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Ab heute: Netflix in Deutschland verfügbar – ab 7,99 €/Monat + 30 Tage gratis

In den aktuellen Kampf der Streamingdienste zwischen Watchever, Amazon Instant Video, Maxdome & Co kommt nun noch einmal ein wenig Wind, da ab heute die Amerikaner auch mitmischen: der in den USA so beliebte Dienst Netflix ist ab dem heutigen 16. September 2014 auch in Deutschland verfügbar. 

Netflix Streaming

Preise + Laufzeit

Der Preis startet bei 7,99 € pro Monat zwar einen Euro unter dem von Watchever, aber in dem Abo ist nur ein Gerät gleichzeitig erlaubt und keine HD-Auflösung. Für 1 Euro mehr kann man auf zwei Geräten gleichzeitig schauen, für 11,99 € sind 4 Geräte möglich sowie (sofern verfügbar) Ultra HD Auflösung. Für die meisten wird daher wohl das mittlere Abo interessant, das exakt soviel kostet wie Watchever. Außerdem könnt ihr das Angebot einen Monat kostenlos ausprobieren. Es gibt keine Mindestlaufzeit, Netflix ist monatlich kündbar. Noch günstiger (allerdings mit Jahresvertrag) ist Amazon Instant Video mit Prime (30 Tage kostenlos testen), das inkl. Versandkostenflat pro Jahr 49 € kostet (also 4,08 €/Monat). Maxdome startet bei 7,99 € monatlich (ebenfalls 1 Monat kostenlos). 

Unterstützte Geräte

Unter diesem Link könnt ihr die Netflix-kompatiblen Geräte nachlesen. Derzeit sind bei den Konsolen PS3, Wii U, Wii und Xbox 360 gelistet; Xbox One und PS4 fehlen (noch). Ebenso ist Netflix lauffähig auf ausgewählten Blu-ray-Playern von Sony und Toshiba, Fernsehern von Panasonic, Sony und Toshiba sowie Apple TV. Natürlich könnt ihr auch am Rechner oder per App auf iPhone/iPad, Android-Geräten und Windows Phone streamen. 

Das Angebot

Wie eingangs erwähnt ist Netflix weltweit schon ein großer Player – mit über 50 Millionen Abonennten hat Netflix u.a. mit „House of Cards“ schon eigene Serien produzieren lassen. Diese sind auch als „Netflix Originals“ bekannt. Im Vorfeld wurde spekuliert, ob die Serie in Deutschland auch mit deutscher Tonspur (wird sie) und ggf. 4K Auflösung gestreamt wird. Die emmy-prämierte Serie „Orange is the new black“ wurde auch von einigen freudig erwartet; diese ist auf deutsch abrufbar. Lilyhammer, die erste von Netflix produzierte Serie, ist ebenfalls abrufbar. 

Während ich beim Start von Amazon Instant Video eher den Eindruck hatte, dass man das meiste von Watchever kannte, wirkt die Auswahl bei Netflix subjektiv noch umfassender. Zwar sind auch viele Serien dabei, die man von anderen Streaming-Anbietern kennt, aber auch noch einige mehr. Interessant finde ich, dass auch einige deutsche Filme und Serien dabei sind. 

Hier ein paar Beispiele:

Serien: 

  • House of Cards
  • Orange is the new black
  • American Horror Story
  • Fargo
  • The Big Bang Theory
  • Modern Family
  • New Girl
  • Bates Motel
  • Fringe
  • Luther
  • SLK
  • Orphan Black
  • White Collar
  • Gossip Girl
  • The Walking Dead 
  • Lie to me
  • Dexter
  • White Collar
  • Sons of Anarchy
  • Penny Dreadful
  • Prison Break
  • Suits
  • Breaking Bad
  • Family Guy

Filme:

  • 72 Stunden – the next three days
  • Der Mandant
  • Findet Nemo
  • Fargo
  • Departed – Unter Feinden
  • Shrek
  • Hannas Reise
  • Marry Poppins
  • Sonnenallee
  • Walk the line
  • Inception
  • Gangsters
  • American Gangster

Natürlich noch etliche weitere, also sieht schon sehr sehr umfangreich aus. 

