haken bei der reCAPTCHA-Abfrage und dann auf „Anfrage senden“. Eure Anfrage wird dann überprüft und euch das Guthaben (sofern alle Bedingungen erfüllt sind) eurem Groupon-Account gutgeschrieben.

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Sicherlich wussten einige von euch noch nicht, dass es diese Möglichkeit gibt, daher haben wir euch das noch mal fix zusammengeschrieben :). Wie gesagt, keine Garantie von unserer Seite, dass ihr die Erstattung wirklich bekommt, aber versuchen solltet ihr es :). Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen in den Kommentaren!

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Autor: stefan, letzte Aktualisierung am 08. Oktober 2019 um 10:00 Uhr


Sparbote informiert

Mehr Sicherheit beim Onlinekauf per Kreditkarte dank EU-Richt­linie PSD2

Es ist mal wieder Zeit für einen „Sparbote informiert“ Artikel: seit Anfang dieser Woche gibt es innerhalb Europas ein paar Änderungen bei Kreditkartenzahlung im Internet. Vielleicht hat der ein oder andere es schon bemerkt und sich eventuell gewundert.

EU-Richtlinie PSD2

Hintergrund ist die am 14. September 2019 in Kraft getretene „EU-Richtline PSD2“ (Payment Services Directive 2). Diese fordert eine Zwei-Faktor-Autorisierung für mehr Sicherheit beim Onlineshopping. Eine Bezahlung wie bisher (Eingabe von Kreditkartennummer, Ablaufdatum und Sicherheitscode) reicht damit künftig nicht mehr aus. Je nach herausgebener Bank und Kreditkarte gibt es unterschiedliche Methoden, wie die Richtlinie umgesetzt wird.

Bekannt sind zum Beispiel Mastercard Identity Check, Verified by Visa oder Safekey. Je nach Verfahren kann die Freigabe einer Zahlung dann via eindeutiger Transaktionsnummer (TAN) erfolgen, die z.B. via SMS oder im Onlinebanking abgerufen werden kann. Aber auch andere Verfahren, z.b. eine Sicherheits-App und damit Bestätigung via Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder PIN sind möglich.

Verschiedene TAN-Verfahren zur Kreditkartensicherheit

Hier ein paar Beispiele:

  • SMS-TAN verwenden z.B. comdirect, Commerzbank, Consors und Deutsche Bank. Das Verfahren wird teilweise auch mTAN oder „mobile TAN“ genannt.
  • App-TAN verwenden z.B. DKB, ING oder N26.
  • PhotoTAN-Verfahren verwenden z.B. Norisbank und Targobank. Ihr scannt mit dem Foto eures Smartphones einen farbigen QR-Code vom PC, mit dem dann die Freigabe erfolgt. Teilweise ist es auch möglich, das am gleichen Endgerät zu nutzen (z.B. comdirect)
  • Chip-TAN-Generator – z.B. Sparda-Bank Baden-Württemberg, hier bekommt ihr einen speziellen TAN-Generator von der Bank
  • BestSign-Verfahren – z.B. Postbank und FYRST – ihr bestätigt die Zahlung mithilfe eines digitalen Schlüssels, der auf der Chipkarte gespeichert ist, die Freigabe erfolgt per Fingerabdruck oder Face-ID oder Passwort
  • E-Mail-TAN bietet z.B. American Express optional an

Je nachdem kennt ihr die Verfahren ohnehin schon, da es sie teilweise seit gut 10 Jahren gibt. Neu ist nur, dass dies nun innerhalb der EU verpflichtend ist.

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Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 17. September 2019 um 13:14 Uhr


Evergreens

Für die Reise: mobiler 12 GB Three Prepaid-Datentarif (nutzbar in 43 Ländern) für 34,29 € (1 Jahr gültig)

Der Tarif ist immer noch interessant – daher nach 1,5 Jahren nochmal eine kleine Erinnerung. Passend dazu hatten wir euch ja diesen mobilen Router gezeigt, der neben einer V-SIM mit weltweiten Datenpaketen noch 2 SIM-Slots eingebaut hat
Zwar gibt es seit 15.06.2017 das EU-Roaming, aber da viele Tarife dann doch noch Einschränkungen haben, zu gering bemessen sind oder insbesondere auch für den Urlaub in Nicht-EU-Ländern (die Liste findet ihr weiter unten im Artikel) nochmal die Erinnerung an die 3 Datenkarte.

Wie ihr ja bestimmt mitbekommen habt, sinken die Roaming-Gebühren fürs Telefonieren und Surfen im europäischen Ausland weiter. Viele Anbieter haben die Flats mittlerweile auch auf das europäische Ausland ausgedehnt. Wer sich nicht auf das Hotel WLAN verlassen möchte, seinen „Vertragstraffic“ schonen möchte, mit mehreren Personen surfen und/oder mehr Traffic verbrauchen möchte, für den gibt es die passende Datensimkarte für ausgewählte Reiseländer gerade im Angebot:

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Daniel und ich haben die Karte jetzt eine Weile getestet. Ich war damit in Frankreich unterwegs, er hatte sie mit in den USA mit. Daher können wir euch die Karte ans Herz legen. Wir empfehlen euch einen mobilen UMTS/LTE-Router zur Nutzung, alternativ könnt ihr die Karte natürlich auch in eurer Smartphone legen. Beachtet aber, dass es sich um eine reine Datensimkarte handelt. Natürlich könnt ihr euch auch in eurem Reiseland eine Simkarte kaufen – oftmals scheitert man da aber an der Sprachbarriere (oder bestimmte Tarife können nicht von Touristen gebucht werden).

