Computer, Tablet & Technik

Erfahrungsbericht: Xiaomi Mi A1 Smartphone (schwarz) für 101 € inkl. Versand – 64GB/4GB, Dual Kamera, Android One

Wieder mal ein Xiaomi Produkt im Angebot, welches wir schon ausführlich getestet und für gut befunden haben: das Xiaomi Mi A1.

Wir haben es uns mal genauer unter die Lupe genommen.

Erster Eindruck

Zugegeben, wir waren ganz schön gespannt auf das neue Xiaomi Mi A1. Während das neue Xiaomi Mi6 eher an das Samsung Galaxy S7 erinnert, sieht das Mi A1 eher einem iPhone ähnlich – aber dazu später mehr. Das A1 ist das erste Xiaomi Smartphone, dass von Anfang an als internationale Version auf den Markt kommt (es unterstützt also alle gängigen LTE-Bänder) und zudem unter Androide One läuft, statt dem sonst üblichen Android mit MIUI Bedienoberfläche.

Das Smartphone kommt in einer eher unspektakulären Verpackung, die weder besonders billig noch aber extrem hochwertig wirkt. Klartext: Es ist eine normale Pappverpackung ohne Schnick Schnack, mit Bild und Text und alles Xiaomitypisch sehr straight und schick angeordnet.

Xi Mi A1Mi A1 Back

Einmal ausgepackt findet man dann – wie üblich – das Nötigste. Das Smartphone, das Ladegerät mit USB auf USB-C Ladekabel, eine kleine Bedienungsanleitung und das aller wichtigste natürlich der Pin um den SIM-/SD-Kartenslot zu öffnen. Auf dem Handy klebt eine matte Folie mit Logo und einer kurzen Erklärung, wofür die Tasten am rechten Rand vorhanden sind. Was aber eigentlich selbsterklärend ist, denn zwei der Tasten sind als Wipptaste verbaut, sodass direkt deutlich wird, dass es sich dabei um die Laut-Leise-Tasten handelt. Darunter befindet sich dann die Taste zum Sperren und Aufwecken. Die Folie ist zwar exakt und perfekt angebracht – selbst Ausschnitte für Kamera und Mikro sind vorhanden – jedoch ist sie leider zu matt und durch den Aufdruck unbrauchbar als Schutzfolie. Zum Glück ist aber ein Gorilla Glas 3 am Mi A1 verbaut.

Da das Handy ein full metal body hat und die Rückseite ein mattes Finish hat, ist diese wenig anfällig für Fingerabdrücke und fühlt sich echt klasse an. Daneben findet man auf der Rückseite die hervorstehende 12 MP Dual-Kamera und links davon – statt rechts wie beim iPhone – ein Dualblitz. Zudem ist der Fingerprintsensor mittig, vertieft auf der Rückseite angebracht.

Auf der Unterseite findet sich ein Lautsprecherausgang, ein USB-C Anschluss und ein 3,5 mm Klinkenanschluss – es gibt ja schließlich auch gute Kopfhörer von Xiaomi 😉

Die Oberseite hält dann noch neben dem Mikrofon eine kleine Besonderheit bereit. Dort findet man nämlich einen Infrarot-Blaster, der das A1 mit der dazugehörigen Xiaomi-App zur Fernbedienung macht – praktisch!

A1 unboxed

Aussehen und Haptik

A1=1A! Mehr muss man dazu eigentlich gar nicht sagen. Ich selbst habe das iPhone 7 Plus und hatte schon einige „China-Handys“ in der Hand und keines kam der Qualität eines iPhones so nah wie dieses. Keine scharfen Kanten, keine klappernden Tasten und keine Plastikteile. Überrascht hat mich dies allerdings nicht, da wir eine solche perfekte Qualität von Xiaomi schon von anderen Produkten gewöhnt sind.

Das A1 ist in drei Farben zu haben: schwarz, gold und roségold. Wir haben uns für die schlichte schwarze Version entschieden. Das Alugehäuse liegt sicher in der Hand und fühlt sich mit einem Gewicht von 165g angenehm leicht und hochwertig an. Zum Vergleich: Das iPhone 7 Plus wiegt stolze 188g und das 8 Plus sogar 202g – das ist schon auffällig schwer.

Größenvergleich A1 vs. iPhone

Mit seinen Maßen von 155,4 x 75,8 x 7,3 mm ist es nur unmerklich kleiner als das iPhone 7 Plus. Das bedeutet: Nichts für kleine Hände. Aber ganz so streng würde ich das natürlich nicht beurteilen. Zum einen ist es Gewöhnungssache und zum anderen liegt es  dadurch umso besser in zwei Händen.

Das Display ist mit 5,5″ genauso groß wie das des iPhones. Das A1 löst dabei ebenfalls mit 1.920 x 1.080 Pixeln (403 PPI) auf. Die Helligkeit des Xiaomis ist mit „nur“ 450 nit merkbar geringer als die des iPhones (625 nit). Das macht das Ablesen bei starken Licht schon etwas schwieriger.

Android One

Kommen wir zur größten Unterscheidung zwischen dem A1 zu seinen anderen Brüdern aus dem Xiaomi Konzern und zum iPhone. Dazu solltet ihr vorher wissen, dass ich noch nie wirklich ein Android-Smartphone benutzt habe.

Das A1 ist eines der ersten Smartphones mit dieser Android Version, die sich auch als pures, unverfälschtes Android beschreiben lässt. Bereits installiert ist nur der Google Assist, sowie einige weitere Google-Apps wie YouTube, Maps, Google Drive und co. Einen kleinen Ordner namens „Mi“ ist jedoch auch auf dem A1 zu finden. Darin befindet sich die schon beschriebene Fernbedienungsapp und eine Feedback-App. Vorteile des „puren“ Androide One sollen sein, dass Updates in weitaus schnelleren Frequenzen erscheinen, als man es wohl bisher gewohnt ist.