Interessant finde ich, dass man bei Anmeldung direkt Namen für Personen eingeben kann, die Netflix mitnutzen; hierbei gibt es auch direkt die Möglichkeit, die Kindersicherung einzustellen. Zusätzlich wird bei der Anmeldung eine Art Profil angelegt, indem man zu bestimmten Filmen befragt wird. 

 

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Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 16. September 2014 um 09:19 Uhr


Sparbote informiert

Hinweis zu Beate Uhse „Gutscheinfehler“ – wirklich 50 € Gutschein zur Bestellung?

Da schon schon mehrmals der Hinweis auf den etwaigen Gutscheinfehler bei Beate Uhse kam, hier eine kurze Info dazu: Mit dem Geschenk-Code 7979 kann man zur Zeit ohne Mindestbestellwert ein Geschenk-Set mit in den Warenkorb packen.

Beate Uhse Gutscheinfehler

Auch wenn sich das erstmal gut anhört, sollte man vielleicht wissen, was es mit dem Gutschein auf sich hat. Die 50 € Geschenk-Karte ist laut Teilnahmebedingungen nicht eine, sondern man bekommt zur Bestellung 1 bis max. 4 Gutscheinkarten und zwar im Wert von jeweils 12,50 € (immer mit MBW 40 €), Zitat: „Der Gewinn beinhaltet 1-4 Geschenk-Karten mit einem Rabatt von 12,50 € bei einem jeweiligen Mindestbestellwert von 40 €.“ Ob man sich nachher auf die etwas irreführende Grafik oder die doch sehr andersklingende Angabe im Warenkorb berufen kann, weiß ich nicht. Wenn man einen Anwalt in der Familie hat, kann man es ja mal darauf ankommen lassen. 

Beate Uhse Warenkorb

Ist zwar ganz interessant, falls ihr öfter mal bei Beate Uhse bestellt, aber auch nicht der Mega Hammer. Da ist man glaube ich mit der laufenden GROUPON-Aktion besser bedient 😉 

Ansonsten ist der genannte Geschenk-Code ist einlösbar bis max. 27. August 2014, Versandkosten in Höhe von 5,99 € fallen bei Beate Uhse immer an. 

Ich gehe hier sehr stark davon aus, dass die Gutscheinbedingungen stimmen und es lediglich ein Formulierungsproblem ist und kein wirklicher „Gutscheinfehler“. 

 

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Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 20. August 2014 um 18:13 Uhr


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Sparbote informiert: “B-Ware” und “refurbished” Artikel

Es ist mal wieder Zeit für ein neues Thema in unserer Rubrik „Sparbote informiert“. Weil bei uns im Schnäppchenblog doch das ein oder andere Mal die Begriffe „B-Ware“ oder „refurbished“ zu lesen sind, haben wir uns hier mal genauer angesehen, was das eigentlich bedeutet und welche Rechte man als Verbraucher hierbei hat.

Sparbote informiert

Gelegentlich werden Waren von Händlern als sog. „B-Waren“ oder „refurbished“-Artikeln verkauft. Zwar können diese Waren oftmals zu guten Konditionen erworben werden, Käufer wissen jedoch manchmal gar nicht, was Sie dann genau kaufen und welche Rechte sie bei etwaigen Mängeln geltend machen können. Hier setzt dieser Artikel an, der bei solchen Waren für Aufklärung sorgen möchte:

  • Welche Rechte haben Käufer von sog. „B-Ware“ und „refurbished“ Artikeln?
  • Was ist unter „B-Ware“ und „refurbished“ Artikeln überhaupt zu verstehen?
  • Welche Rechte kann ein Käufer bei mangelhafter B-Ware und refurbished Artikeln ausüben?
  • Wie lange haben Käufer diese Rechte bei Mängeln von B-Ware und refurbished Ware?
  • Wer trägt die Beweislast für einen Mangel?
  • Garantie bei B-Ware und refurbished Artikeln – Was gilt hier?