Zunächst aber mal die Facts: ihr erhaltet mit der Simkarte schon 12 GB Datenvolumen – also mehr als bei den meisten Verträgen mit dabei sein dürfte. Damit solltet ihr auch für einen längeren Aufenthalt gerüstet sein. Offiziell handelt es sich um eine englische Prepaidkarte, die aber dank „3@home“-Funktion auch in ausgewählten weiteren Ländern genutzt werden kann.

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Somit könnt ihr die Karte neben dem Einsatz in England auch in folgenden Ländern und Netzen nutzen (immer mal auf der Three-Seite checken, ob sich da was geändert hat)

  • Australien (Vodafone Hutchison , yes Optus)
  • Belgien (BASE)
  • Bulgarien (Globul, Vivacom)
  • Dänemark (3 Denmark)
  • Deutschland (Telekom,o2)
  • Estland (Elisa, Tele2)
  • England (dort auch mit 4G)
  • Finnland (DNA, Alands Mobiltelefon, Elisa))
  • Frankreich (Bouygues, Free Mobile, Orange)
  • Gibraltar (GIBTEL)
  • Griechenland (Cosmote,Wind Hellas)
  • Hong Kong (3 Hong Kong)
  • Indonesien (Hutchison 3 Indonesia)
  • Irland (3 Ireland, o2 Ireland)
  • Island (Nova)
  • Isle of Man (Sure)
  • Israel (Orange, Pelephone)
  • Italien (3 Italy, Wind)Macau (3 Macau)
  • Kanalinseln (Sure, Airtel Jersey)
  • Kroatien (Tele 2 Coratia, T-Hrvatski Telekom)
  • Lettland (Tele 2 Latvia)
  • Litauen (Tele 2)
  • Lichtenstein (Orange)
  • Luxemburg (Orange)
  • Macau (3 Macau)
  • Malta (Go Mobile)
  • Niederlande (KPN Mobile, T-Mobile)
  • Neuseeland (Telecom New Zealand, Two Degrees)
  • Norwegen (Telenor)
  • Österreich (Hutchison Drei Austria)
  • Portugal (NOS)
  • Polen (Play, T-Mobile)
  • Romänien (Cosmote)
  • Slowenien (Mobistel, Tusmobil Slovenia)
  • Slowakei (Slovak Telekom, Telefonica o2 Slovakia)
  • Spanien (Orange, Telefonica Movistar, Yoigo)
  • Sri Lanka (Hutchison, Mobitel)
  • Schweden (3 Sweden)
  • Schweiz (Sunrise)
  • Tschechien (Telefonica o2, T-Mobile CZ)
  • Ungarn (Telenor, T-Mobile (Westel))
  • USA (AT&T, T-Mobile USA)
  • Zypern (MTN, PrimeTel)

Nach der ersten Aktivierung der Karte könnt ihr das Datenvolumen 1 Jahr lang verbrauchen – also eine sehr faire Sache. Falls ihr also noch mal in einem der obengenannten Länder Urlaub macht, braucht ihr keine neue Karte zu kaufen (sofern ihr noch Datenvolumen habt).

Wenn ihr euch auf der Three-Homepage einen Account anlegt, könnt ihr zudem immer prüfen, wieviel Traffic ihr noch habt:

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Nach Verbrauch des Traffics könnt ihr übrigens auch Traffic nachladen, ich würde da aber eher eine neue Karte holen. Der nachgeladene Traffic ist teurer und nur 30 Tage lang gültig.

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Beachtet, dass ihr nur in UK das 4G-Netz mitnutzen könnt – bei den „ausländischen“ Destinationen ist nur das 3G-Netz freigeschaltet. Also 4G Nutzung in England auf jeden Fall, im Ausland nur 3G. File-sharing and P2P Downloadangebote sind verboten, wenn ihr im Ausland seid (finde ich aber nicht wirklich verwunderlich). Zudem wird der Verkehr über London geleitet, was aber bei meinem Test im Telekom-Netz hier in Deutschland sich nicht negativ auswirkte (durchaus ordentliche Werte):

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Interessant fande ich, dass ich die Karte nach Erhalt direkt nutzen konnte (ich musste nichts registrieren). Der Three Account fürs Abrufen des verbrauchten Traffics scheint nicht zwingend zu sein, ist aber sinnvoll um den aktuellen Stand zu überprüfen. Beachtet, dass bei eurem Handy oder eurem mobilen Hotspot das Datenroaming angeschaltet sein muss, damit ihr die Karte in dem jeweiligen Land nutzen könnt.

Beachtet, dass das Angebot offiziell für UK-Kunden gedacht ist, die den Tarif im Ausland nutzen. Wenn man mehr als 2 komplette Monate in 12 Monaten die Karte in Ausland nutzt (also aktiv darüber surft), dann nimmt man sich das Recht aus das Roaming zu deaktivieren. Das sollte aber in den wenigsten Fällen der Fall sein – kann aber natürlich passieren, wenn ihr die Karte bspw. dauerhaft in Deutschland im Einsatz habt.

Hier der Wortlaut dazu:

  • „Feel At Home is intended for UK residents visiting one of the destinations for short trips like holidays or business trips. This means that there are some restrictions regarding how you use Feel At Home. If you roam exclusively in a Feel At Home destination for any 2 complete months in a rolling 12 month period, we may suspend international roaming on your account, which means you’ll no longer be able to use your device or allowances abroad. We’d let you know if this were likely to happen first. If you spend a full month abroad but some of that time is spent in a destination that isn’t included in Feel At Home, this restriction won’t apply.“

 

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Autor: stefan, letzte Aktualisierung am 27. August 2019 um 21:15 Uhr


Computer, Tablet & Technik

GlocalMe G3 LTE mobiler Hotspot mit V-SIM + 2 SIM-Kartenslots für 108,99 € inkl. Versand – inkl. 1GB globale Daten + 8GB EU-Daten

Auf eine interessante Sache bin ich bei Amazon gestoßen – ein mobiler Hotspot mit eingebauter VSIM und zusätzlich zwei SIM-Kartenslots. Bisher hatte ich immer einen recht „dummen“ sog. Mifi im Einsatz und habe diesen mal gespannt unter die Lupe genommen.