Kamera

Beginnen wir erstmal mit der Frontkamera: 5 MP, 1.12?m, f/2. Damit kann man Fotos machen – um es nüchtern auszudrücken. Für Möchtegern Selfiequeens and -kings wird auch die live Verschönerungssoftware (so glatte Haut hatte ich noch nie) nicht darüber hinwegtäuschen können, dass die Bilder farblos, schnell verschwommen und irgendwie unscharf werden. Für den Schnappschuss und zu Demonstrationszwecken reicht sie aber vollkommen.

Kommen wir zu einem der Hauptverkaufsargumente von Xiaomi: die Dual-Kamera: 12 MP, 1,25 ?m, f/2.2 + 12 MP 1.0 ?m, f/2.6 – soviel zu den technischen Daten der Kamera. Xiaomi selbst wirbt mit Fotos, die einen eher stutzig machen: Sowas soll mit dem Handy möglich sein? Die Antwort: Ja, ist es! Dazu muss man allerdings sagen, dass die Beispielfotos auf der Website natürlich im perfektesten Licht gemacht wurden, denn dann kann die Kamera sehr gute Fotos aufnehmen – das gilt jedoch für alle Kameras. Im Alltag schlägt die Kamera sich aber auch sehr gut. Zwei Klicks auf den Power-Button und blitzgeschwind startet die Kamera. Neben HDR und Blitz verfügt die Kamera dank der zwei Linsen auch über einen Porträtmodus. Zudem kann man auch direkt einen Live-Filter/Effekte anwenden (17 Stück). Weitere Funktionen sind der Gruppen-Selfie Modus, der aus vielen Fotos das perfekte Foto zusammenstellt und der bereits erwähnte Weichzeichner. Bereits geschossene Fotos kann man dann mit einem der 12 Filtern verschönern oder das Xiaomi verschönert es nach seinem eigenen Gusto, sprich „Verbessern“. Letzteres klappt auch ganz gut, jedoch lässt sich ein Foto beliebig oft „verbessern“, sodass es irgendwann verschlimmbessert ist. Ich habe mir mal mein iPhone 7 Plus geschnappt und ein paar Vergleichsfotos geschossen – im Normalen Modus, sowie im Porträtmodus.

A1 vs iPhone 1

A1 vs iPhone 2

A1 vs iPhone 3A1 vs iPhone 4

Schön zu sehen ist, dass der Porträtmodus des A1 wirklich gut funktioniert. Jedoch merkt man bei der Anwendung oft, dass es daneben liegt – man muss also wirklich schauen, ob es passt. Dann aber gibt es alles und für manchen Geschmack auch zu viel. Das ist schön am letzten Bild zu sehen, bei dem das A1 schon direkt am Boden vorne mit Unschärfe anfängt während das iPhone zwischen nahen und fernen Hintergrund unterscheidet. Welches Foto man jeweils besser findet ist natürlich auch Geschmackssache. Die Fotos des iPhone sind typisch warm gehalten und farbintensiv aber damit auch vielleicht manchmal zu unrealistisch. Das A1 macht aber jedenfalls einen guten Job. Wer allerdings ein so gutes Foto machen möchte braucht neben dem perfekten Licht auch eine ruhige Hand, denn das Xiaomi neigt schnell zu Verwackelungen und Rauschen – gerade wenn unruhige Hand und schwaches Licht zusammenkommen. Dazu auch ein paar Beispiele:

A1 vs iPhone 5

A1 vs iPhone 7

Insgesamt bleibt es meiner Meinung nach aber eine gute Kamera. Der Tiefeneffekt bzw. -unschärfe funktioniert gut und die Funktionen gefallen mir auch. Man muss an dieser Stelle vielleicht nochmal betonen, dass der Vergleich mit einem knapp 800 Euro Smartphone etwas unfair ist. Das Xiaomi A1 will kein High-End-Smartphone sein, sondern  das beste Handy für möglichst wenig Geld. Vergleichbare Smartphones in dem Preisrahmen, wie das Elephone (Test hier), haben eindeutig das Nachsehen gegen das A1.

Bleibt zuletzt noch zu erwähnen, dass die Kamera auch Videos aufnehmen kann. Ja, das vergisst man schonmal bei all der Werbung für die Dualkamera. Videos sind in 4K, 1080p und 720p möglich, aber nur mit 30 fps. Slow-mo Videos gibts in 720p mit 120 fps. Die Videos die ich bisher gemacht habe – bei schlechtem Licht im Wald – sind leider sehr ruckelig geworden. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass es keine optische optische Bildstabilisierung gibt. Trotzdem sehr schade, gerade weil bei den Fotos der Unterschied zum iPhone doch erstaunlich gering war. Resümee Videos: Kann es, macht es, aber eine „Made on Mi A1“ Werbung wird es dazu wohl nicht geben. 😉

Performance

Von 0 auf 100 in knapp 54 Sekunden – so lange dauert es zumindest das A1 einzuschalten. Nichts was der normale User täglich macht. Ansonsten läuft es weitestgehend flüssig. Natürlich dauert alles einen Tick länger als beim iPhone, aber das sollte jedem klar sein. Was mir aufgefallen ist, ist dass es beim Streamen zB bei YouTube oder Netflix etwas länger dauert bis ein scharfes Bild kommt. Wenn wir schon bei Videos sind, der Ton ist angenehm gut. Da kenne ich auch schon deutlich schlechteres von anderen Herstellern. Spiele habe ich bisher keine gespielt auf dem A1, sodass ich dazu leider nichts sagen kann. Deshalb habe ich mal einen Benchmarktest gemacht und das Xiaomi Mi A1 kam dabei auf 63465 Punkte und ist damit laut der App 85 % besser als andere Smartphones. Angetrieben wird das A1 von einem Octa-Core Snapdragon 625 mit max. 2.5 Ghz mit 4 GB Ram. Die Grafikkarte ist eine Adreno 506 mit 650 MHz.

Ein weiterer immer wichtig werdender Faktor ist die Batterie. Diese hat eine Kapazität von 3080 mAh und ist damit groß genug um einen Tag durchzuhalten. Bei gelegentlicher und mäßiger Nutzung hält es bei mir auch locker zwei Tage.