Weitere „Sparbote informiert“ Themen:

Weitere Themen sind außerdem im Archiv zu finden:

Habt ihr Ideen, wozu wir mal genauere Infos recherchieren könnten?

Was wären noch interessante Themen für unsere Rubrik „Sparbote informiert“?  

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Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 06. Juli 2014 um 15:38 Uhr


Sparbote informiert

Der Sparbote-Server spielte verrückt.

ServerfehlerLiebe Sparboten,

ihr habt es sicher gemerkt. Heute morgen – pünktlich zum Dienstbeginn gegen halb acht – hat unser Server den Dienst versagt und wir mussten etwas tüfteln, bis es wieder soweit lief. Wir hoffen, dass es auch dabei bleibt und wir euch nun wieder wie gewohnt mit Schnäppchen versorgen können.

Wir hoffen auf euer Verständnis!

Daniel und Stefan

 

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Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 02. Juli 2014 um 11:28 Uhr


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Hinweis: Sparbote rät ab von weiteren Buchungen bei Air Fast Tickets

Kleiner Hinweis, weil wir auch über den Anbieter Air Fast Tickets berichtet hatten. Es scheint so zu sein, dass der Anbieter, bei dem man Flüge teilweise mit richtig krassen Rabatten buchen konnte, in ernsten Schwierigkeiten steckt. 

Sparbote

Wie man u.a. bei travel weekly in England lesen kann, häufen sich wohl die nicht bezahlten Rechnungen durch Airfasttickets (u.a. rund 22 Millionen Euro in Deutschland, 14 Millionen in Großbritannien). So hat Airfasttickets die Zulassung bei der International Air Transport Association (IATA), der internationalen Luftverkehrs-Vereinigung, schon verloren. 

Die guten Nachrichten sind aber, dass wohl bei schon getätigten Buchungen, bei denen ihr eine Ticketnummer erhalten habt, eure Flugtickets auch ihre Gültigkeit behalten und die Flüge angetreten werden können! 

Weitere Infos lest ihr bei Google News

 

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Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 25. Juni 2014 um 16:54 Uhr


Sparbote informiert

Neue Regeln im Fernabsatz für Verbraucher und Onlinehändler ab 13. Juni 2014

Der Stichtag 13. Juni rückt näher. Ab dann gelten in Deutschland neue (für uns Verbraucher schlechtere!) Bedingungen im Versandhandel. Was es Neues gibt, lest ihr hier – wir hatten den Text schon im Januar onlinegestellt, aber ist langsam wirds ja ernst!

Sparbote informiert

Ab dem 13. Juni 2014 wird es einige Änderungen geben im Bereich geben, was die Widerrufsrechte von uns Käufern angeht. Was genau sich ändert, haben wir uns mal vom Profi erklären lassen. Die Hinweise zur aktuellen Regelung findet ihr hier.

Uns würde natürlich auch ein Kommentar freuen, ob euch solche Themen interessieren und auch ein Hinweis, was thematisch noch spannend wäre!

Hier noch die Links zu den bisherigen Texten:

  1. Onlineshops aus dem Ausland: Import-Tipps zu Zoll und Einfuhrumsatzsteuer
  2. Rückgabe von Gutscheinen bei Groupon, DailyDeal & Co.
  3. Garantie und Gewährleistung: was ist aus Käufersicht jeweils zu beachten?
  4. Widerrufsrecht im Online-Handel – Welche Rechte stehen mir als Verbraucher zu?