Im Warenkorb sieht das so aus:

Aktion: 8GB EU-Daten obendrauf

Das Datenpaket mit 8GB in der EU nutzbaren Daten (ab Aktivierung 30 Tage gültig) gibt es derzeit kostenlos obendrauf. Dazu müsst ihr eine kurze E-Mail an den Verkäufer schicken mit eurer IMEI, das Paket wird euch dann automatisch aufgebucht. Das hat bei mir problemlos geklappt.

Standardmäßig ist das globale 1GB Paket mit inklusive, das ebenfalls ab erster Nutzung 30 Tage gültig ist.

Besonderheiten

Zunächst die Besonderheiten, weshalb ich auf GlocalMe aufmerksam wurde:

  • eingebaute V-SIM mit aufgebuchtem Datenpaket, weitere Pakete können kostenplfichtig weltweit nachgebucht werden.
  • Slot für 2 zusätzliche SIM-Karten
  • eingebaute Powerbank-Funktion mit 5.350mAh

Erster Eindruck

Der erste Eindruck: schwer und dick. Okay, die Batterie und das Display sowie die SIM-Slots müssten Platz finden. In der Regel sollte einem das egal sein, würde ich denken. Nachgemessen sind es 222g und knapp 2cm Dicke. Die Fläche liegt bei 12,5 x 6,5cm.

Zum Aufladen oder Betrieb des Geräts kommt microUSB zum Einsatz. Daneben gibt es an der Seite einen an/aus-Schalter sowie einen „+“ und einen „-„-Button, die optisch ein wenig an ältere iPhones erinnern.

Dazu ist unten ein USB-Slot angebracht, der zur Nutzung als Powerbank gedacht ist.

Funktionsweise eines MiFi-Routers

Der mobile Hotspot funktioniert wie man es gewöhnt is. Dank des Touch-Displays ist es sogar ziemlich komfortabel.

Als Geschwindigkeit sind bis zu 150 Mbps Download- und 50 Mbps Uploadgeschwindigkeit machbar. Es können sich bis zu 5 Geräte mit dem Router verbinden – hier gibt es mittlerweile aber schon Geräte am Markt, wo mehr möglich ist. Für den Standardfall sollte es aber reichen.

Im Display wird der Hotspotname und das Passwort angezeigt, damit ihr euch schnell verbinden könnt.

Dazu könnt ihr über das Hauptmenü jederzeit auswählen, welche der drei SIM-Optionen ihr wählen möchtet:

Über den Anbieter GlocalMe

Nach eigenen Angaben hat der Anbieter derzeit in China schon 60% Marktanteil bei mobilen Hotspots.

Speedtest des mobilen GlocalMe Routers

Mit eigener SIM habe ich es bisher nicht ausprobiert. Ich kam hier auf folgende Werte (Speedtest.t-online):

  • G3 Router: 20,22 / 11,92 / 51ms

Also durchaus solide Werte.

Bei meinem Netztest hat sich der Router über das o2-Netz eingeloggt.

Einordnung des Speedtests:

Zur Einschätzung (Infrastruktur in Deutschland und so) habe ich mal zum gleichen Zeitpunkt und mit gleichen Bedingungen einen Speedtest über andere SIM-Karten gemacht (jeweils mit LTE):

  • Vodafone: 44,33 / 9,32 / 36ms
  • Telekom: 17,06 / 11,75 / 28ms

Die Datenpässe

Nach kurzer Registrierung könnt ihr über das Gerät selbst oder bequem via App Datenpakete buchen, bei denen es regional begrenzte oder weltweite Pässe gibt, die unterschiedliche Dauer haben. Natürlich sind regionale Pakete günstiger. Insgesamt sind die Preise natürlich nicht die marktgünstigsten.

Hier ein kleiner Auszug aus den Optionen:

Es gibt Datenoptionen in mehr als 130 Ländern und Regionen.

Natürlich wird es meist regional Angebote geben, die günstiger sind – hier habt ihr natürlich immer den Vorteil der Flexibilität und direkten Verfügbarkeit. Ansonsten stehen euch ja die SIM-Slots zur Verfügung, um eine andere SIM reinzupacken – z.B. die beliebte Three SIM Karte aus England oder lokale Angebote wie z.B. Stefans Portugal-Ratgeber.

In Europa hätte man z.B. auch die Möglichkeit, eine eigene MultiSIM reinzupacken.

Kunden-Bewertungen des GlocalMe Routers

In 207 Rezensionen sind 4,3/5 Sterne bei Amazon drin.

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Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 24. August 2019 um 18:10 Uhr


Sparbote informiert

Congstar: ab sofort mit LTE für nur 1 € Aufpreis

Ab sofort ist es soweit!

Man hörte es in den letzten Wochen ja schon – 3G gehört bald der Vergangenheit an, viele (vor allem günstige) Tarife haben aber weiterhin keine Möglichkeit zur LTE-Nutzung. Beim Discounter der Telekom wird das nun (endlich geändert) – für einen mehr symbolischen Aufpreis von 1 € lässt sich LTE als „LTE25“ Option mit max. 25 MBit/s zuschalten.