Des Weiteren möchte ich noch zwei Besonderheiten hervorheben. Da ist zum ersten der unglaublich schnell und zuverlässig arbeitende Fingerprintsensor. Der auf der Rückseite befindliche Sensor ist gut erreichbar und reagiert sehr schnell auf Berührung – manchmal sogar zu schnell ;-). Zum anderen ist es der „3-choose-2“ Simslot. Standardmäßig kommt das Mi A1 mit einem internen Speicher von 64 GB. Diesen kann man mit Hilfe des Simslots mit bis zu 128 GB erweitern. Oder man nutzt das Handy lieber als Dual-Sim Smartphone und kann von günstigen Datentarifen profitieren!

Fazit

Erstmal muss man einmal mehr feststellen, dass es Xiaomi geschafft hat, das Apple-Flair zu imitieren. Perfekte Qualität, alles wirkt einheitlich und kann sowohl technisch als auch optisch überzeugen. Nur beim Preis haben sie nicht abgeguckt. Und da sind wir auch schon bei dem Punkt den ich nochmal in den Vordergrund stellen möchte. Das A1 gibt es schon für knapp unter 200 Euro (Stand 24.10.2017) und ist damit meiner Meinung nach ein Einsteigersmartphone. Zielgruppe sind nicht Technikfans, Gamer oder Fulltime-User. Ich sehe das Smartphone eher für Jugendliche, für Leute die sich nicht viel aus ihrem Handy machen, trotzdem aber preisbewusst kaufen wollen, für gelegentliche User und auf Grund der Größe für Senioren.

Und hier nochmal eine Pro-Con Liste meiner Erfahrung nach:

  • + extrem gute Verarbeitung
  • + gutes Display
  • + gute Dual-Kamera mit vielen Funktionen
  • + extrem schneller Fingerprintsensor
  • + USB-C Anschluss
  • + Infrarot & 3,5 mm Klinke
  • + Dual-Sim bzw. erweiterbarer Speicher
  • + ordentliche Akkulaufzeit
  • + günstiger Preis
  • – mäßig gute Frontkamera
  • – keine überzeugende Videoaufnahmen

Datenblatt

Netz Supports Volte/4G/3G/2G on compatible networks
GSM / HSPA / LTE
2G bands GSM 850 / 900 / 1800 / 1900 — SIM 1 & SIM 2
3G bands HSDPA 850 / 900 / 1900 / 2100
4G bands LTE band 1(2100), 3(1800), 5(850), 7(2600), 8(900), 38(2600), 39(1900), 40(2300), 41(2500)
Speed HSPA, LTE
GPRS Yes
EDGE YesGlobal-Version mit Band 20 / 800 MHz für Deutschland
Größe 155.4×75.8×7.3 mm
Gewicht 165 g (5.82 oz)
SIM Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
Displaytyp IPS LCD capacitive touchscreen, 16M colors
Displaygröße 5.5 Zoll (~70.1% Display-zu-Gehäuse-body Verhältnis)
Auflösung 1920×1080 pixels (~403 ppi Pixeldichte)
OS Android OS, v7.1.1 (Nougat)
Chipset Qualcomm MSM8953 Snapdragon 625
CPU Octa-core 2.0 GHz Cortex-A53
GPU Adreno 506 650MHz
RAM 4 GB
Speicher 64 GB
Kartenslot microSD, bis zu 128 GB
Hauptkamera 2x Optical zoom Dual 12 MP (26mm, f/2.2; 50mm, f/2.6), phase detection autofocus, 2x optical zoom, dual-LED (dual tone) flash
Features 1/2.9? sensor size, 1.25 µm @ 27mm & 1.0 µm @ 52mm pixel size, geo-tagging, touch focus, face detection, HDR, panorama
Video 4K / 1080p / 720p video, 30 fps
720p slow-mo video, 120 fps
Frontkamera 5MP 1.12?m, f/2
WLAN Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac, dual-band, DLNA, hotspot
2.4/5G WiFi / WIFI Direct / WiFi Display
Bluetooth 4.2/HID
GPS Ja,, mit A-GPS, GLONASS, BDS
USB Type-C 1.0 reversible connector fast charge 3.0
Sensoren Fingerprint (Rückseite), accelerometer, Gyroscop, Näherungssensor, Kompass, Umgebungslichtsensor, hall sensor
Akku Nicht austauschbar: 3080mAh
5V / 2A charging
Reversible USB Type-C

 

Schnäppchen kommentieren -

Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 24. Juni 2019 um 17:15 Uhr


Smart Home

Erfahrungsbericht: Xiaomi Smart Home Set – derzeit einige Angebote, z.B. Fenster-Sensor 7,24 €, Gateway 22,50 €

Wir hatten ja schon einige Artikel aus dem Xiaomi Smarthome Segment, zur Zeit gibt es einige Komponenten günstiger – wenn man das mal mit anderen Smart Home Systemen vergleicht, sogar ein Wahnsinnspreis (zumal man auch keine laufenden Kosten hat).

smart home

In einem Xiaomi Store habe ich dieses anschauliche Modell fotografiert:

Xiaomi Smart Home Komponenten im Angebot

Derzeit sind einige Komponenten im Angebot. Mehr lassen sich ggf. hier finden: „Very Best of Xiaomi“ Sale bei Gearbest (immer mal wieder reinschauen!).

Ihr nutzt hierfür die Xiaomi Mi Home App (verfügbar für Apple und Android). Das System von Xiaomi arbeitet mit dem verbreiteten ZigBee Standard.

Erfahrungsbericht Xiaomi Smart Home 

Ich hatte selbst mal zugegriffen beim Smart Home Set von Xiaomi und habe einen Test gemacht, weil mich das Set doch schon seit längerem gereizt hatte.