Neue Regeln im Fernabsatz für Verbraucher und Online-Händler ab 13. Juni 2014

Nachdem es bereits im August 2013 mit der Einführung der sog. „Button“-Lösung einige Änderung im Bereich des Online-Handels gab, kommt es im Jahr 2014 nun erneut zu einer Gesetzesnovelle.  Die neuen Regelungen werden ab 13. Juni 2014 ohne Umsetzungsfrist Geltung haben und den eCommerce in Europa weiter vereinheitlichen. Der folgende Artikel möchte Euch bereits jetzt im Überblick auf die wichtigsten Änderungen für Verbraucher aufmerksam machen:

1. Änderungen im Bereich der Versandkosten

Auch künftig haben Online-Händler die Kosten der Hinsendung der Ware an den Verbraucher zu tragen. Allerdings besteht nur noch die Pflicht, die Kosten der günstigsten Standardlieferung zu tragen. Zusatzkosten (z.B. für Express-Lieferungen) trägt künftig allein der Verbraucher.

Im Gegensatz hierzu sind die Kosten für die Rücksendung der Ware künftig im Grundsatz vom Verbraucher zu tragen, unabhängig vom Wert der Ware. Aufgrund von teilweise hohen Retourenzahlen kommt es damit zu einer Entlastung von Shop-Betreibern. Voraussetzung ist allerdings, dass der Verbraucher hierüber vorab aufgeklärt wurde. Eine vertragliche Auferlegung ist nicht mehr nötig: die bisherige 40 Euro-Klausel entfällt ersatzlos. Dennoch können Händler die Kosten weiterhin freiwillig übernehmen.

Werden nicht-paketversandfähige Waren bestellt und die Bestellung widerrufen, muss der Verbraucher künftig auch hierfür die Rücksendekosten für die Spedition übernehmen, wenn der Händler ihn darauf hingewiesen hat und auch die konkreten Kosten hierfür genau beziffert hat.

2. Neue Fristen beim fernabsatzrechtlichen Widerruf

Künftig gibt es lediglich nur noch eine europaweit einheitliche Widerrufsfrist von 14 Tagen. Die bisherige einmonatige Frist bei nicht ordnungsgemäßer Belehrung unmittelbar nach Vertragsschluss entfällt.

Außerdem gibt es künftig eine Höchstfrist für die Widerrufsfrist: so endet das Widerrufsrecht künftig spätestens 12 Monate und 14 Tage nach Eingang der Ware beim Verbraucher, auch wenn dieser nicht ordnungsgemäß über das Widerrufsrecht belehrt wurde.

3. Widerrufsrecht besteht im Grundsatz auch bei Downloads

Künftig besteht auch bei digitalen Inhalten wie Apps, eBooks, Software etc. im Grundsatz ein Widerrufsrecht. Allerdings endet das Widerrufsrecht hier, wenn der Verbraucher mit dem Download beginnt und zuvor zugestimmt hat, dass der Händler mit dem Downloadvorgang beginnen soll und zudem Kenntnis hat, dass damit das Widerrufsrecht endet.

Nach dem Kauf und vor dem Download kann der Verbraucher seinen Vertrag aber widerrufen.

4. Neue Regeln für die Erklärung des Widerrufs

Verbraucher müssen ihren Widerruf künftig nicht mehr in Textform (z.B. per E-Mail, Fax oder Post) erklären, sondern können dies auch mündlich (z.B. per Telefon) tun. Da Verbraucher die rechtzeitige Absendung des Widerrufs aber im Streitfall nachweisen müssen, ist die Textform weiterhin zu empfehlen.

Der Widerruf muss jedoch künftig ausdrücklich erklärt werden. Eine kommentarlose Rücksendung oder eine Annahmeverweigerung ist nicht mehr ausreichend! Vielmehr kann der Verbraucher künftig ein Muster-Widerrufsformular verwenden, das der Händler zur Verfügung stellen muss. Erklärt der Verbraucher den Widerruf damit, muss der Händler ihm den Widerruf bestätigen. Für die Erklärung des Widerrufs ist jedoch auch künftig keine Begründung erforderlich.

5. Rückgewähr der empfangenen Leistungen muss nun schneller erfolgen

Ist der Widerruf erst einmal erklärt, ist die Ware zurückzuschicken und der Kaufpreis zu erstatten, und zwar grundsätzlich innerhalb einer Frist von 14 Tagen. Solange der Unternehmer jedoch nicht die Ware in den Händen hält oder ihm der Versand nachgewiesen wurde, kann er die Rückerstattung des Kaufpreises verweigern. Ihm steht insoweit ein Zurückbehaltungsrecht an dem Kaufpreis zu.