Ab Ende des Monats könnt ihr in den Tarifen congstar Basic und congstar Smart mit LTE in bester D-Netz-Qualität surfen. Für 1 € monatlichem Aufpreis könnt ihr die neue LTE 25 Option mit max. 25 Mbit/s in beiden Tarifen flexibel hinzu- und abgebucht werden – und das gilt auch für Bestandskunden.

congstar Basic inkl. LTE 25 Option

  • Datenvolumen: 500 MB mit max. 25 Mbit/s im LTE-Netz
  • Telefonie: 100 Allnet-Minuten inklusive
  • Jede weitere Minute und SMS kosten 9 Cent
  • Preis: 6 € pro Monat

congstar Smart inkl. LTE 25 Option

  • Datenvolumen: 1,5 GB mit max. 25 Mbit/s im LTE-Netz
  • Telefonie: 300 Allnet-Minuten inklusive
  • 100 SMS inklusive
  • Jede weitere Minute und SMS kosten 9 Cent
  • Preis: 11 € pro Monat

In den Allnet Flat-Tarifen und bei der congstar Fair Flat lässt sich mit der LTE 50 Option für 5 € zusätzlich im Monat die Datengeschwindigkeit auf 50 Mbit/s verdoppeln.

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Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 30. Juli 2019 um 11:35 Uhr


Sparbote informiert

Kleiner Erfahrungsbericht: Freenet FUNK Unlimited Flat für 0,99 € pro Tag

Wir haben ja gestern schon über die Freenet FUNK Unlimited Flat berichtet, ich habe direkt mal bestellt und dachte ich schiebe noch mal einen kleinen Erfahrungsbericht nach 🙂

Innerhalb der App geht die Bestellung ganz einfach – ihr habt die Wahl aus vielen Rufnummern, ihr könnt auch ein paar Wunschziffern eingeben. Ihr seht dann bspw. dass auch noch Nummern mit 3 oder 4 Nullen verfügbar sind (die sind ja sonst echt teuer).

Ich hatte den Tarif gestern bestellt und war überrascht, dass Freenet FUNK direkt eine Lieferung innerhalb von wenigen Stunden über Liefery anbietet (ohne Aufpreis). Das funktioniert in Ballungsräumen, ansonsten kommt die Simkarte per Paket oder Post (könnt ihr auswählen). Bei mir kan die Simkarte dann gestern gegen 21 Uhr. Der Ausweis wurde dabei von Liefery noch an der Haustür kontrolliert. Die Simkarte kam in einem schicken „Schieber“:

Zur Aktivierung scannt man innerhalb der App einen Barcode ein, der auf den
Simkartenträger aufgedruckt wird. Geht ganz einfach und nach etwa einer Stunde war die Simkarte freigeschaltet.

Ich habe die Simkarte nach Test der Telefonie am Smartphone einfach mal in meinem mobilen Router gesteckt und es hat direkt ohne Probleme funktioniert. Ich habe dann einfach mal einen größeren Testdownload gemacht – hat alles funktioniert

 

In meinem Fall lag ich ich in der Spitze bei 45 Mbit/s, aber das hängt natürlich bei euch von der Auslastung der Mobilfunkzelle ab. Ich habe gerade noch einen Test gemacht, tagsüber ist die Auslastung in meiner o2-Mobilfunkzelle immer deutlich höher.

Die angespreochene Pausierung funktioniert etwas versteckt über den Button „Unzufrieden? Kündigen!“ in der App. Dort könnt ihr dann auswählen ob ihr den Tarif Pausieren wollt (wie im Artikel bereits erwähnt bis zu 14 Tage) oder den Vertrag komplett kündigen wollt.

Insgesamt also auch von der Abwicklung her sehr einfach gehalten und es hat bei mir alles ohne Probleme funktioniert. Bleibt abzuwarten, wie sich die günstige Allnet-Flat auf die Netzqualität von o2 auswirken wird – im Vergleich bspw. zur Telekom ist das Netz ja teilweise schon etwas überlastet.

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Autor: stefan, letzte Aktualisierung am 19. Juli 2019 um 16:02 Uhr


Sparbote informiert

Amazon Prime Day 2019 am 15.07. und 16.07. auch im Ausland nutzen!

Dieses Jahr gibt es ja bekanntermaßen gleich einen 2-tägigen Prime Day. Einige Händler haben mit „Prima Deals“ reagiert (was für ein Wortspiel). Natürlich könnt ihr auch wieder in anderen Ländern teilnehmen.

Amazon Shopping Event am 15. und 16. Juli auch im Ausland

Besonders fleißige Schnäppchenjäger können natürlich auch bei Amazon im Ausland reinschauen, denn auch dort gibt es den „Prime Day“ (teilweise unter etwas anderem Namen) und auch im Ausland könnt ihr Prime 30 Tage kostenlos testen. Ich habe euch mal die Links zusammengetragen. Beachtet, dass ihr nach Deutschland trotzdem nicht von versandkostenfreier Lieferung profitiert, ihr müsst je nach Produkt 5-7 € Versandkosten einrechnen.

Beim Kauf im EU-Ausland gilt: ihr zahlt keine zusätzlichen Steuern oder Zölle. Der Login ist mit eurem deutschen Amazon-Account möglich, ihr benötigt eine Kreditkarte zur Bezahlung. Etwaige Retouren müsst ihr selbst tragen (der Paypal-Trick funktioniert naturgemäß nicht 😉 ).