Zunächst nochmal ein Blick auf den Lieferumfang:

xiaomismarthome

Haken ist natürlich, dass sowohl der Zwischenstecker als auch die Xiaomi-Basis (der „Switch“) mit chinesischen Steckern kommen und ihr dafür noch einen Adapter benötigt. 240V werden aber unterstützt. Dadurch wird die eigentlich recht dezente Basis doch relativ dick, wie man hier im Video sieht – da kann man auch ganz gut erkennen, dass außenrum ein LED-Streifen verläuft, der auch recht hell ist und so z.B. im Flur aufgehangen als Orientierungsleuchte verwendet werden kann. Per App lässt sich die Helligkeit regeln und z.B. das Licht auch mit Funktionen belegen, à la „Bewegungsmelder erkennt Bewegung, schalte Licht an“.

Da kann man auch schon ein wenig die Größenverhältnisse sehen. Die einzelnen Artikel sind echt klein und sehr dezent anzubringen. Der Temperatur- und Feuchtigkeitssensor zum Beispiel hat gerade einmal einen Umfang von 3,5cm.

Smart Home Kit Komponenten

Batterien sind jeweils enthalten und soweit nötig sind die Komponenten selbstklebend, sodass man auch keinen Aufwand mit der Montage hat. Die Smart Home Basis wird in die Steckdose gesteckt (Adapter notwendig).

Smart Home Gateway/Basis

Smart Home Gateway, also die Basis – diese verbindet sich mit dem WLAN und die einzelnen Geräte kommunizieren per ZigBee mit ihr:

IMG_2954

Bewegungsmelder

IMG_2953

Tür-/Fenstersensor

IMG_2955

Wireless Switch / drahtloser Knopf

Gerade einmal 5cm Durchmesser und knapp 1,5cm dick, angenehmer Druckpunkt. Kann auch festgeklebt werden.

IMG_2956

Temperatur-/Feuchtigkeitssensor

IMG_2958xiaomi-zwischenstecker

Aqara Wassermelder

Seit letzter Woche habe ich auch den Aqara Wassermelder und auch der klappte in meinem Test hervorragend – so kann man direkt einen akustischen Alarm inkl. Push auslösen.

Es kommen immer mal wieder Komponenten dazu.

Die Mi Home App

Die Mi Home App ist weitgehend englisch, teilweise muss man leider ein wenig raten – aber die Funktionen erschließen sich meistens aus dem Kontext.

Wichtig ist zur Einrichtung: ihr müsst in eurem Profil als Land „Mainland China“ einstellen – keine Angst, die Sprache kann auf englisch bleiben. Andernfalls werden euch die meisten Geräte leider gar nicht angeboten zum Hinzufügen. Das sieht dann so aus und ist eigentlich immer selbstkerklärend in wenigen Minuten erledigt:

hinzufuegen

Das Bild zeigt nur einen Ausschnitt, ihr könnt quasi alle Xiaomi-Geräte hinzufügen, auch den Mi Robot, die verschiedenen Lampen oder Sachen wie den Wasserkocher, Ventilator, Luftreinigungsgerät etc.. Die einzelnen Sensoren werden mit der Basis verbunden, sodass ihr diese als erstes hinzufügen solltet und die anderen dann als „Sub-Device“.

Xiaomi Smart Home: Aktionen definieren

Hier mal ein ganz einfaches Beispiel, was man in zwei Minuten einrichten kann: Knopf drücken und Klingelgeräusch am Switch abspielen.

Die Bedienung ist ähnlich wie bei der IFTTT App. Man kann sich beispielsweise eine Push Nachricht bei bestimmten Aktionen schicken lassen. Das sieht dann so aus (beim Beispiel des Fenster-Sensors:

Push Xiaomi Home App fenstersensorHier noch ein paar Eindrücke aus der App:

Übersicht der verbundenen Geräte: 

devicesapp

Automatisierungen/Abläufe:

autoapp

Und so sieht das Log aus, in dem man die letzten Ereignisse und den aktuellen Temperaturstatus einsehen kann:

statusapp

Ich habe es jetzt erst ein paar Tage im Einsatz, bisher bin ich aber wirklich positiv überrascht – da empfand ich die Einrichtung des Telekom Smart Home Sets zum Beispiel als deutlich komplizierter. Ich bin mal gespannt, wie es sich im Alltag verhält und mit zunehmender Gerätezahl.

Schnäppchen kommentieren -

Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 10. Juni 2019 um 13:10 Uhr


Freizeit & Hobby

[Erfahrungsbericht] Convoy H1 Mini-Taschenlampe mit CREE XML2 für 18 € (IPX6, 1048lm, Alu)

Nun für nur 18 € – danke Mario!

Die Taschenlampen von Convoy hatten wir immer mal wieder im Blog – und hier ist auch heute eine: die H1 bekommt ihr bei Gearbest aktuell günstig.

Die Taschenlampe H1 mit hochwertiger Cree XML2 LED lässt euch nicht im Dunklen stehen. Sie ist wasserdicht (IPX6), hat vier Leuchtmodi und leuchtet bis zu 134 Meter weit. Ihr benötigt zusätzlich noch einen 18650 Akku (nicht im Lieferumfang enthalten) und bezahlt aktuell im FlashSale von Gearbest 22,50 € inkl. Versand.

Ich hatte selbst mal geordert – die Lampe fühlt sich echt wertig an ist sehr hell und liegt gut in der Hand. Mit 10,5cm kann man sie problemlos auch in die Tasche stecken. Ohne Batterie bringt sie gerade einmal 70g auf die Waage:

Im Lieferumfang ist noch ein Clip – vergleichbar mit der Befestigung eines Kugelschreibers – und ein Stirnband enthalten. Durch die Ausrichtung kann man die Taschenlampe auch prima z.B. im Wald nutzen.

Schnäppchen kommentieren -

Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 16. Mai 2019 um 19:08 Uhr


Freizeit & Hobby

? Im Test: Es werde Licht – Lumintop ODL20C 2000lm Taschenlampe für 53,40 € – Cree XHP35 HI LED, USB-Ladefunktion

Aus der Rubrik „Sparbote testet“ stellen wir euch heute etwas ganz besonderes vor, damit ihr nicht länger im Dunkeln tappt. Gearbest hat uns die Lumintop ODL20C Strong Outdoor Taschenlampe zur Verfügung gestellt und wir haben uns diese mal genauer angeschaut.

