Anker SOLIX Solarbank Max: Plug-in-Speicher mit bis zu 10 kWp Solareingang – 7-42kWh, Marktstart am 23.10. 0 
Anker bringt mit der Solarbank Max einen neuen Solarspeicher auf den Markt, der deutlich über das hinausgeht, was man bisher von Balkonkraftwerken kennt. Laut Hersteller handelt es sich um den weltweit ersten Plug-in-Solarspeicher, an den sich bis zu 10 kWp Solarleistung anschließen lassen. Offizieller Verkaufsstart im Anker-Shop ist der 23. Oktober 2026. Wer sich vorher für Updates zur Solarbank Max einträgt, soll sich laut Anker Frühbucher-Vorteile sichern können.
- Anker SOLIX Solarbank Max AE111 mit 7kWh bis 42kWh Speicher + für bis zu 10 Module
- bei Anker SOLIX vormerken und Frühbucher-Vorteil sichern
Themenübersicht
Mehr Module, weniger Kabel
Die größte Neuerung steckt in der Systemarchitektur: Statt die Solarmodule parallel anzuschließen, wie bei den meisten Balkonkraftwerk-Speichern üblich, setzt die Solarbank Max auf Reihenschaltung. Drei unabhängige MPPT-Eingänge nehmen jeweils einen String mit bis zu 10 Modulen auf, insgesamt sind so 8 bis 20 Module möglich, verteilt auf bis zu drei Dachausrichtungen. Der Vorteil: Bei zehn Modulen braucht man laut Anker nur zwei statt acht Kabel, Y-Verbinder entfallen komplett. Außerdem beeinträchtigt eine Verschattung nur den betroffenen String, die anderen beiden arbeiten unabhängig weiter.

Bild: Anker Solix
7 kWh Speicher, erweiterbar auf 42 kWh
Schon das Grundgerät bringt 7 kWh Kapazität mit, was bei vielen Haushalten für den Strombedarf über Nacht reichen dürfte. Bis zu fünf Erweiterungsakkus (BP7000) lassen sich stapeln, maximal sind damit 42 kWh möglich. Verbaut sind langlebige LiFePO₄-Zellen, Anker spricht von 10.000 Ladezyklen. Auf das Hauptgerät gibt es 15 Jahre Lebensdauer-Garantie, auf die Erweiterungsakkus 10 Jahre.
Drei Anschlussvarianten – und was du dabei beachten musst
Die Leistung hängt stark davon ab, wie die Solarbank Max angeschlossen wird:
- Schuko-Stecker (im Lieferumfang): Funktioniert wie ein klassisches Balkonkraftwerk. Die Ausgangsleistung ist standardmäßig auf 800 Watt begrenzt, ein Elektriker ist nicht nötig.
- Wieland-Anschluss: An einem eigenen 16-A-Stromkreis (etwa einer vorhandenen Waschmaschinenleitung) sind mit Ankers „PluginPower 2.0″ bis zu 3.500 Watt möglich. Den Anschluss muss eine Elektrofachkraft setzen, Wieland-Panel und Adapterkabel gibt es separat.
- Feste Verdrahtung: Direkt im Verteilerkasten schafft das System bis zu 4.600 Watt, genug auch für Wallbox oder Wärmepumpe. Auch hier ist der Elektriker Pflicht.

Wieland-Stecker (Grafik: Anker)
Wichtig: Wer mehr als 800 Watt einspeist, muss die Anlage im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur anmelden. Für die Installation bietet Anker zusammen mit SolarCan einen eigenen Installationsservice an, die Preise dafür sollen zum Verkaufsstart bekanntgegeben werden.
Notstrom bei Stromausfall
Seitlich am Gerät sitzt ein Notstromanschluss mit bis zu 3.680 Watt. Fällt das Netz aus, schaltet das System automatisch auf Batteriebetrieb um, sodass daran angeschlossene Geräte wie Kühlschrank, Router oder Licht weiterlaufen.
Smarte Steuerung per KI und Sprachbefehl
Ein mitgelieferter Smart Meter misst den Verbrauch im Haus in Echtzeit, damit die Solarbank nur so viel Strom abgibt wie gerade gebraucht wird. Das Energiemanagement „AI EMS“ berücksichtigt zusätzlich Wetterprognosen, Verbrauchsgewohnheiten und Strompreise, um Laden und Entladen zu optimieren. Über den Sprachassistenten „Anka“ lassen sich Erträge abfragen und Modi wechseln.
Robust für draußen
Mit Schutzart IP66 ist das Gerät staubdicht und gegen starke Wasserstrahlen geschützt, der Betriebsbereich reicht von −20 bis 55 °C. Mit 76,5 kg und 670 × 356 × 350 mm ist die Solarbank Max allerdings kein Leichtgewicht.
Solarbank Max, Max AC oder Solarbank 4 Pro?
Parallel gibt es die Solarbank Max AC, die ohne eigene Solareingänge auskommt und per AC-Kopplung an eine bereits bestehende PV-Anlage angeschlossen wird – interessant für alle, die schon Module auf dem Dach haben und nur einen Speicher nachrüsten wollen. Die bisherige Solarbank 4 E5000 Pro bleibt mit 5 kWh pro Gerät und maximal 2.500 Watt Ausgangsleistung die kleinere Lösung für Anlagen mit weniger Modulen. Ab Ende 2026 soll per Power Dock auch der gemeinsame Betrieb der Solarbank Max mit älteren Solarbank-Modellen möglich sein.
Technische Daten im Überblick
- Kapazität: 7 kWh (erweiterbar bis 42 kWh)
- Akkutyp: LiFePO₄
- Solareingang: max. 10.000 W, 3 MPPTs
- Ausgangsleistung: 800 W (Schuko) / 3.500 W (Wieland) / 4.600 W (Festanschluss)
- Notstrom: 3.680 W
- Schutzart: IP66
- Gewicht: 76,5 kg
- Garantie: 15 Jahre (Hauptgerät), 10 Jahre (Erweiterungsakku)

Grafik: Anker Solix
Unser Fazit
Die Solarbank Max verwischt die Grenze zwischen Balkonkraftwerk und klassischer Hausspeicher-Anlage. Wer das volle Potenzial nutzen will, kommt um Elektriker und Anmeldung nicht herum – dafür spart man sich die aufwendige Planung einer herkömmlichen PV-Anlage. Die von Anker genannten Amortisationszeiten von rund zwei Jahren beruhen auf einer Modellrechnung mit sehr günstigen Annahmen und sollten eher als Best-Case verstanden werden. Spannend wird vor allem der Preis, den Anker zum Marktstart verrät.
Jetzt vormerken und Frühbucher-Vorteil sichern
Bis zum 22. Oktober 2026 läuft die Vorab-Phase: Wer sich auf der Aktionsseite von Anker für Updates einträgt, wird zum Verkaufsstart am 23. Oktober informiert und soll sich exklusive Frühbucher-Vorteile sichern können.
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