Amazon Prime Mitgliedschaft kündigen

Und: kündigen nicht vergessen, da ihr sicher die Prime-Vorteile (im Ausland) später nicht mehr in Anspruch nehmen werdet. Zu eurem Status und der Kündigungsmöglichkeit kommt ihr über die folgenden Links:

Wenn ihr euch eingeloggt habt, seht ihr dann links, ob ihr Mitglied seid und wenn ja wie lange. Dort ist dann außerdem ein Link zum Beenden der Mitgliedschaft – oder im rechten Bereich ein Link zum registrieren. Hier mal ein paar Screenshots:

So sieht es aus, wenn eine Mitgliedschaft vorhanden ist:
Prime Status
Hier ist noch keine Prime-Mitgliedschaft vorhanden:

Prime Status

Ihr könnt euch dann rechts über einen Link registrieren (Beispiel Frankreich):

Prime Status

Amazon.com habe ich wegen der Versandkosten, Zoll- und Einfuhrumsatzsteuer mal außen vorgelassen. Falls ihr dort trotzdem stöbern möchtet, schaut mal in die ausführlichen Infos zum Thema Zoll und Einfuhrumsatzsteuer in unserer Rubrik „Sparbote informiert“.

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Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 15. Juli 2019 um 08:08 Uhr


Computer, Tablet & Technik

Erfahrungsbericht: Xiaomi Mi A1 Smartphone (schwarz) für 101 € inkl. Versand – 64GB/4GB, Dual Kamera, Android One

Wieder mal ein Xiaomi Produkt im Angebot, welches wir schon ausführlich getestet und für gut befunden haben: das Xiaomi Mi A1.

Wir haben es uns mal genauer unter die Lupe genommen.

Erster Eindruck

Zugegeben, wir waren ganz schön gespannt auf das neue Xiaomi Mi A1. Während das neue Xiaomi Mi6 eher an das Samsung Galaxy S7 erinnert, sieht das Mi A1 eher einem iPhone ähnlich – aber dazu später mehr. Das A1 ist das erste Xiaomi Smartphone, dass von Anfang an als internationale Version auf den Markt kommt (es unterstützt also alle gängigen LTE-Bänder) und zudem unter Androide One läuft, statt dem sonst üblichen Android mit MIUI Bedienoberfläche.

Das Smartphone kommt in einer eher unspektakulären Verpackung, die weder besonders billig noch aber extrem hochwertig wirkt. Klartext: Es ist eine normale Pappverpackung ohne Schnick Schnack, mit Bild und Text und alles Xiaomitypisch sehr straight und schick angeordnet.

Xi Mi A1Mi A1 Back

Einmal ausgepackt findet man dann – wie üblich – das Nötigste. Das Smartphone, das Ladegerät mit USB auf USB-C Ladekabel, eine kleine Bedienungsanleitung und das aller wichtigste natürlich der Pin um den SIM-/SD-Kartenslot zu öffnen. Auf dem Handy klebt eine matte Folie mit Logo und einer kurzen Erklärung, wofür die Tasten am rechten Rand vorhanden sind. Was aber eigentlich selbsterklärend ist, denn zwei der Tasten sind als Wipptaste verbaut, sodass direkt deutlich wird, dass es sich dabei um die Laut-Leise-Tasten handelt. Darunter befindet sich dann die Taste zum Sperren und Aufwecken. Die Folie ist zwar exakt und perfekt angebracht – selbst Ausschnitte für Kamera und Mikro sind vorhanden – jedoch ist sie leider zu matt und durch den Aufdruck unbrauchbar als Schutzfolie. Zum Glück ist aber ein Gorilla Glas 3 am Mi A1 verbaut.

Da das Handy ein full metal body hat und die Rückseite ein mattes Finish hat, ist diese wenig anfällig für Fingerabdrücke und fühlt sich echt klasse an. Daneben findet man auf der Rückseite die hervorstehende 12 MP Dual-Kamera und links davon – statt rechts wie beim iPhone – ein Dualblitz. Zudem ist der Fingerprintsensor mittig, vertieft auf der Rückseite angebracht.

Auf der Unterseite findet sich ein Lautsprecherausgang, ein USB-C Anschluss und ein 3,5 mm Klinkenanschluss – es gibt ja schließlich auch gute Kopfhörer von Xiaomi 😉

Die Oberseite hält dann noch neben dem Mikrofon eine kleine Besonderheit bereit. Dort findet man nämlich einen Infrarot-Blaster, der das A1 mit der dazugehörigen Xiaomi-App zur Fernbedienung macht – praktisch!

A1 unboxed

Aussehen und Haptik

A1=1A! Mehr muss man dazu eigentlich gar nicht sagen. Ich selbst habe das iPhone 7 Plus und hatte schon einige „China-Handys“ in der Hand und keines kam der Qualität eines iPhones so nah wie dieses. Keine scharfen Kanten, keine klappernden Tasten und keine Plastikteile. Überrascht hat mich dies allerdings nicht, da wir eine solche perfekte Qualität von Xiaomi schon von anderen Produkten gewöhnt sind.

Das A1 ist in drei Farben zu haben: schwarz, gold und roségold. Wir haben uns für die schlichte schwarze Version entschieden. Das Alugehäuse liegt sicher in der Hand und fühlt sich mit einem Gewicht von 165g angenehm leicht und hochwertig an. Zum Vergleich: Das iPhone 7 Plus wiegt stolze 188g und das 8 Plus sogar 202g – das ist schon auffällig schwer.

Größenvergleich A1 vs. iPhone

Mit seinen Maßen von 155,4 x 75,8 x 7,3 mm ist es nur unmerklich kleiner als das iPhone 7 Plus. Das bedeutet: Nichts für kleine Hände. Aber ganz so streng würde ich das natürlich nicht beurteilen. Zum einen ist es Gewöhnungssache und zum anderen liegt es  dadurch umso besser in zwei Händen.

Das Display ist mit 5,5″ genauso groß wie das des iPhones. Das A1 löst dabei ebenfalls mit 1.920 x 1.080 Pixeln (403 PPI) auf. Die Helligkeit des Xiaomis ist mit „nur“ 450 nit merkbar geringer als die des iPhones (625 nit). Das macht das Ablesen bei starken Licht schon etwas schwieriger.