Beachtet, dass der Akku separat gekauft werden muss (ca. 10 € inkl. Versand).

Erster Eindruck

Geliefert wurde die Taschenlampe in einem kleinen braunen Karton. Mitgeliefert wurde neben der Lampe, ein USB-A auf USB-C Kabel und ein Ladegerät. Zusätzlich noch ein Schlüsselband und natürlich die Bedienungsanleitung (auf Englisch),Leider wird die Taschenlampe ohne Akku geliefert. Das hieß also erstmal einen 26650 Akku bestellen mit 5000 mAh. Der Kostenpunkt dafür lag bei ca. 10 €. Ein paar Tage später war das Fliegengewicht mit nur 398g dann auch einsatzbereit.

Klein aber Oho

Nach dem Aufladen, was übrigens super schnell (3 Stunden) geht dank des USB-C Kabels, ging es dann auch direkt in den Wald. Zum Glück ist es zu dieser Jahreszeit recht früh dunkel, sodass wir sie bei unserem täglichen Gassigang durch den Wald einsetzen konnten. Unser bisheriger Begleiter dort: Die Fenix TK35UE (2015er Version). Diese habe ich mir 2015 für ca. 160 € geleistet, da eine gute Taschenlampe gerade als Hundebesitzer in den Wintermonaten zur Grundausrüstung gehört. Diese schafft genau wie die Lumintop ODL20C auch max. 2000 Lumen, also der perfekte Vergleichspartner diesbezüglich.

Die Lumintop bietet laut Datenblatt fünf Leistungsstufen, aufgeteilt in 8 Lumen, 100 Lumen, 350 Lumen, 1000 Lumen und 2000 Lumen. Daneben gibt es auch noch eine Strobe/SOS/Beacon Funktion, die ebenfalls mit 2000 Lumen strahlt. Ist die Lampe erst in Betrieb genommen, kann man hauptsächlich zwischen den drei größten Leistungsstufen schnell hin und her switchen. Diese habe ich für euch nachfolgend in einer kleiner Gegenüberstellung mit den entsprechenden Leistungsstufen der Fenix verglichen.

350 Lumen

Hier fällt direkt auf, dass die Lumintop etwas ungleichmäßig leuchtet. Gerade im vorderen rechten Bereich ergibt sich ein schwarzer Fleck, obwohl es davor hell ist. Weiter fällt ein heller Punkt im hinteren Teil des Bildes auf, wo die Fenix nichtmal hinleuchtet.

1000 Lumen

Wow, was eine Veränderung. Die kleine Lumintop ODL20C zeigt, was sie kann und auch verspricht. Der helle Lichtpunkt, den ich zuvor ansprach gewinnt deutlich ein Weite dazu. Aber nun leuchtet die Lumintop auch breiter und gleichmäßiger als zuvor. Die Fenix hingegen fokussiert sich weiterhin auf eine kleinere Fläche. Diese ist daher heller und gleichmäßiger beleuchtet.

2000 Lumen

Taghell! Naja, nicht ganz. Der Unterschied ist nicht ganz so krass wie zwischen 350 Lumen und 1000 Lumen, aber das ist normal. Wir sehen nun ganz deutlich bei der Lumintop, was sich anfangs schon angedeutet hat. Ein markanter Lichtstrahl zieht sich bis ans Ende des Lichtkegels und zeichnet sich ein wenig blau ab (wer erkennt’s?). Wir können bis zum Ende des Weges gucken. Die Lumintop verspricht dabei eine Reichweite von 860m! Daher hinkt der Vergleich auch ein wenig, das gebe ich zu. Während die Lumintop ODL20C ganz klar die Reichweite als ihre Stärke betont, ist es bei der Fenix der breite Lichtkegel. Und das sieht man im Resultat: Bei der Fenix können wir rechts mehr als einen Baum deutlich sehen und nach oben hin kann man viel mehr erkennen als bei der Lumintop.

Wissenswertes

Wie der Name schon verrät ist die Lumintop ODL20C eine Outdoor Taschenlampe. Diese Auszeichnung erhält sie unter anderem, weil sie wasserdicht ist nach dem IP68 Standard. Das bedeutet, sie kann bis zu 2m für 30 Minuten unter Wasser bleiben und ist staubfest. Des Weiteren verfügt sie am Einschaltknopf über eine LED. Diese zeigt euch beim Laden den Fortschritt an (rot=leer, blau=voll) und warnt euch bei Benutzung, wenn der Akku bald leer ist, damit ihr rechtzeitig aufladen könnt, bevor die Lumintop in den Energiesparmodus wechselt. Zudem ist die ODL20C sturzsicher bis zu einer Höhe von 1,5m. Und ein Feature, was ich erst später entdeckt habe und nun nicht mehr missen möchte ist die „Humanized Breathing Lamp“. Das ist eine Funktion der schon eben angesprochenen LED am Einschaltknopf. Diese leuchtet pulsierend, sodass ihr die Taschenlampe auch im Dunkeln schnell wiederfindet. Leider ist diese Funktion, wie allgemein alle Funktionen der Taschenlampe nur über ein Knopf aktivierbar, denn die Taschenlampe verfügt nur über einen Knopf. Das macht die Bedienung ein wenig kompliziert und ist leider wenig intuitiv. An & Aus, sowie das Wechseln zwischen den drei gezeigten Leistungsstufen ist aber kinderleicht.

Fazit

Die Taschenlampe ist klein, handlich und leicht. Was sie aber auch ist: hell, heller am hellsten. Und das ist echt der Wahnsinn. Aus so einem kleinen Ding bekommen wir einen Lichtstrahl, der fast 700 Meter weit leuchtet. Einziger Kompromiss ist die allgemeine Ausleuchtung, die zum Teil recht fleckig ist. Ein weiterer Kritikpunkt ist die angesprochene Bedienbarkeit. Hier wäre ein zweiter Knopf für die verschiedenen Funktionen hilfreich.