Hat er die Ware jedoch erhalten, muss er dem Verbraucher den Kaufpreis auf dem gleichen Weg erstatten, wie der Verbraucher ursprünglich bezahlt hat.

6. Neue Ausnahmeregelungen

Zu den bereits jetzt bestehenden Ausnahmeregelungen kommen ab 13. Juni 2014 weitere Ausnahmeregelungen hinzu: so sind zum einen versiegelte Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind und deren Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde, vom Widerrufsrecht ausgenommen. Vermutlich wird diese Ausnahme insbesondere Unterwäsche und Bademode betreffen.

Zudem sind u.a. auch alkoholische Getränke vom Widerrufsrecht ausgenommen, wenn diese frühestens 30 Tage nach Vertragsschluss geliefert werden können und ihr Wert von Schwankungen auf dem Markt abhängig ist, auf die der Händler keinen Einfluss hat.

7. Kein Wertersatz für gezogene Nutzungen mehr

Künftig muss der Verbraucher keinen Wertersatz mehr für gezogene Nutzungen zahlen. Eine Pflicht zum Wertersatz besteht nur noch dann, wenn der Wertverlust auf einen (schlechten) Umgang mit der Ware selbst zurückzuführen ist.

8. Kein Rückgaberecht mehr 

Alternativ zum Widerrufsrecht können Online-Händler derzeit noch ein Rückgaberecht einräumen. Diese Möglichkeit entfällt mit der Gesetzesnovelle ersatzlos: Händler sind demnach künftig verpflichtet, ein Widerrufsrecht einzuräumen und nur noch über dieses zu belehren.

Fazit

Mit der Gesetzesnovelle wird die Rechtslage in Europa weiter „harmonisiert“. Europaweiter Online-Handel wird damit sowohl für Verbraucher als auch Online-Händler deutlich einfacher, da es kaum abweichende Regelungen in den Ländern der EU gibt.

Dennoch ist zu erwarten, dass sich in der Praxis wohl nur wenig ändern wird. In jedem Fall tritt das neue Gesetz erst am 13. Juni 2014 um 0:00 Uhr in Kraft. Bis zu diesem Zeitpunkt gelten die jetzigen Widerrufsbedingungen uneingeschränkt weiter!

Text von Sebastian Ehrhardt

 

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Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 09. Juni 2014 um 15:44 Uhr


Sparbote informiert

Sparbote informiert: Stromanbieter wechseln ohne Probleme

Ich dachte mir, ich weise zwischendurch mal auf unsere Rubrik „Vergleiche“ hin, die vielleicht der ein oder andere von euch noch gar nicht so bemerkt hat. Zwei der Vergleichsrechner dort beziehen sich auf den Energieversorger, daher dachte ich, sind ein paar Hinweise vielleicht gar nicht verkehrt. 

Sparbote schon gewusst?

Alle unsere Rechner sind natürlich kostenlos und unverbindlich nutzbar, ihr geht hiermit keine Verpflichtungen ein. Die Preise werden euch direkt am Bildschirm angezeigt. Für den Strom- und Gasvergleich arbeiten wir mit PrizeWize zusammen, weil in unseren Tests hier die Ergebnisse immer am übersichtlichsten und am transparentesten dargestellt wurden. 

Ein paar häufige Vorurteile habe ich mal aufgegriffen: 

Kann ich plötzlich ohne Strom dastehen? 

Man kennt das von der Rufnummernportierung beim Handy – das klappt in der Theorie immer super, in der Praxis steht man manchmal auch einen Tag ohne Empfang da, wenn es Probleme gibt. Das kann beim Strom glücklicherweise nicht passieren. Nachzulesen bei der dafür zuständigen Bundesnetzagentur

Ist der Wechsel kostenlos?  