Android One

Kommen wir zur größten Unterscheidung zwischen dem A1 zu seinen anderen Brüdern aus dem Xiaomi Konzern und zum iPhone. Dazu solltet ihr vorher wissen, dass ich noch nie wirklich ein Android-Smartphone benutzt habe.

Das A1 ist eines der ersten Smartphones mit dieser Android Version, die sich auch als pures, unverfälschtes Android beschreiben lässt. Bereits installiert ist nur der Google Assist, sowie einige weitere Google-Apps wie YouTube, Maps, Google Drive und co. Einen kleinen Ordner namens „Mi“ ist jedoch auch auf dem A1 zu finden. Darin befindet sich die schon beschriebene Fernbedienungsapp und eine Feedback-App. Vorteile des „puren“ Androide One sollen sein, dass Updates in weitaus schnelleren Frequenzen erscheinen, als man es wohl bisher gewohnt ist.

Kamera

Beginnen wir erstmal mit der Frontkamera: 5 MP, 1.12?m, f/2. Damit kann man Fotos machen – um es nüchtern auszudrücken. Für Möchtegern Selfiequeens and -kings wird auch die live Verschönerungssoftware (so glatte Haut hatte ich noch nie) nicht darüber hinwegtäuschen können, dass die Bilder farblos, schnell verschwommen und irgendwie unscharf werden. Für den Schnappschuss und zu Demonstrationszwecken reicht sie aber vollkommen.

Kommen wir zu einem der Hauptverkaufsargumente von Xiaomi: die Dual-Kamera: 12 MP, 1,25 ?m, f/2.2 + 12 MP 1.0 ?m, f/2.6 – soviel zu den technischen Daten der Kamera. Xiaomi selbst wirbt mit Fotos, die einen eher stutzig machen: Sowas soll mit dem Handy möglich sein? Die Antwort: Ja, ist es! Dazu muss man allerdings sagen, dass die Beispielfotos auf der Website natürlich im perfektesten Licht gemacht wurden, denn dann kann die Kamera sehr gute Fotos aufnehmen – das gilt jedoch für alle Kameras. Im Alltag schlägt die Kamera sich aber auch sehr gut. Zwei Klicks auf den Power-Button und blitzgeschwind startet die Kamera. Neben HDR und Blitz verfügt die Kamera dank der zwei Linsen auch über einen Porträtmodus. Zudem kann man auch direkt einen Live-Filter/Effekte anwenden (17 Stück). Weitere Funktionen sind der Gruppen-Selfie Modus, der aus vielen Fotos das perfekte Foto zusammenstellt und der bereits erwähnte Weichzeichner. Bereits geschossene Fotos kann man dann mit einem der 12 Filtern verschönern oder das Xiaomi verschönert es nach seinem eigenen Gusto, sprich „Verbessern“. Letzteres klappt auch ganz gut, jedoch lässt sich ein Foto beliebig oft „verbessern“, sodass es irgendwann verschlimmbessert ist. Ich habe mir mal mein iPhone 7 Plus geschnappt und ein paar Vergleichsfotos geschossen – im Normalen Modus, sowie im Porträtmodus.

A1 vs iPhone 1

A1 vs iPhone 2

A1 vs iPhone 3A1 vs iPhone 4

Schön zu sehen ist, dass der Porträtmodus des A1 wirklich gut funktioniert. Jedoch merkt man bei der Anwendung oft, dass es daneben liegt – man muss also wirklich schauen, ob es passt. Dann aber gibt es alles und für manchen Geschmack auch zu viel. Das ist schön am letzten Bild zu sehen, bei dem das A1 schon direkt am Boden vorne mit Unschärfe anfängt während das iPhone zwischen nahen und fernen Hintergrund unterscheidet. Welches Foto man jeweils besser findet ist natürlich auch Geschmackssache. Die Fotos des iPhone sind typisch warm gehalten und farbintensiv aber damit auch vielleicht manchmal zu unrealistisch. Das A1 macht aber jedenfalls einen guten Job. Wer allerdings ein so gutes Foto machen möchte braucht neben dem perfekten Licht auch eine ruhige Hand, denn das Xiaomi neigt schnell zu Verwackelungen und Rauschen – gerade wenn unruhige Hand und schwaches Licht zusammenkommen. Dazu auch ein paar Beispiele:

A1 vs iPhone 5

A1 vs iPhone 7

Insgesamt bleibt es meiner Meinung nach aber eine gute Kamera. Der Tiefeneffekt bzw. -unschärfe funktioniert gut und die Funktionen gefallen mir auch. Man muss an dieser Stelle vielleicht nochmal betonen, dass der Vergleich mit einem knapp 800 Euro Smartphone etwas unfair ist. Das Xiaomi A1 will kein High-End-Smartphone sein, sondern  das beste Handy für möglichst wenig Geld. Vergleichbare Smartphones in dem Preisrahmen, wie das Elephone (Test hier), haben eindeutig das Nachsehen gegen das A1.