Schnäppchen kommentieren -

Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 02. März 2019 um 18:00 Uhr


Sparbote informiert

Sparbote RSS oder App nutzen + keinen Deal verpassen (iOS/Android)

Kleines Update zur App: wir sind immer noch dabei, sie zu optimieren. Aber es gibt nun endlich einen „Zurück“-Button und man kann sich nun endlich mit Sparbote-Account einloggen, was das Kommentieren viel einfacher macht.
Viele nutzen ja nach wie vor unseren RSS-Feed: hier hat sich die Adresse geändert auf www.sparbote.de/rss bekommen. Am besten auch unser Sparbote App Update zu installieren: iOS (iPhone, Ipad) und Android Version – gerade zum Cyber Wochenende verpasst ihr so keine Schnäppchen! Also auch Push aktivieren 😉 
Die Startseite wird in Kürze noch kompakter und erhält noch die Infos zur Posting-Uhrzeit und zu Kommentaren. Zudem wird der „Zum Angebot“ Button auch noch hinterlegt. Wir arbeiten daran! 

Zwischendurch mal wieder was in eigener Sache – vielleicht hattet ihr mitbekommen, dass wir vor kurzem einen Serverumzug hatten und nun auch endlich alle Seiten SSL-verschlüsselt sind (zu erkennen an dem kleinen Vorhängeschloss-Symbol im Browser). Im Zuge dessen gibt es leider Probleme mit unserer alten App, sodass wir das zum Anlass genommen haben, zu wechseln.

Zwar läuft hier auch noch nicht alles rund, so fehlt zum Beispiel momentan noch die Suchfunktion – wir geben uns aber Mühe, das sukzessive zu erweitern. Und (wie auch sonst in allen Bereichen) freuen wir uns über euer Feedback an team@sparbote.de!

sparbote-serioes2

Kostenlose Apps

Unsere Sparbote App für iOS und Android ist selbstverständlich kostenlos und es besteht (wie auf unserer Seite) keinerlei Registrierungszwang.

Notwendig ist nur, dass ihr ein Update zieht, damit alles einwandfrei läuft.

iOS App Android app on Google Play

Auf Wunsch bekommt ihr unsere News auch direkt per Push aufs Smartphone. Hier werden wir bald noch weitere Einstellmöglichkeiten hinzufügen.

RSS-Feed

Im RSS-Feed könnt ihr alle Schnäppchen im Volltext in eurem favorisierten Reader bekommen. Die Adresse lautet:

WhatsApp Verteiler

Wäre euch lieber, wir würden häufiger Deals per WhatsApp verschicken? Welche Infos wären euch hier am liebsten? Klar kann man es nicht allen rechtmachen, so gibt es zum Beispiel ab und an die Rückmeldung „keine Preisfehler mehr“, andere fragen nach mehr Preisfehlern… Aber wir versuchen natürlich die goldene Mitte zu finden.

Soweit von unserer Seite – es grüßen Stefan & Daniel nike air max womens

Schnäppchen kommentieren -

Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 25. Januar 2019 um 11:44 Uhr


Sparbote informiert

Sparbote App: Ab sofort Login möglich

Ab sofort könnt ihr euch in der Sparbote App auch einloggen, was das kommentieren doch deutlich einfacher macht.

Einfach das Menü oben links öffnen und dann auf „Login“ gehen. Et voilà!

Falls ihr noch keinen eigenen Login habt, könnt ihr euch hier kostenlos registrieren.

Schnäppchen kommentieren -

Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 20. Januar 2019 um 12:23 Uhr


Sparbote informiert

[Testbericht] Unter die Lupe genommen: Das iLA Silk 5,7″ Smartphone für 125,99 €

Heute das erste Mal im Blog: das iLA Silk. Kennt ihr nicht? Keine Sorge, bis dato habe ich die Marke auch noch nie gehört. Aber wir wurden ja schon oft von bisher unbekannten Marken positiv überrascht. Also mal sehen, wie es sich im Test bei uns schlägt.

Die Verpackung

Wie schon oben auf dem Bild zu erkennen, kommt das iLA Silk in einer äußerst außergewöhnlichen Verpackung. Die komplette Box ist mit einer Art Samt überzogen und fühlt sich sehr gut an. Oben drauf befindet sich eine kleine Stickerei, auf die ich später nochmal näher eingehen werde. Was nicht mit dabei ist, sind Kopfhörer und das, obwohl das Smartphone noch einen 3,5mm Klinken-Anschluss hat!

Der Inhalt

In der Box befindet sich dann das Übliche, sprich das Smartphone, das Ladekabel, das Ladegerät, eine Anleitung. Zusätzlich gibt es noch eine weitere Schutzfolie (eine ist schon auf dem Display) und eine Hülle, auf der sich die Stickerei von der Verpackung wiederfindet.

Und da findet sich auch schon die Auflösung, warum die Verpackung des iLA Silk so besonders ist. Beiliegend ist eine kleine Karte auf dessen Front eine ältere Dame abgebildet ist. In der Karte wird erklärt, dass es sich dabei um eine Näherin aus Guizhou handelt. Dies ist ein kleines Bergdorf in China, welches durch das starke Gebirge und der damit verbundenen schlechten Infrastruktur als eine der ärmsten Provinzen in China gilt. Weiter wird erklärt, dass die Frauen 3 Tage brauchen um diese Stickereien per Hand anzufertigen. Zuletzt wird eine Einladung ausgesprochen das Dorf zu besuchen und den heimischen Rice Wine zu probieren, sowie sich die bekannten Blumenstickerein der Näherinnen anzuschauen. Aber nun zurück zum Smartphone.