Für den reinen Wechsel fallen keine Kosten an. Zum Kündigungsdatum muss i.d.R. der Zählerstand abgelesen werden und dem bisherigen Versorger mitgeteilt werden. Das geht häufig auch online. So kann sichergestellt werden, dass ihr eine saubere Schlussrechnung bekommt. 

Wie hoch wähle ich den Abschlag?

Man zahlt einen monatlichen Abschlag, der nur geschätzt wird. Viele Leute freuen sich dann über einen niedrigen Abschlag, aber Vorsicht: die Quittung kommt dann mit Ablesen des Zählerstandes und es fällt ggf. eine Nachzahlung an. Ich persönlich wähle daher den Abschlag lieber etwas höher und bekomme dann die Differenz erstattet als andersrum. Man kann folgende Daumenwerte nehmen, die aber natürlich von vielen Faktoren abhängen (z.B. wie effizient sind eure Elektrogeräte, wie oft läuft Fernseher, Waschmaschine & Co). 

  • 1 Person 1.500 kWh
  • 2 Personen 2.800 kWh
  • 3 Personen 4.000 kWh
  • 4 oder mehr Personen 6.000 kWh

Müssen beim Wechsel technische Arbeiten durchgeführt werden?

Nein, Wartung und Ablesung erfolgen weiterhin durch den örtlichen Netzbetreiber. Auch muss kein neues Kabel oder ein neuer Zähler installiert werden, alles bleibt beim Alten. Nur Jemand anderes kassiert das Geld 😉 

Muss ich kündigen oder macht das der neue Anbieter?

Für einen regulären Wechsel (z.B. vom Grundversorgertarif, wo ihr immer sehr zeitnah rauskönnt) übernimmt die Kündigung der neue Anbieter. In Fällen wie der Sonderkündigung solltet ihr schriftlich selbst regeln (am besten per Einschreiben) oder auch, wenn ihr eine Vertragslaufzeit vereinbart habt – damit man hier nicht den Zeitpunkt verpasst. 

Sonderkündigungsrecht

Wenn euer Anbieter die Preise erhöht, habt ihr häufig ein Sonderkündigungsrecht, auch wenn ihr ansonsten einen Vertrag mit Laufzeit geschlossen habt. Beachtet, dass hierbei die Kündigungsfrist sehr kurz ist (z.B. 14 Tage). Man muss also sofort nach Bekanntmachung aktiv werden. 

Woran erkenne ich echten Ökostrom? 

Wenn schon Ökostrom, dann auch richtig: sinnvoll ist der Bezug von Ökostrom aus meiner Sicht nur von solchen Anbietern, die nicht gleichzeitig auch Atomstrom anbieten. 

Ich selbst bin übrigens schon seit einiger Zeit (eher aus Überzeugung) bei Naturstrom – falls ihr dorthin wechselt, könnt ihr gerne meine Kundennummer 2342725-1 angeben 🙂 

Ein paar Tipps / Hinweise von uns zur Auswahl des passenden Anbieters für euch: 

  • Verträge mit maximal 1 Jahr Laufzeit nehmen
  • bevorzugt monatliche Zahlweise
  • Vorkassezahlung nach Möglichkeit vermeiden (genauso wie Kautionszahlung)
  • Zusammensetzung des Preises beachten (welchen Einfluss hat eine Bonuszahlung auf den Preis) – insbesondere bei längerer Bindung relevant 
  • bei Paketen auf die Bedingungen achten (Was passiert bei Überschreitung des “Inklusivvolumens”)
  • Zusammensetzung des Strommixes checken

 

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Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 21. Mai 2014 um 15:25 Uhr


Sparbote informiert

Saturn Fanprämie 2014: bis zu 150 Euro als Gutschein beim Kauf zurückbekommen

Die Saturn Fan-Prämie kennen wir aus den letzten Jahren, z.B. 2011 zur Frauen Fußball-WM. Nun geht es wieder los – ab Montag, den 19.05. kann man bei Saturn in den Märkten und online wieder Geld sparen durch „Cashback“:

Saturn Fan Prämie 2014

Ihr erhaltet mit beim Kauf im Saturn Markt eine Coupon Card im entsprechenden Wert. Diese kann bis 31.12.2014 eingelöst werden – beachtet, dass das Einlösen beim Kauf in der Filiale auch nur offline erfolgen kann.