Bleibt zuletzt noch zu erwähnen, dass die Kamera auch Videos aufnehmen kann. Ja, das vergisst man schonmal bei all der Werbung für die Dualkamera. Videos sind in 4K, 1080p und 720p möglich, aber nur mit 30 fps. Slow-mo Videos gibts in 720p mit 120 fps. Die Videos die ich bisher gemacht habe – bei schlechtem Licht im Wald – sind leider sehr ruckelig geworden. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass es keine optische optische Bildstabilisierung gibt. Trotzdem sehr schade, gerade weil bei den Fotos der Unterschied zum iPhone doch erstaunlich gering war. Resümee Videos: Kann es, macht es, aber eine „Made on Mi A1“ Werbung wird es dazu wohl nicht geben. 😉

Performance

Von 0 auf 100 in knapp 54 Sekunden – so lange dauert es zumindest das A1 einzuschalten. Nichts was der normale User täglich macht. Ansonsten läuft es weitestgehend flüssig. Natürlich dauert alles einen Tick länger als beim iPhone, aber das sollte jedem klar sein. Was mir aufgefallen ist, ist dass es beim Streamen zB bei YouTube oder Netflix etwas länger dauert bis ein scharfes Bild kommt. Wenn wir schon bei Videos sind, der Ton ist angenehm gut. Da kenne ich auch schon deutlich schlechteres von anderen Herstellern. Spiele habe ich bisher keine gespielt auf dem A1, sodass ich dazu leider nichts sagen kann. Deshalb habe ich mal einen Benchmarktest gemacht und das Xiaomi Mi A1 kam dabei auf 63465 Punkte und ist damit laut der App 85 % besser als andere Smartphones. Angetrieben wird das A1 von einem Octa-Core Snapdragon 625 mit max. 2.5 Ghz mit 4 GB Ram. Die Grafikkarte ist eine Adreno 506 mit 650 MHz.

Ein weiterer immer wichtig werdender Faktor ist die Batterie. Diese hat eine Kapazität von 3080 mAh und ist damit groß genug um einen Tag durchzuhalten. Bei gelegentlicher und mäßiger Nutzung hält es bei mir auch locker zwei Tage.

Des Weiteren möchte ich noch zwei Besonderheiten hervorheben. Da ist zum ersten der unglaublich schnell und zuverlässig arbeitende Fingerprintsensor. Der auf der Rückseite befindliche Sensor ist gut erreichbar und reagiert sehr schnell auf Berührung – manchmal sogar zu schnell ;-). Zum anderen ist es der „3-choose-2“ Simslot. Standardmäßig kommt das Mi A1 mit einem internen Speicher von 64 GB. Diesen kann man mit Hilfe des Simslots mit bis zu 128 GB erweitern. Oder man nutzt das Handy lieber als Dual-Sim Smartphone und kann von günstigen Datentarifen profitieren!

Fazit

Erstmal muss man einmal mehr feststellen, dass es Xiaomi geschafft hat, das Apple-Flair zu imitieren. Perfekte Qualität, alles wirkt einheitlich und kann sowohl technisch als auch optisch überzeugen. Nur beim Preis haben sie nicht abgeguckt. Und da sind wir auch schon bei dem Punkt den ich nochmal in den Vordergrund stellen möchte. Das A1 gibt es schon für knapp unter 200 Euro (Stand 24.10.2017) und ist damit meiner Meinung nach ein Einsteigersmartphone. Zielgruppe sind nicht Technikfans, Gamer oder Fulltime-User. Ich sehe das Smartphone eher für Jugendliche, für Leute die sich nicht viel aus ihrem Handy machen, trotzdem aber preisbewusst kaufen wollen, für gelegentliche User und auf Grund der Größe für Senioren.

Und hier nochmal eine Pro-Con Liste meiner Erfahrung nach:

  • + extrem gute Verarbeitung
  • + gutes Display
  • + gute Dual-Kamera mit vielen Funktionen
  • + extrem schneller Fingerprintsensor
  • + USB-C Anschluss
  • + Infrarot & 3,5 mm Klinke
  • + Dual-Sim bzw. erweiterbarer Speicher
  • + ordentliche Akkulaufzeit
  • + günstiger Preis
  • – mäßig gute Frontkamera
  • – keine überzeugende Videoaufnahmen

Datenblatt

Netz Supports Volte/4G/3G/2G on compatible networks
GSM / HSPA / LTE
2G bands GSM 850 / 900 / 1800 / 1900 — SIM 1 & SIM 2
3G bands HSDPA 850 / 900 / 1900 / 2100
4G bands LTE band 1(2100), 3(1800), 5(850), 7(2600), 8(900), 38(2600), 39(1900), 40(2300), 41(2500)
Speed HSPA, LTE
GPRS Yes
EDGE YesGlobal-Version mit Band 20 / 800 MHz für Deutschland
Größe 155.4×75.8×7.3 mm
Gewicht 165 g (5.82 oz)
SIM Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
Displaytyp IPS LCD capacitive touchscreen, 16M colors
Displaygröße 5.5 Zoll (~70.1% Display-zu-Gehäuse-body Verhältnis)
Auflösung 1920×1080 pixels (~403 ppi Pixeldichte)
OS Android OS, v7.1.1 (Nougat)
Chipset Qualcomm MSM8953 Snapdragon 625
CPU Octa-core 2.0 GHz Cortex-A53
GPU Adreno 506 650MHz
RAM 4 GB
Speicher 64 GB
Kartenslot microSD, bis zu 128 GB
Hauptkamera 2x Optical zoom Dual 12 MP (26mm, f/2.2; 50mm, f/2.6), phase detection autofocus, 2x optical zoom, dual-LED (dual tone) flash
Features 1/2.9? sensor size, 1.25 µm @ 27mm & 1.0 µm @ 52mm pixel size, geo-tagging, touch focus, face detection, HDR, panorama
Video 4K / 1080p / 720p video, 30 fps
720p slow-mo video, 120 fps
Frontkamera 5MP 1.12?m, f/2
WLAN Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac, dual-band, DLNA, hotspot
2.4/5G WiFi / WIFI Direct / WiFi Display
Bluetooth 4.2/HID
GPS Ja,, mit A-GPS, GLONASS, BDS
USB Type-C 1.0 reversible connector fast charge 3.0
Sensoren Fingerprint (Rückseite), accelerometer, Gyroscop, Näherungssensor, Kompass, Umgebungslichtsensor, hall sensor
Akku Nicht austauschbar: 3080mAh
5V / 2A charging
Reversible USB Type-C