Der erste Eindruck

Mein aller erster Gedanke war: Man, ist das leicht. Mit nur 144g ist das Silk deutlich leichter als die üblichen Geräte in dieser Größe (5,7″). Das Handy ordnet sich preislich bei den Einsteigersmartphones ein und möchte technisch ein bisschen mehr Mittelklasse sein. Da ist es dann auch nicht verwunderlich, dass sich das Gerät insgesamt eher einfach anfühlt auf Grund des Plastikgehäuses. Allerdings muss man lobend erwähnen, dass es top verarbeitet ist. Keine scharfen Kanten und keine klappernden Knöpfe. Die mitgelieferte Hülle hingegen ist haptisch zumindest richtig gut. Der Stoff hinten macht das iLA richtig griffig und auch innen ist es mit samt bezogen, sodass es das Smartphone nicht zerkratzen kann. Apropos zerkratzen: das iLA Silk kommt nicht nur mit einer montieren Schutzfolie für das Display, sondern auch mit einer schon angebrachten Schutzfolie auf der Rückseite.

Performance

Das iLA Silk möchte kein Rennpferd sein. Es soll ausreichend sein für alle Lebenslagen eines durchschnittlichen Anwenders. Preislich ordnet es sich knapp unter dem Xiaomi Mi A1 ein, welches wir ebenfalls mal ausführlich getestet haben (siehe hier). Hier sage ich vorab: Der Preisunterschied macht sich auch bei der Performance bemerkbar. Das bedeutet im Detail: Das iLA Silk läuft flüssig. Überfordert man es jedoch gezielt mit vielen Anwendungen, kommt es schon eher ins Stottern. Was hingegen ultra krass schnell funktioniert ist der Fingerprintsensor auf der Rückseite. Ein kurzes Antippen reicht und das Smartphone ist entsperrt. Bravo!

Gespannt war ich vor allem auf die Kamera. Diese Dual-Kameras sind ja spätestens seit des iPhones 7 Plus ein ziemlicher Trend. Alle haben sie, wenige brauchen sie. Und hier war ich echt etwas enttäuscht, gerade weil ich beim A1 so begeistert war. Die Fotos sind durchschnittlich gut für ein Smartphone in dieser Preisklasse und auch der Portraitmodus dank der zweiten Linse ist ok. Aber die „Verschlusszeit“, sprich die Zeit, die das Smartphone braucht um das Portraitfoto aufzunehmen dauert viel zu lange. Da hätte man sich die zweite Linse auch sparen können. Die Kamera auf der Rückseite lösen übrigens mit 13 MP + 2 MP auf. Die Frontkamera hingegen mit 16 MP. Letztere ist meiner Meinung nach die gelungenere Kamera – keine Kritik hier!

Portrait

Normal

Selfie

Im Inneren des Geräts arbeitet übrigens der Qualcom Snapdragon 430. Dazu hat das Gerät 4 GB RAM und 64 GB ROM und wird mit Android 8.1 ausgeliefert. Der Speicher ist bis zu 256 GB erweiterbar oder ihr benutzt das Smartphone mit zwei Simkarten. Das 5,7″ große Display hat eine Auflösung von 1440×720 Pixeln. Angetrieben wird das Silk von einem 3000 mAh Akku von dem ihr einen Tag Laufzeit erwarten könnt. Geladen wird übrigens noch mit Micro-USB und nicht mit USB-C! Negativ ist vielleicht noch zu erwähnen, dass kein Quick-Charge unterstützt wird, was aber in der Preisklasse üblich ist.

Das Handy gehört wie gesagt nicht zu den Schnellsten auf dem Markt. Im AnTuTu Benchmark Test erreicht es 59586 Punkte und ist damit gerade einmal besser als 9 % der Benutzer.

Fazit

Knapp 126 € kostet das iLA Silk momentan (Stand 05.12.2018). Damit ist eines der günstigsten Geräte, die wir bisher getestet haben. Dennoch hinterlässt es insgesamt keinen schlechten Eindruck. Wer nicht mehr für sein Smartphone ausgeben mag, der wird überrascht sein, wie gut es ist.

Alternativen

Wem das Design nicht gefällt oder wem der Preis noch zu hoch ist für den haben wir noch zwei weitere iLA Smartphones. Zum einen das iLA X1 für nur 97,99 € statt 139,99 € mit dem Gutscheincode „EPFUPTGU“ (gültig bis 31.12.2018) und zum anderen das iLA R1 für nur 81,19 € statt 115,99 € mit dem Gutscheincode „OD4R4J4Y“ (gültig bis 31.12.2018). Beide hatten wir jedoch noch nicht im Test.

 

Schnäppchen kommentieren -

Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 05. Dezember 2018 um 19:14 Uhr


Sparbote informiert

WIRKAUFENS und clevertronic: Smartphones & Co zum Festpreis verkaufen

Neues Handy – und wohin mit dem alten? Am besten nicht in die Schublade, sondern verkaufen, denn nur so bringt es euch Bares. Genauso könnt ihr natürlich auch andere Hardware verkaufen. Hier haben wir zwei Anbieter für euch, wenn ihr keine Lust auf einen umständlichen Privatverkauf habt. Interessant ist das übrigens auch für Neugeräte – wenn es das alte Handy noch tut und man lieber Bares will zum neuen Vertrag (oder ein anderes Handy, das nicht subventioniert wird).

duverkaufst

DuVerkaufst und Clevertronic gehören zusammen bzw. DuVerkaufst ist eine Marke von clevertronic. Beide kaufen eure Hardware zum Festpreis an. Ihr könnt in wenigen Schritten von zu Hause aus überprüfen, was der Anbieter euch bezahlt, dann versendet ihr und bekommt zügig euer Geld. Dazu müsst ihr neben dem genauen Gerätenamen auch angeben, ob Zubehör vorhanden ist und in welchem Zustand sich das Gerät befindet.