Wenn ihr online kauft, bekommt ihr einen Gutscheincode ab dem 25. Juni 2014 zugesandt – das hat den Hintergrund, dass ihr den Gutschein nur bekommt, wenn ihr eure Bestellung nicht widerrufen habt. Dieser Gutschein ist ebenfalls bis Ende des Jahres einlösbar mit einem MBW von 50,01 Euro bzw. 150,01 Euro.

Nicht einlösbar für Bücher, Gutscheinkarten, Downloads, Serviceleistungen, Versandkosten und Fotoleistungen.

Wir halten natürlich die Angebote im Auge, wo sich die Saturn Fan-Prämie 2014 am meisten lohnt!

 

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Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 17. Mai 2014 um 14:15 Uhr


Sparbote informiert

Shell: Shitstorm nach Kindle-Prämienaktion

Nun ist die Shell-Prämienaktion also gelaufen und die Gemüter haben sich noch nicht wirklich beruhigt. 10.000 Kindle Paperwhite standen insgesamt zur Verfügung, der Ansturm war aber deutlich höher – angeblich haben sich  Shell schreibt in einer ersten Stellungnahme von einem 40fach höherem Besucheraufkommen auf der Webseite, welches zwischenzeitlich dazu geführt hat, dass die Seite nicht mehr erreichbar war. Laut Shell soll die Seite ab 10:20 Uhr nach der Zuschaltung von weiteren Servern wieder erreichbar gewesen sein. Naja, ihr werdet ja sicherlich da eine andere Erfahrung gemacht haben – auch danach kam man nur mit großen Probleme auf die Seite. Insgesamt konnten schlussendlich 10.000 Kunden bestellen, der „Bedarf“ wird wohl ein Vielfaches höher gewesen sein.

Paperwhite

Viele Kunden haben darauf auf Facebook ihrem Ärger Luft gemacht oder „Über Facebook“ oder per E-Mail bestellt. Shellt stellt klar, dass diese Bestellungen nicht berücksichtigt werden können. Was macht ihr jetzt also mit euren Punkten, wenn ihr nicht zum Zuge kam. Leider sind mittlerwiele auch schon die Amazon Gutscheine allesamt vergriffen, Shell hat aber in dem Statement darauf hingewiesen, dass über den Mai hinaus es wieder attraktive Aktionsprämien geben soll. Das wird euch aber zunächst wohl erst einmal wenig trösten :/ 

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Autor: stefan, letzte Aktualisierung am 02. Mai 2014 um 17:54 Uhr


Sparbote informiert

Garantie und Gewährleistung: was ist aus Käufersicht jeweils zu beachten?

Ich dachte, ich rufe nochmal das Thema in Erinnerung, das wir vor einiger Zeit behandelt haben – da die Begriffe Gewährleistung und Garantie doch immer wieder durcheinander geworfen werden:

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Nebem diesem Thema haben wir in unserer Rubrik  „Sparbote informiert“ noch einige andere Themen für euch zusammengestellt:

  1. “Onlineshops aus dem Ausland: Import-Tipps zu Zoll und Einfuhrumsatzsteuer”
  2. Rückgabe von Gutscheinen bei Groupon, DailyDeal & Co.
  3. Garantie und Gewährleistung: was ist aus Käufersicht jeweils zu beachten?
  4. Widerrufsrecht im Online-Handel – Welche Rechte stehen mir als Verbraucher zu? – beachtet auch unseren Artikel zum Thema Neue Regeln im Fernabsatz für Verbraucher und Onlinehändler ab 13. Juni 2014

 

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Autor: daniel, letzte Aktualisierung am 12. Februar 2014 um 19:50 Uhr



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