 

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Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 24. Juni 2019 um 17:15 Uhr


Smart Home

Erfahrungsbericht: Xiaomi Smart Home Set – derzeit einige Angebote, z.B. Fenster-Sensor 7,24 €, Gateway 22,50 €

Wir hatten ja schon einige Artikel aus dem Xiaomi Smarthome Segment, zur Zeit gibt es einige Komponenten günstiger – wenn man das mal mit anderen Smart Home Systemen vergleicht, sogar ein Wahnsinnspreis (zumal man auch keine laufenden Kosten hat).

smart home

In einem Xiaomi Store habe ich dieses anschauliche Modell fotografiert:

Xiaomi Smart Home Komponenten im Angebot

Derzeit sind einige Komponenten im Angebot. Mehr lassen sich ggf. hier finden: „Very Best of Xiaomi“ Sale bei Gearbest (immer mal wieder reinschauen!).

Ihr nutzt hierfür die Xiaomi Mi Home App (verfügbar für Apple und Android). Das System von Xiaomi arbeitet mit dem verbreiteten ZigBee Standard.

Erfahrungsbericht Xiaomi Smart Home 

Ich hatte selbst mal zugegriffen beim Smart Home Set von Xiaomi und habe einen Test gemacht, weil mich das Set doch schon seit längerem gereizt hatte.

Zunächst nochmal ein Blick auf den Lieferumfang:

xiaomismarthome

Haken ist natürlich, dass sowohl der Zwischenstecker als auch die Xiaomi-Basis (der „Switch“) mit chinesischen Steckern kommen und ihr dafür noch einen Adapter benötigt. 240V werden aber unterstützt. Dadurch wird die eigentlich recht dezente Basis doch relativ dick, wie man hier im Video sieht – da kann man auch ganz gut erkennen, dass außenrum ein LED-Streifen verläuft, der auch recht hell ist und so z.B. im Flur aufgehangen als Orientierungsleuchte verwendet werden kann. Per App lässt sich die Helligkeit regeln und z.B. das Licht auch mit Funktionen belegen, à la „Bewegungsmelder erkennt Bewegung, schalte Licht an“.

Da kann man auch schon ein wenig die Größenverhältnisse sehen. Die einzelnen Artikel sind echt klein und sehr dezent anzubringen. Der Temperatur- und Feuchtigkeitssensor zum Beispiel hat gerade einmal einen Umfang von 3,5cm.

Smart Home Kit Komponenten

Batterien sind jeweils enthalten und soweit nötig sind die Komponenten selbstklebend, sodass man auch keinen Aufwand mit der Montage hat. Die Smart Home Basis wird in die Steckdose gesteckt (Adapter notwendig).

Smart Home Gateway/Basis

Smart Home Gateway, also die Basis – diese verbindet sich mit dem WLAN und die einzelnen Geräte kommunizieren per ZigBee mit ihr:

IMG_2954

Bewegungsmelder

IMG_2953

Tür-/Fenstersensor

IMG_2955

Wireless Switch / drahtloser Knopf

Gerade einmal 5cm Durchmesser und knapp 1,5cm dick, angenehmer Druckpunkt. Kann auch festgeklebt werden.

IMG_2956

Temperatur-/Feuchtigkeitssensor

IMG_2958xiaomi-zwischenstecker

Aqara Wassermelder

Seit letzter Woche habe ich auch den Aqara Wassermelder und auch der klappte in meinem Test hervorragend – so kann man direkt einen akustischen Alarm inkl. Push auslösen.

Es kommen immer mal wieder Komponenten dazu.

Die Mi Home App

Die Mi Home App ist weitgehend englisch, teilweise muss man leider ein wenig raten – aber die Funktionen erschließen sich meistens aus dem Kontext.

Wichtig ist zur Einrichtung: ihr müsst in eurem Profil als Land „Mainland China“ einstellen – keine Angst, die Sprache kann auf englisch bleiben. Andernfalls werden euch die meisten Geräte leider gar nicht angeboten zum Hinzufügen. Das sieht dann so aus und ist eigentlich immer selbstkerklärend in wenigen Minuten erledigt:

hinzufuegen

Das Bild zeigt nur einen Ausschnitt, ihr könnt quasi alle Xiaomi-Geräte hinzufügen, auch den Mi Robot, die verschiedenen Lampen oder Sachen wie den Wasserkocher, Ventilator, Luftreinigungsgerät etc.. Die einzelnen Sensoren werden mit der Basis verbunden, sodass ihr diese als erstes hinzufügen solltet und die anderen dann als „Sub-Device“.

Xiaomi Smart Home: Aktionen definieren

Hier mal ein ganz einfaches Beispiel, was man in zwei Minuten einrichten kann: Knopf drücken und Klingelgeräusch am Switch abspielen.

Die Bedienung ist ähnlich wie bei der IFTTT App. Man kann sich beispielsweise eine Push Nachricht bei bestimmten Aktionen schicken lassen. Das sieht dann so aus (beim Beispiel des Fenster-Sensors:

Push Xiaomi Home App fenstersensorHier noch ein paar Eindrücke aus der App:

Übersicht der verbundenen Geräte: 

devicesapp

Automatisierungen/Abläufe:

autoapp

Und so sieht das Log aus, in dem man die letzten Ereignisse und den aktuellen Temperaturstatus einsehen kann:

statusapp

Ich habe es jetzt erst ein paar Tage im Einsatz, bisher bin ich aber wirklich positiv überrascht – da empfand ich die Einrichtung des Telekom Smart Home Sets zum Beispiel als deutlich komplizierter. Ich bin mal gespannt, wie es sich im Alltag verhält und mit zunehmender Gerätezahl.

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Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 10. Juni 2019 um 13:10 Uhr



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