Wir haben euch für ein paar aktuelle Smartphone-Modelle mal die aktuellen Preise gegenübergestellt – auch WIRKAUFENS habe ich mit aufgeführt. Man sieht, dass sich DuVerkaufst und Clevertronic nichts tun, im Vergleich bei WIRKAUFENS aber teils deutlich bessere, manchmal aber auch geringere Werte geboten werden (Stand Dezember 2018):

Artikel Clevertronic WIRKAUFENS
  iPhone Xs 64GB Silber ohne Simlock, in gutem Zustand (3*) 739,89 € 760,03
  Huawei
Mate 20 Pro Dual Sim 128GB schwarz
ohne Simlock, in gutem Zustand (3*)
628,58 € 657,91
  Samsung
Galaxy S9 Duos SM-G960FDS 256GB midnight black ohne Simlock, in gutem Zustand (3*)
376,61 € 367,77
 

Ihr bekommt immer Beispielbilder zur Bewertung des Zustands – da kann man sehr genau erkennen, was erwartet wird. Auch für beide gilt: Ab 10 € Ankaufswert werden die Versandkosten übernommen. nike air max cheap uk mens

Schnäppchen kommentieren -

Autor: stefan, letzte Aktualisierung am 04. Dezember 2018 um 16:39 Uhr


Sparbote informiert

MediaMarkt Lieferluxus: TV- & Haushaltsgroßgeräte für pauschal 19 € liefern & anschließen lassen

Ihr wohnt im fünften Stock ohne Aufzug? Oder vielleicht habt ihr auch grade keine helfende Hand, um die neue Gefriertruhe in den Vorratskeller zu schaffen? Kein Problem mit diesem Angebot von MediaMarkt.

Wenn ihr also gerade ein Haushaltsgroßgerät oder einen schicken neuen riesigen TV bestellen wollt, bringt euch MediaMarkt mit dem Lieferluxus gegen eine pauschale Gebühr von 19 € das Gerät bis zum Aufstellungsort und schließt es gleich mit an. Ideal für alle, die keine Zeit oder auch einfach keine Ahnung davon haben.

  • Lieferung
  • Aufbau
  • Anschluss
  • Inbetriebnahme
  • Altgerätmitnahme auf Wunsch

Wählt dazu einfach die entsprechende Lieferoption im Bestellprozess und schon wird der Rest für euch erledigt.

Schnäppchen kommentieren -

Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 21. November 2018 um 21:13 Uhr


Reisen

Travelbird von Secret Escapes übernommen – das müssen betroffene Kunden jetzt wissen

Update: Neuigkeiten bezüglich Travelbird – der Anbieter wurde jetzt von Secret Escapes übernommen und zeitnah soll es auf der Seite auch wieder Angebote geben. Für bereits gebuchte Reisen bedeutet das aber weiterhin, dass ihr euch an die SGR wenden müsst (siehte unseren Infotext unten).

Leider haben uns zum heutigen Monatsletzten schlechte Nachrichten aus dem Reise- und Freizeitparkbereich erreicht: das Online-Reisebüro Travelbird, das wir auch des öfteren mal bei Sparbote erwähnt hatten, hat am heutigen 31. Oktober 2018 Insolvenz angemeldet. Nach Gründung 2010 konnte man bei Travelbird in Deutschland und anderen europäischen Ländern immer mal wieder günstige Kurztrips, längere Reisen aber auch Musical- oder Freizeitpark-Deals sichern.

Seit heute ist die Website von Travelbird abgeschaltet bzw. dort ist ein Hinweis zu finden, der auf die Insolvenz hinweist. Eine Finanzierungsrunde ist wohl kurzfristig gescheitert, sodass der operative Betrieb eingestellt wurde.

Laut Aussagen von Travelbird sollen alle betroffenen Kunden in Kürze kontaktiert werden. Am besten also euren E-Mail-Posteingang und auch euren SPAM-Ordner im Auge behalten.

Gebuchte Reisen sind abgesichert! 

mit einem blauen Auge kommen betroffene Kunden, die ggf. schon etwas bezahlt haben, davon: Travelbird war Mitglied der Stiching Garandiefonds Reisgelden (SGR), also sind die Ausfälle hier finanziell abgesichert. Der Geschäftsführer des Fonds hat im Interview mit der niederländischen „Telegraaf“ versichert: „Jeder bekommt sein Geld zurück.“

Wir haben noch keine Informationen darüber, ob gebuchte Reisen trotzdem stattfinden oder ob betroffene Kunden nur ihr Geld zurückbekommen! Um auf Nummer sicher gehen fragt also vor Reiseantritt mal beim Hotel bzw. der Airline nach, ob eure Buchung noch gültig ist.

Einige häufige Fragen hat Travelbird hier zusammengestellt.

Ein kleiner Funken Hoffnung bleibt (auch für die rd. 350 Angestellten), dass die Firma übernommen und das Geschäft reaktiviert wird.

Hier noch die Meldung von Travelbird im O-Ton:

„Leider musste TravelBird heute den Verkauf von Online-Reiseangeboten einstellen und Zahlungseinstellungen beantragen, nachdem es nicht möglich war neue Finanzierungsmittel zu bekommen. Von diesem Moment an werden keine Reisen durch TravelBird mehr ausgeführt.

TravelBird ist Mitglied der SGR, was bedeutet, dass über TravelBird gebuchte Reisen im Rahmen der Garantieregelung der SGR versichert sind. Reisende, die eine Reise bei TravelBird gebucht haben, werden von der SGR kontaktiert und erhalten weitere Informationen.

TravelBird ist seit der Gründung 2010 explosiv gewachsen und war im ersten Halbjahr 2018 erstmals profitabel. Aufgrund saisonaler Schwankungen kam es in den letzten Monaten zu Verzögerungen bei den Zahlungen an Partner, weshalb sich TravelBird aktiv um eine zusätzliche Finanzierung bemüht hat. Leider ist dies nicht rechtzeitig gelungen.

In den letzten 8 Jahren konnte TravelBird mehr als 7 Millionen Reisende mit oft besonderen und persönlichen Reiseerlebnissen begeistern und inspirieren. TravelBird ist allen Reisenden unsagbar dankbar, die mit TravelBird gereist sind und uns das Vertrauen geschenkt haben, mit uns um die Welt zu reisen.

Unser Dank gilt auch unseren 310 engagierten und respektierten Mitarbeitern und Partnern, die sich im Laufe der Jahre intensiv für unsere Reisenden eingesetzt haben.“

Falls wir etwas Neues zur Travelbird-Pleite hören, werden wir es euch wissen lassen.

Schnäppchen kommentieren -

Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 15. November 2018 um 11:02 Uhr



Sparbote

Kostenfrei
Ansehen